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Angezeigte Chronik Einträge (250) von insgesamt (12673):

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Datum Ereignis Eintrag

um 5000 v. Chr.

Ein Hockergrab, das beim Bau der Autobahn 1937-1939 in den Weißen Gräben im Berger Feld gefunden wird, weist auf eine Besiedlung in der mittleren Steinzeit hin. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Region

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


archäologische Funde

;


Steinzeit

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)

;

Steinzeit

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 021

;


4400 - 3500 v. Chr.

Der Goldene Grund ist während der "Michelsberger Kultur" besiedelt, worauf z.B. Siedlungsfunde in der Nähe des Oberbrechener Friedhofs, auf der Höhe zwischen Niederbrechen und Werschau oder Funde bei Ausschachtungsarbeiten in der Nähe der Limburger Straße in Niederbrechen hinweisen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Oberbrechen

;


Niederbrechen

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Werschau

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


archäologische Funde

;


Michelsberger Kultur

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)

;

Michelsberger Kultur

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 01

;


1000 - 500 v. Chr.

Scherbenfunde belegen eine Besiedelung im Ortsbereich von Niederbrechen in der vor-fränkischen Zeit. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


archäologische Funde

;


Scherbenfunde

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 01

;


um 600

Die bei Ausgrabungen im Jahre 1950 gefundenen Gräber und Beigaben verweisen auf eine Besiedlung Niederbrechens in fränkischer Zeit. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


archäologische Funde

;


Ausgrabungen

;


Themenfelder

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Quelle

01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 022

;


631

Die Slawen unter König Dagobert bedrängen die rechtsrheinische Frankenprovinz; die Errichtung von Warttürmen (u.U. auch im Bereich der Gemarkung Niederbrechen "Auf der alten Warte", "Auf dem alten Vort", "Hinter der Warte") dienen als Signalgeber bei Gefahr. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Werschau

;


Wartturm

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Frankenzeit

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)

;

König Dagobert I.

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 010, 011

;


750 - 900

Unter den Merowingern führt eine Straße aus dem Moselbereich über Montabaur, Limburg nach Thüringen; im Mündungsbereich des Wörsbachs in den Emsbach ist die Straße wohl schon zur Karolingerzeit (750-900) durch einen festen Platz ("bergen" im Sinne von "geborgen werden") gesichert worden. Der Übergang liegt mitten im Königshof Brechen, der den Raum zwischen Lindenholzhausen und Niederselters mit seinen Streusiedlungen umfasst. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brachina (Niederbrechen und Oberbrechen)

;


Goldener Grund

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Karolinger

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.1 ältere Geschichte - bis 771 (Frühgeschichte)

;

Merowinger; Karolinger

;

NLZ, 1967 (genaues Datum unbekannt): Die Geschichte der Berger Kirche. Rektor i. R. Karl Müller hat seine Nachforschungen abgeschlossen.

;


12.08.0772

Erste urkundliche Erwähnung von "Brachina" (= Nieder- und Oberbrechen), im Lahngau ("pago logenehe") gelegen, im Lorscher Codex: Rachilt, eine fränkische Adlige aus dem Haus der Rupertiner (die zusammen mit den Konradiner große Gebiete an Rhein und Lahn verwalten), schenkt ihren Besitz in Brachina, Saltrissa (Selters/Ts.), Holzhusen (Lindenholzhausen) und weiteren Orten samt 44 Hörigen dem Kloster zu Lorsch (gegründet von ihrem Vater Graf Kankor). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


;


Kloster Lorsch (Bergstraße)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rachilt (aus dem Hause der Rupertiner)

;


Geschichte

;


Ersterwähnung

;


Lorscher Codex

;


Frankenzeit

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Erste urkundliche Erwähnung

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 020, 057; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 011, 060; Mittelalterliche Städte und Zehntwesen im Goldenen Grund, Müller (1971), S. 015; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Kankor (auch Cancor, Chancor, Chancoro, Chanchuro († 771/nach 782), war Graf in Alemannien und dann von 758 bis zu seinem Tod im oberen Rheingau. Er stammte aus dem Geschlecht der Robertiner, sein Vater war Graf bzw. Herzog Rupert/Robert I. vom Haspengau, seine Mutter Williswint(h)/Williswinda. Er und seine Mutter stifteten 763/764 das Kloster Lorsch als Eigenkloster. Er war verheiratet mit einer Angilo. Seine beiden Töchter Rachilt und Eufemia traten in das Kloster Lorsch ein, sein Sohn Heimrich (Heimo) († 795) wurde sein Nachfolger.

