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Datum Ereignis Eintrag

2009

Der Wald in Panrod ist Ziel der Sommertour der Gemeindevertretung. Gemeinsam mit dem Leiter des Forstamts Weilmünster, Johannes Maassen, Revierförster Frank Körver und Forstoberrat Michael Pries, der mit der Erstellung des neuen Forsteinrichtungswerks betraut ist, sehen sich die Mandatsträger in dem 58 Hektar großen Waldstück um, das früher Teil eines alten gemeinsamen Markwaldes von Werschau, Neesbach und Nauheim war. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Panrod

;


Gemeindewald Panrod

;


Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Maassen, Johannes (Förster)

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Körver, Frank (Förster)

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Pries, Michael (Förster)

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Gemeindegremien

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Wald

;


Sommertour

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Info

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Jan. 1978

Gemeindevertretung Brechen informiert sich im Gemeindewald Panrod. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Panrod

;


Gemeindewald Panrod

;


Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Forstwirtschaft

;


Exkursion

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 01.02.1978, S. 04: Die Exklave gibt nicht viel her.; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 33

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Die Exklave gibt nicht viel her

Wieder einmal stiefelten die Gemeindevertreter durch den winterlichen Wald. Einmal mehr zogen sich die Mandatsträger der Gemeinde Brechen warm an, um durch den Forst zu stiefeln uns sich vor Ort ein Bild über den Zustand eines Waldbestandes in der Exklave zu machen. Diesmal ging die Reise nach Panrod, wo ein bewaldeter Höhenrücken liegt, den einst eine Grundherrin den Orten Werschau und Ness-bach schenkte, weil die Leute dort ihr beim Pferdewechsel auf ihren regelmäßigen Wallfahrten behilflich gewesen waren. Dabei hatten sich die Gemeindeväter aber nicht nur warm angezogen; für die innere Wärme beim "Betriebsausflug" war durch ein paar Flaschen mit edlen Tropfen versorgt worden.

In Schnaps, so meinte der führende Forstamtmann i.R. Schmidt bei seinem einführenden Referat auf der grünen Wiese, müsse er aber ein paar Wermutstropfen gießen, denn was in diesem Hain anzutreffen sei, sei wenig kapitalschlagend für den schlaffen Geldsäckel der Gemeinde. Ein paar Lärchen, mehr sei im Augenblick in diesem durch eine Schneise getrennten Wald – der Neesbacher Teil wird Staatswald – nicht zu holen. Der 255 bis 386 Meter über dem Meeresspiegel liegende Höhenrücken biete mit seinen steinigen und stellenweise mit Lehm überzogenen Boden genügend Nährboden und Feuchtigkeit für alle heimischen Holz-arten, sofern der Boden vor oberflächlicher Austrocknung geschützt werde, erläuterte Schmidt und dessen Nachfolger, Forstinspektor Albert Ernst, den wissensdurstigen Gemeinde-vertretern und – beigeordneten.

1960 seien fast 60 Prozent der Bestände über 100 Jahre alt gewesen. In zwei Abteilungen seien Buchenbestände mit Stockausschlag in den letzten Jahren durch Douglasien ersetzt worden. Die Kiefern in der Abteilung 4 seien sehr astig und brächten kaum Wertholz. Doch biete die Abteilung mit Kiefern und unterständigen Buchen waldbaulich einen Ideal-zustand. Zusammen nähmen Kiefern und Lärchen etwa ein Viertel des insgesamt 56,7 Hektar großen Waldbestandes ein. Die Fichte bringe auf den ihr zugewiesenen Standorten und die Buche auf wenigen tiefgründigen Stellen gute Leistungen.

Schmidt empfahl der Gemeinde, in geringwüchsigen Beständen allmählich auf Douglasien überzugehen. Der Hieb-satz liege heute mit 4,3 Festmeter pro Hektar an der oberen Grenze.

Den knurrenden Mägen wurde nach dem Gang durch das hängige Gelände in einem Panroder Gasthaus abgeholfen, wo Erbsensuppe und Hausmacher Wurst bereitstanden. Der närrischen Zeit angepaßt, kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz, zumal Bürgermeister Jupp Kramm in die Tasten des Klaviers griff und einige Teilnehmer sich mit Vorträgen präpariert hatten.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 01.02.1978, S. 04: Die Exklave gibt nicht viel her.)


13.05.1960

Ausflug der Werschauer Schule zum Gemeindewald nach Panrod. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Panrod

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;


Schule (W)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Schulwesen

;


Ausflug

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

09.4 Schule - Veranstaltungen

;

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Schulchronik Werschau

;


1578

Werschau und Neesbach besitzen Wälder im "Rudolffswald" bei Panrod; oberster Märker (Schutzherren), Erb- und Grundherr des Waldes ist der Graf von Nassau-Weilburg. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Panrod

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


Grafschaft Nassau-Weilburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1566

Werschau und Neesbach besitzen Wälder im "Rodolffer Wald" bei Panrod; oberster Märker (Schutzherren), Erb- und Grundherr des Waldes ist jetzt der Graf von Nassau-Weilburg. Der Wald gewährleistet ähnlich wie ein Kirchhof, ein Asylrecht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Panrod

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


Grafschaft Nassau-Weilburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1517

Ein Holzweg aus dem Feld bei Bergen führt durch die Gemarkungen Nauheims und Neesbach zum Waldgebiet bei Panrod. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Panrod

;


Holzweg (W)

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1487

Zu der "Nauheimer Hube", dem Rest eines merowingischen Königshofes, den im 12. Jh. die Herren von Dorndorf (danach deren Erben, die Herren von Eppstein und von Reifenberg) besaßen, werden verschiedene zins- und dienstpflichtige Huben bezeugt, die in Werschau, Nauheim, Neesbach, Heringen und Panrod liegen; den jeweiligen Herren sind Weizengülten zu liefern und Schweinegeld ("Nauheimer Gülte") zu zahlen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Heringen

;


Panrod

;


Nauheimer Hube

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Abgaben

;


Weizengülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05

;


1478

Werschau und Neesbach besitzen Wälder im "Rodelßwalde" bei Panrod; oberster Märker (Schutzherren) des Waldes sind die Grafen von Katzenelnbogen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Panrod

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


Grafschaft Katzenelnbogen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1445

Zu der "Nauheimer Hube", dem Rest eines merowingischen Königshofes, den im 12. Jh. die Herren von Dorndorf (danach deren Erben, die Herren von Eppstein und von Reifenberg) besaßen, werden verschiedene zins- und dienstpflichtige Huben bezeugt, die in Werschau, Nauheim, Neesbach, Heringen und Panrod liegen; den jeweiligen Herren sind Weizengülten zu liefern und Schweinegeld ("Nauheimer Gülte") zu zahlen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Heringen

;


Panrod

;


Nauheimer Hube

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Abgaben

;


Weizengülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05

;


1399

Erwähnung eines Holzweges, der von Bergen kommend, zum Werschauer Rudolfswald bei Panrod führt; somit dürfte neben Werschau auch Bergen einen Anteil am Rudolfswald bei Panrod gehabt haben (der Werschau später zufallen wird). >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Bergen

;


Panrod

;


Holzweg (W)

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02, 07,31

;


1321

Die Einwohner des zur Pfarrei Bergen gehörenden Ortes Panrod, das ca. 3 Fußstunden von der Pfarrkirche in Bergen entfernt ist, kommen mit dem St. Georgsstift in Limburg überein, auf eigene Kosten eine Kapelle zu erbauen; allerdings behält sich das St. Georgsstift das Besetzungsrecht der Pfarrstelle und die Pfarrer auf Bergen verschiedene Einkünfte aus Panrod auf Lebenszeit vor. Die Trennungsurkunde ist von Jahre 1321 feria IVON p. Cantate. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Panrod

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Pfarrgemeinde Panrod

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Pfarrei - Trennung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 065; Nassauer Bote, 12.06.1959: Der ausgegangene Ort Bergen. Bischof Peter Joseph Blum hielt den Verfall des alten Kirchleins auf.

;


1193

Die Pfarrei Bergen ist als Mutterpfarrei für die Orte Werschau, Nauheim, Neesbach, Velen und Panrod beurkundet; Patron ist der Propst des St. Georgsstiftes zu Limburg, dessen Kapitel die Berger Kirche seit 1227 inkorporiert ist. Für die Einkünfte aus Bergen muss das Georgsstift der Pfarrei Bergen einen Geistlichen bestellen, der dort wohnen soll. Zu seinem Unterhalt erhält er u.a. den Zehnten von Werschau und Nauheim sowie die Zehnten von je einem Hof in Werschau, Neesbach und Nauheim. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Velen

;


Panrod

;


Berger Kirche

;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Patronat

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

Berger Kirche

;

NLZ, 1967 (genaues Datum unbekannt): Die Geschichte der Berger Kirche. Rektor i. R. Karl Müller hat seine Nachforschungen abgeschlossen.; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 064

;


1129

Der Ortsname "Berge" für Bergen, Mutterpfarrei für die Orte Werschau, Nauheim, Neesbach, Velen und Panrod, wird vom Mainzer Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken ausdrücklich erwähnt, als er Arnold, dem Stiftspropst des Limburger Georgsstift bestätigt, dass die Hörigen des Fronhofs Bergen die Abgaben an Weizenzins und Schweinegeld wieder in althergebrachter Höhe zu leisten haben. Das Dorf Bergen besteht aus rund 50 Häusern mit etwa 200 Einwohnern; es liegt im Emsbachtal Richtung Lindenholzhausen, unterhalb des Felssporns, auf dem die Berger Kirche steht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Limburg

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Velen

;


Panrod

;


Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Adalbert I. von Saarbrücken (Erzbischof von Mainz, 1111 bis 1137)

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Arnold (Stiftsprobst)

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Geschichte

;


Namenserwähnung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

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Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05, 07; Lahnpost, 16.05.2020: Anno dazumal – Historisches aus der Region. Die Berger Kirche steht seit 1270 Jahren. Ein einzigartiges Kulturgut im Goldenen Grund wird von einem privaten Freundeskreis vor dem Verfall bewahrt (von Dr. Bernd A. Weil); Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 105

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