Text der Schenkungsurkunde:

"Schenkung der Rachild in Wilina und Saltrissa. Im Namen Christi. Am 12. August im 4. Jahr König Karls (772). Dem hl. Martyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Gundelandus als Abt vorsteht, ruht, schenke ich Rachild, was ich im Lahngau in Wilina, Brachina, Saltrissa, Barenbach, Albach, Vchilheim, Wilere, Torndorf und Holtzhausen besitze, und 44 Leibeigene. Bereitwilligst bestätige ich dies und will, daß diese Schenkung auf immer gültig sei. Die Unterschrift ist hinzugefügt. Vollzogen im Kloster Lorsch zu der oben angegebenen Zeit." (Quelle: Unser Heimatbuch (Müller, 1967), S. 12)


784

Brachina wird in einem Güterverzeichnis der zum Kloster Lorsch gehörenden Güter erneut erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


;


Kloster Lorsch (Bergstraße)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Güterverzeichnis

;


Themenfelder

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Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Kloster Lorsch

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 012

;


800 - 1000

Scherben von Tongefäßen, die bei der Tieferlegung des Pfarrhofes in Niederbrechen in den 1960er Jahren gefunden werden, verweisen auf eine Besiedelung in dieser Zeit. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Pfarrhof (NB)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


archäologische Funde

;


Scherbenfunde

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 025, 109

;


um 875

Vermutlich in der Zeit des Konradiner Waldo, Abt des St. Maximin-Klosters in Trier, wird der Hof Brachina, ehemals im Besitz des Kloster Lorschs, dem Kloster St. Maximin zugesprochen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Kloster Lorsch (Bergstraße)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Waldo (Abt des Klosters St. Maximin)

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Reichsabtei St. Maximin

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 012; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


893

Neben vielen anderen Ort bestätigt König Arnulf dem Kloster St. Maximin in Trier den Besitz von "Prichna" (= Niederbrechen); als Zubehör dieses Besitzes sind in späteren Jahren die Orte Niederselters, Laubuseschbach und Blessenbach zu erkennen. Im Niederbrechener Heimatbuch von 1925 ist noch die Rede davon, dass Niederbrechen damit erstmals erwähnt wird und dass "eine Edle Wendela … dieser Abtei die Grundherrlichkeit des Ortes geschenkt habe." > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Arnulf von Kärnten (römischer Kaiser 896-899, ostfränkischer König 887-899)

;


Wendela (Edle)

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Reichsabtei St. Maximin

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 064, 030; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 012; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 005; Nassauer Bote, 1960 (genaues Datum unbekannt): Niederbrechen erhält Stadtrechte. Ein kleines Geschehen am Rande der großen Politik.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Die älteste Urkunde, welche direkt auf den Ortsteil Niederbrechen verweist, ist das Diplom von König Arnulf (893). Meist wird sie als königliche Schenkung genannt, aber die Wortwahl (concedere = zugestehen, erlauben überlassen) deutet eher auf eine Bestätigung bzw. Anerkennung schon vorhandener Besitztümer der Abtei St. Maximin (wie auch nochmals Arnulfs Sohn Zwentibold zwei Jahre später). Interessant und weniger beachtet ist eine Fußnote bei Hontheim (1750), wonach eine adlige Frau Vendela den Ort „Prichna“ der Abtei übereignete. www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10939286

Quelle: hierfür ist eine spätere Urkunde von Abt Theoderich (1053/56). In dieser geht es in einem Vergleich mit Guntram von Molsberg um das „sehr große Gut Brechen“ (maximum bonum de Brechine) – konkret um von dem Lehen ausgenommene „Scharmänner“ (scaremanni), welche von der Dame Wendela der Abtei im Zuge der Schenkung mit übergeben wurden. www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10939286

Ausführlich ist das Lehensverhältnis im Anhang C zu Cordens „Limburger Chronik“ seitens des Bearbeiters Franz-Karl Nieder beschrieben: franz-karl-nieder.de/download/Corden_Band_1.pdf

Wer Wendela war und wie sie zu diesem umfangreichen Grundbesitz kam, konnte ich bisher nicht herausfinden. Es könnte sich um ursprüngliches Königsgut handeln (für Oberbrechen ist dies ja belegt) auch wenn es nicht als solches bezeichnet wird. Bei Rachilt war es ja „nur“ ein (Streu)besitz (in brachina), bei der Schenkung an St. Maximin der ganze Ort mit allem Zubehör (Niederselters, Laubuseschbach und Blessenbach).

[Die Angaben sind freundlicherweise am 26.02.2022 von Bernold Feuerstein zur Verfügung gestellt worden]


kurz nach 893

Niederbrechen wird aus der Pfarrei Bergen herausgelöst und eigenständige Pfarrei. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Niederbrechen

;


;


Pfarrgemeinde (NB)

;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Pfarrei - Trennung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 124

;


vor 910

Der Zehnte in Oberbrechen ist ursprünglich vermutlich als Königsgut mit dem Königshof Brechen verbunden, ehe er bei der Abgrenzung des Villmarer Pfarrsprengels dem Königshof Villmar zugewiesen wird. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Villmar

;


Königshof Villmar

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 072

;


vor 910

Villmar wird aus der Pfarrei Bergen herausgelöst und eigenständige Pfarrei. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Villmar

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Pfarrgemeinde Villmar

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Pfarrei - Trennung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15

;


910

Mit dem Hof kommt der Seelzehnte zu Oberbrechen (der Zehnte vom Salland, dem Land des Herrenhofes) an das Stift Limburg. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Herrenhof (OB)

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Besitzverhältnisse

;


Zehntwesen

;


Seelzehnt

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 075

;


10.02.0910

König Ludwig das Kind schenkt dem Grafen Konrad im Lahngau den in seiner Grafschaft liegenden Fronhof "Brichene" (= Oberbrechen) samt Höfe, Gebäude, der Kirche (= Berger Kirche) usw. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Bergen

;


Limburg

;


Berger Kirche

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Ludwig IV. das Kind (ostfränkischer König 900–911)

;


Konrad Kurzbold (genannt der Weise, um 885-948)

;


Hatto I. (Erzbischof von Mainz 891–913)

;


Geschichte

;


Ersterwähnung

;


Schenkung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Berger Kirche

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 064, 057, 078, 030, 124, 429; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 03, 05, 15; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Lahnpost, 16.05.2020: Anno dazumal – Historisches aus der Region. Die Berger Kirche steht seit 1270 Jahren. Ein einzigartiges Kulturgut im Goldenen Grund wird von einem privaten Freundeskreis vor dem Verfall bewahrt (von Dr. Bernd A. Weil).

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Auf Bitten des Mainzer Erzbischofs Hatto und des Herzogs Konrad schenkt König Ludwig das Kind dem Grafen Konrad im Lahngau ("Kurzbold", einem Urenkel von Graf Gebhard im Niederlahngau) den in seiner Grafschaft liegenden Fronhof "Brichene" (= Oberbrechen) samt Höfe, Gebäude, der Kirche (= Berger Kirche), Zehnten, Hörige, Ländereien usw.; die Ländereien sind als Streubesitz in benachbarten Orten (Bergen, Werschau, Mensfelden, Neesbach, Nauheim, Lindenholzhausen usw.) zu verstehen, wobei die im Bereich Bergen und Werschau als umfangreich zu betrachten sind. Die Gebäude des Fronhofes sind im Bereich der heutigen Kirche von Oberbrechen zu vermuten. Mit dem Fronhof verbunden sind zins- und dienstpflichtige Bauernhöfe (Mansen oder Huben) mit je ca. 30 Morgen, die in mehreren Orten verteilt sind; nur in Oberbrechen, Werschau und in der Flur von Bergen (das später zu Niederbrechen kommen wird) ist der Grundbesitz so umfangreich, dass die späteren Erben, die Herren von Limburg, eine Ortsherrschaft bzw. die Landeshoheit erlangen können. Mit der Schenkung soll Graf Konrad seine im Bau befindliche Kirche auf dem Limburger Lahnfelsen ausstatten.


962

In einer Aufstellung Kaiser Otto des Große (962-973) wird "Prichena" (Niederbrechen) als linksrheinischer Besitz des Klosters St. Maximin in Trier mit aufgeführt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Otto I. der Große (römischer Kaiser 962–973)

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 013; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


ca. 1000

Da Niederbrechen im Besitz der Abtei St. Maximin in Trier ist, kann angenommen werden, dass die Mönche hier eine Kirche errichten. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Kirche (NB)

;


Pfarrgemeinde (NB)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 099

;


1023

In einer Belehnungsurkunde verschiedener Ländereien ("Mansen") aus dem Besitz der Abtei St. Maximin durch Kaiser Heinrich II. an Getreue, wird der "Hof Prichena" ausdrücklich ausgenommen: "der Ertrag des Hofes [ist] ausdrücklich zur Befriedigung der Bedürfnisse der Brüder für bessere Ernährung, für Beschaffung von Beinkleidern, Mänteln und Tischgewändern zur Pflege der Kranken und Speisung alter Leute bestimmt"; festgelegt wird ferner, dass das Kloster keine dem Kloster gehörenden Besitzungen als Lehen weitergeben darf. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich II. (römischer Kaiser 1014–1024)

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 013; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 241, 242; Nassauer Bote, 15.01.1963: Am 15. Januar 1363. Im Goldnen Grund eine Stadt geboren. Kaiser Karl IV. verlieh Cuno von Falkenstein Urkunde und alle Rechte. (Von Rektor i. R. Karl Müller).

;


1023

In Niederbrechen wird ein Burghaus erwähnt (im Bereich der ehemaligen Alten Schule bzw. des heutigen Parkplatzes in der Turmstraße an der Kirche); anzunehmen ist, dass in unmittelbarer Nachbarschaft eine Kirche existiert. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Burghaus

;


Kirche (NB)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 025, 099

;


um 1030

Abt Poppo vom Kloster St. Maximin belehnt Anselm I. von Molsberg mit dem Besitz Prichena (auf Herrenfall, d.h. das Lehen fällt mit dem Tod des Lehnherrn zurück), obwohl dies durch die Urkunde von Kaiser Heinrich II. (1023) eigentlich ausgeschlossen ist. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Poppo von Stablo (978-1048, Abt der Abtei St. Maximin in Trier)

;


Anselm I. von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 013; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 246; Nassauer Bote, 15.01.1963: Am 15. Januar 1363. Im Goldnen Grund eine Stadt geboren. Kaiser Karl IV. verlieh Cuno von Falkenstein Urkunde und alle Rechte. (Von Rektor i. R. Karl Müller).

;


1042

Die Namen "Henne" (Vorläufer des Namens "Heun"?) und "Rugker" (Vorläufer des Namens "Rücker"?) werden erstmals als Einwohner von Niederbrechen genannt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heun (NB)

;


Rugker (= Rücker) (NB)

;


Familiennamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.1 Sonstiges - Familiennamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 147

;


1044

In einer Urkunde bestätigt Kaiser Heinrich III. dem Kloster St. Maximin den Besitz Prichenas mit Aufführung der Zweckbestimmung und dem Hinweis, dass der Besitz nicht belehnt werden darf. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich III. (römischer König ab 1028, römischer Kaiser 1046–1056)

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 013

;


1048

Nach dem Tod von Poppo, Abt des Klosters St. Maximin in Trier (25.01.1048), wird sein Nachfolger Theoderich von Kaiser Heinrich III. gezwungen, den Hof Prichena an Anselm I. von Molsberg zu übergeben; - "unter vielen Tränen", wie er einige Jahre später in einer Niederschrift bekennt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich III. (römischer König ab 1028, römischer Kaiser 1046–1056)

;


Theoderich (Abt der Abtei St. Maximin in Trier)

;


Poppo von Stablo (978-1048, Abt der Abtei St. Maximin in Trier)

;


Anselm I. von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 013; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 244, 246; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


16.01.1051

In einer Bulle bestätigt Papst Leo IX. dem Kloster St. Maximin u.a. auch einen Hof "Prichina im Einrichgau, den Unser obgenannter geliebter Sohn, Kaiser Heinrich selbigen Brüdern vor einigen Jahren wegnahm, jetzt aber zurückgab, gemahnt durch Unsere schutzwährende apostolische Autorität." > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich III. (römischer König ab 1028, römischer Kaiser 1046–1056)

;


Leo IX. (Papst 1049–1054)

;


Anselm I. von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 243

;


21.01.1051

Vermutlich auf Veranlassung von Papst Leo IX. verlangt Kaiser Heinrich III. von Anselm I. von Molsberg den "Hof Prichina im Einrichgau, mit allem, was dazugehört …", wieder an die Abtei St. Maximin in Trier zurückzugeben und bekennt: "… zu Unrecht haben wir dem Abt Theoderich befohlen, ihn einem gewissen Anselm als Lehen zu geben". Anselm I. von Molsberg gibt allerdings das Lehensgut "Prichina" nicht an die Abtei zurück. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich III. (römischer König ab 1028, römischer Kaiser 1046–1056)

;


Leo IX. (Papst 1049–1054)

;


Anselm I. von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 013; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 247; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 005; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1053

Kaiser Heinrich III. schenkt der Abtei St. Eucharius bei Trier (der späteren Abtei St. Matthias) den Königshof Villmar; zu den in der Schenkungsurkunde als Zubehör aufgeführten Kirchen, dürfte auch die von Oberbrechen zählen sowie der Zehnt in Oberbrechen. Der ährenförmige Mauerverband (Fischgrätenmauerwerk) des 1933 abgebrochenen Chorturms der Oberbrechener Kirche deutet laut Hellmuth Gensicke auf eine Errichtung vor dieser ersten verdeckte Erwähnung als Filialkirche von Villmar hin. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Villmar

;


Kirche (OB)

;


Königshof Villmar

;


Abtei St. Eucharius, Trier (die spätere Abtei St. Matthias)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich III. (römischer König ab 1028, römischer Kaiser 1046–1056)

;


Geschichte

;


Schenkung

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 124, 064, 069, 072, 030

;


nach 1052

Nach dem Tod von Anselm I. von Molsberg (um 1052) erfolgen Bemühungen seitens seiner Witwe und Verwandten, den Besitz Prichinas für seinen Sohn Guntram zu erhalten (Prichina wäre wieder an das Kloster St. Maximin zurückgefallen). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Anselm I. von Molsberg

;


Guntram von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 014; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 244, 246

;


16.07.1066

König Heinrich IV. bestätigt dem Kloster St. Maximin den Hof Prichina: "... selbigen Hof mit allem, was nach Recht und Gesetz dazu gehört, geben wir auf Vermittlung Unserer Gemahlin Berta dem heiligen Maximin und den ihm dienenden Brüdern ab heutigem Tag und für die Zukunft zurück und bestätigen ihn neu." > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich IV. (römischer König ab 1056, römischer Kaiser 1084–1105)

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 244

;


1084

In einem Vergleich zwischen Guntram von Molsberg und der Abtei St. Maximin wird Guntram verpflichtet "12 Mansen an St. Maximin zurückgeben, außerdem jährlich 12 fette Schweine und den Brüdern als Gewandung 12 Camisialien", kann dafür aber "Prichina" (Niederbrechen) als Lehen behalten. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Guntram von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 005; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 057

;


1089

Die "Alte Poststraße", die von der Fähre bei Dietkirchen über Ennerich nach Niederbrechen führt, wird genannt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Dietkirchen

;


Ennerich

;


Alte Poststraße

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 058

;


1118

Kaiser Heinrich V. bestätigt Anselm II. von Molsberg, dem Sohn Guntram von Molsberg, erneut das Lehen Prichina (Niederbrechen), auch wenn dieser sich als Vasall der Abtei St. Maximin zu betrachten hat. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich V. (römischer Kaiser 1111–1125)

;


Anselm II. von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

König Heinrich V.

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 005; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 243

;


1125

In einem Diplom Kaiser Heinrich V. wird Anselm II. von Molsberg (Sohn Guntrams von Molsberg) als Lehensherr und das Kloster St. Maximin (Trier) als Eigentümer von Prichena und Selters bestätigt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Niederselters

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich V. (römischer Kaiser 1111–1125)

;


Anselm II. von Molsberg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 014; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 005; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1129

Der Mainzer Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken bestätigt dem Limburger Stiftspropst Arnold, dass die aufsässigen Hörigen der im Propsteibezirk befindlichen Fronhöfe (u.a. in Oberbrechen und Bergen) ungeschmälert ihre Pflichten und Abgaben gegenüber dem Stift nachzukommen haben. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Bergen

;


Netzbach

;


Niederzeuzheim

;


Limburg

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Adalbert I. von Saarbrücken (Erzbischof von Mainz, 1111 bis 1137)

;


Arnold (Stiftsprobst)

;


Gerichtswesen

;


grundherrliches Gericht

;


Bauding

;


Feldgericht

;


Hofgericht

;


Gerichtsspruch

;


Aufsässige

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 078, 065, 090

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Erstmalige Erwähnung eines grundherrlichen Gerichts des Fronhofs "Brechene" (= Oberbrechen), bei dem Erzbischof Adalbert von Mainz nach wiederholten Bitten des Limburger Stiftspropstes Arnold und anderer Kanoniker ihre Rechte gegen die aufsässigen Hörige untersucht und bestätigt. Demnach ist es Gewohnheit und Recht, dass die Hörigen des Stifts im Propsteibezirk in Oberbrechen, Bergen, Netzbach und Niederzeuzheim ungeschmälert ihren Pflichten und schuldigen Abgaben an Weizenzins und Schweinegeld wieder in hergebrachter Höhe dem Stift gegenüber nachkommen müssen. Dreimal im Jahr hält der Meier des Propstes das sogenannte „Bauding", das Feldgericht (Gerichtstag) für die abhängigen Hübner des Stifts Limburg, ab. Es hat sich als Hofgericht neben jenem örtlichen Gericht des Vogts in Oberbrechen gehalten.


1129

Der Meier des Propstes des Georgsstifts in Limburg hält für die Fronhöfe Oberbrechen und Bergen dreimal im Jahr Gericht für die Huben des Stifts. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Bergen

;


Limburg

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gerichtswesen

;


Huben

;


Themenfelder

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Quelle

03.2 Gemeinde - Gremien

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 09

;


1129

Der Ortsname "Berge" für Bergen, Mutterpfarrei für die Orte Werschau, Nauheim, Neesbach, Velen und Panrod, wird vom Mainzer Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken ausdrücklich erwähnt, als er Arnold, dem Stiftspropst des Limburger Georgsstift bestätigt, dass die Hörigen des Fronhofs Bergen die Abgaben an Weizenzins und Schweinegeld wieder in althergebrachter Höhe zu leisten haben. Das Dorf Bergen besteht aus rund 50 Häusern mit etwa 200 Einwohnern; es liegt im Emsbachtal Richtung Lindenholzhausen, unterhalb des Felssporns, auf dem die Berger Kirche steht. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Limburg

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Velen

;


Panrod

;


Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Adalbert I. von Saarbrücken (Erzbischof von Mainz, 1111 bis 1137)

;


Arnold (Stiftsprobst)

;


Geschichte

;


Namenserwähnung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05, 07; Lahnpost, 16.05.2020: Anno dazumal – Historisches aus der Region. Die Berger Kirche steht seit 1270 Jahren. Ein einzigartiges Kulturgut im Goldenen Grund wird von einem privaten Freundeskreis vor dem Verfall bewahrt (von Dr. Bernd A. Weil); Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 105

;


1140

Papst Innozenz II. bestätigt die Rechte, Besitzungen und Freiheiten der Abtei St. Maximin; hierin wird Prichena ausdrücklich erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Innozenz II. (Papst 1130–1143)

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 014

;


1148

In einer Urkunde Papst Eugen III., die der Trierer Abtei St. Matthias den Besitz um Villmar sowie den Zehnten in Oberbrechen als Zubehör des Königshof Villmar bestätigt, wird die Kirche in Oberbrechen ("de superiori Bricheno") ausdrücklich genannt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Villmar

;


Kirche (OB)

;


Königshof Villmar

;


Abtei St. Matthias, Trier

;


Pfarrgemeinde Villmar - Tochterkirche OB

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Eugen III. (Papst 1145–1153)

;


Geschichte

;


Kirche

;


Zehntwesen

;


Tochterkirche

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 124, 064, 069, 072; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15

;


1154

Erwähnung Oberbrechens als "Brichene superiori". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Ortsname

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 030

;


um 1156

Oberbrechen kommt mit Burg und Herrschaft Limburg (wohl als Erbgut einer Alberat) an den Grafen von Leiningen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Grafschaft Leiningen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 059

;


1182

Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) bestätigt erneut den Besitz des Klosters St. Maximin; Prichena im Einrichgau wird mit aufgeführt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Abtei St. Maximin, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Friedrich I. Barbarossa (römischer Kaiser 1155–1190)

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 014; Limburger Geschichte Bd. 1 (bis 1258), Corden, a. d. lat. übers. v. Joseph Wingenbach, bearb. v. Franz-Karl Nieder, 2. Aufl. (Digitalisat), Limburg 2008, S. 241; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


um 1200

In Niederbrechen sind Weinberge ("Weingärten") nachgewiesen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Weinanbau

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

08.1 Landwirtschaft - Weinbau

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 144

;


nach 1211

Nach dem Tod des Grafen Friedrich Emich von Leinigen (1179-1211) fällt Heinrich von Isenburg (1181-1222) das Erbe in Limburg, Villmar und Oberbrechen zu. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


Villmar

;


;


Herrschaft Limburg

;


Grafschaft Leiningen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Friedrich Emich von Leinigen

;


Heinrich, Herr von Isenburg

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 059

;


1229

Die Vorfahren des 1330 als Pfarrer genannten Rucker von Brechen sind wahrscheinlich Schöffen zu Niederbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rucker zu Brechen

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 099

;


1231

Die Vorfahren des 1330 als Pfarrer genannten Rucker von Brechen sind wahrscheinlich Schöffen zu Niederbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rucker zu Brechen

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 099

;


1248

Gerlach von Isenburg (1228-1289), Sohn des Heinrich von Isenburg (1181-1222), nennt sich Herr von Limburg, zu dem auch Oberbrechen gehört. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gerlach I. (auch: Gerlach von Isenburg), Herr von Limburg

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060

;


1257

Urkunden verweisen auf einen in Niederbrechen gelegenen Hof des Marienklosters bei Andernach. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Marienkloster bei Andernach

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Höfe

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Nassauische Annalen, 1969 Bd. 080, S. 314: Buchbesprechung zu "Karl Müller: Brachina, Brechen, Stadt Brechen, Niederbrechen. Unser Heimatbuch."

;


31.07.1270

Graf Diether V. von Katzenelnbogen schlichtet einen Streit zwischen dem Grafen Gerhard von Dietz und Diether von Molsberg (Lehensherr von Niederbrechen) um das Gerichtswesen in Niederbrechen; u.a. darf der Graf von Diez keinem Gericht in Niederbrechen vorsitzen und erhält auch kein "Gastungsrecht im Orte". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Diether V., Graf von Katzenelnbogen

;


Gerhard IV., Graf von Dietz

;


Diether von Molsberg

;


Gerichtswesen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 142; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 041; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 057

;


1273

Graf Diether V. von Katzenelnbogen und seine Gemahlin Lysa übergeben dem Trierer Erzbischof und Kurfürst Heinrich II. von Finstingen die Burg Molsberg als "lediges, offen zu haltendes Lehen" (Molsberg ist zu diesem Zeitpunkt Lehensherr von Niederbrechen). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Diether V., Graf von Katzenelnbogen

;


Heinrich II. von Finstingen (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1260 bis 1286)

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1292

Die "Alte Poststraße", die von der Fähre bei Dietkirchen über Ennerich nach Niederbrechen führt, und den heutigen Dietkircher Weg bezeichnet, wird in der Gemarkung genannt erstmals 1089). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Alte Poststraße

;


Dietkircher Weg

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 059

;


1301

Die Vorfahren des 1330 als Pfarrer genannten Rucker von Brechen sind wahrscheinlich Schöffen zu Niederbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rucker zu Brechen

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 099

;


1320

In einer Schenkung wird ein "Rucker zu Brechen" als Bürge genannt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rucker zu Brechen

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 099

;


1320

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg lässt anlässlich einer Fehde mit den Herren von Molsberg die "Burg Brechen" zerstören. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Burg

;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Krieg

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 015, 025; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 012; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1322

Erwähnung Oberbrechens als "Overenbrechene". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Ortsname

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 030

;


17.08.1322

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg belehnt Gerlach, Herr von Limburg (1312-1355), mit den Dörfern Oberbrechen, Bergen, Werschau, Elz und Netzbach mit allem Zubehör. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Bergen

;


Werschau

;


Elz

;


Netzbach

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Gerlach II. von Limburg ("der Ältere")

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 03, 07

;


1325

Erstmalige Erwähnung eines Bäckers in Oberbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Handwerk und Gewerbe

;


Bäcker

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 421

;


1325

Gerlach Herr von Limburg siegelt für das grundherrliche Gericht in Oberbrechen; erstmalige Erwähnung, dass zum grundherrlichen Gericht neben dem Schultheiß auch Schöffen gehören. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gerlach, Herr von Limburg

;


Gerichtswesen

;


grundherrliches Gericht

;


Schultheiß

;


Schöffen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.2 Gemeinde - Gremien

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 080, 078, 079

;


1325

Erwähnung Oberbrechens als "de superiori brechen". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Ortsname

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 030

;


1325

Im Zusammenhang einer Schenkung seines Wingerts an die Abtei Eberbach im Rheingau wird in Oberbrechen der Priesters Ruker aus Oberbrechen (gest. vor 1332) erwähnt, der als örtlicher Geistlicher wohl kirchliche Aufgaben erfüllt hat. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde (OB)

;


Abtei Eberbach

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Ruker von Oberbrechen

;


Kirche

;


Pfarrer

;


Besitzverhältnisse

;


Wingert

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 150, 087, 136

;


1325 - vor 1334

Peter ist Schultheiß zu Oberbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Gemeinde Oberbrechen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Peter (OB)

;


Bürgermeister

;


Schultheiß

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.1 Gemeinde - Bürgermeister/Schultheiß

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 114

;


1328

Ruker von Oberbrechen (gest. vor 1332) wird als Pfarrer für die Pfarrei Oberbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde (OB)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Ruker von Oberbrechen

;


Kirche

;


Pfarrer

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 150

;


1330

In einem Vergleich zwischen dem Stift von Limburg und Heynen von Brechen wird dessen Bruder, Rucker zu Brechen, als Pfarrer von (Nieder)brechen genannt ("ein gewisser Priester Rucker zu Brechen"). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Pfarrgemeinde (NB)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rucker zu Brechen (Pfarrer in NB)

;


Heynen von Brechen

;


Kirche

;


Pfarrer

;


;


Themenfelder

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Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 099; Nassauer Bote, 19.10.1962: Neues aus der Vergangenheit Niederbrechens. „Morje froi im halwer fünf!" Die Kirche im Wandel der Zeiten. Vortrag von Rektor Müller.

;


1332

Nach Zustimmung Reinhard I. von Westerburg (gest. 1353) kann Gerlach II. von Limburg (gest. 14.04.1355) einen Wingert in Oberbrechen für 14 Mark von der Vögtin Gertrud und ihrem Sohn Eberhard von Lauken erwerben. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Reinhard I. von Westerburg

;


Gerlach II. von Limburg ("der Ältere")

;


Gertrud von Lauken

;


Eberhard von Lauken

;


Besitzverhältnisse

;


Wingert

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 085

;


1332

Die Erben des Priesters Ruker zu Oberbrechen verzichten auf die Güter, die dieser dem Stift in Limburg vermacht hatte. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Ruker von Oberbrechen

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 067

;


15.12.1332

Gerlach II. von Limburg (1312-1355), Herr von Limburg, nimmt bei der erneuten Anerkennung von Lehen, den Hof und 2 Morgen Weingärten im Dorf Oberbrechen ausdrücklich aus. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gerlach II. von Limburg ("der Ältere")

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060

;


1334

Der Amtmann des Limburger Stiftes, als Nachfolger der bisherigen Meier des grundherrlichen Gerichts des Fronhofes Brechen (= Oberbrechen), hat nur noch die Einkünfte des Stiftes Limburg in Oberbrechen einzunehmen; es handelt sich hierbei ohne Zweifel um den Schultheiß. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gerichtswesen

;


grundherrliches Gericht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.2 Gemeinde - Gremien

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 078

;


1334

Erstmalige Erwähnung eines Kürschners in Oberbrechen, der die Felle der Haustiere zur Herstellung von Kleidern verwendet. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Handwerk und Gewerbe

;


Kürschner

;


Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 421

;


1334

Etwa in der Dreispitz zwischen Haintcher Weg (Roter Weg) und dem Hengelweg in Oberbrechen, in der Gegend östlich hinter der Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes (mater dolorosa) liegt die Hofreite der Adelheid an dem Schirwalde. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Adelheid an dem Schirwalde (OB)

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 095, 031

;


1334

Das Anwesen des Peter bei der Brücke ("bi der brucken") grenzt an die Laubusbachbrücke in Oberbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Brücken - Laubusbach

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Peter bei der Brücke (OB)

;


Brücken/-bau

;


;


Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 095

;


24.01.1334

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg spricht in einem Lehensbrief, dass er die Orte Brechen, Werschau und Elz bereits den Vorfahren von Gerlach, Herr von Limburg (1312-1355), als Lehen gegeben hat. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Werschau

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Gerlach, Herr von Limburg

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

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Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060

;


14.05.1334

20 Leute zu Oberbrechen, je einer aus Bergen und Werschau und weitere Leute aus anderen Dörfern erklären, dass sie die Weizengülte dem Stift Limburg oder dessen Amtmann entrichten sollen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Werschau

;


Bergen

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Weizengülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 065

;


1335

Gerlach II. von Limburg (1312-1355), Herr von Limburg, gibt für eine Schuld den beiden Kaplänen des Alters der Heiligen Simon und Judas im Stift eine Anweisung auf seine Bede (Steuer) in Oberbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gerlach II. von Limburg ("der Ältere")

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 087

;


1336

Vor dem Bauding, dem Feldgericht für die abhängigen Hübner des Stifts Limburg in Oberbrechen, wird vor Schultheiß und Schöffen ein Hof zu Bergen übertragen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Bergen

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gerichtswesen

;


Bauding

;


Themenfelder

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Quelle

03.2 Gemeinde - Gremien

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 090

;


1336

Zum Hubeygericht für Oberbrechen gehören neben dem Schultheiß und 7 Schöffen des Gerichts Oberbrechen Schöffen aus Bergen und Niederbrechen und später zwei weitere trierische aus Niederbrechen und Werschau. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Werschau

;


Bergen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gerichtswesen

;


Hubeygericht

;


Schöffen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.2 Gemeinde - Gremien

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 091

;


1336

Gerlach zu Bergen ist Schultheiß zu Oberbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Gemeinde Oberbrechen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gerlach von Bergen

;


Bürgermeister

;


Schultheiß

;


Themenfelder

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Quelle

03.1 Gemeinde - Bürgermeister/Schultheiß

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 114

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Barbach (Barmbacherfeld) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Barbach (Barmbacherfeld)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 084

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Barmbacher Pfad in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Barmbacher Pfad

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 084

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Bitz (Name heute unbekannt) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Bitz

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Blidenberg (Bleidenberg) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Blidenberg (Bleidenberg)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 084

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Bruchwiesen (Name heute unbekannt) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Bruchwiesen

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Eichelborn in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Eichelborn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 083

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Güden Baum (Name heute unbekannt) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Güden Baum

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Im Floß (Name heute unbekannt) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Im Floß

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Sleyde (Hintere / Vordere Schley) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Sleyde (Hintere / Vordere Schley)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 084

;


1339

In einer Akte bzw. Urkunde wird der Gemarkungsteil/der Flurname Zühlweldy (Name heute unbekannt) in Niederbrechen erwähnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Zühlweldy

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1339

Heinrich Hachenberger und seine Frau Hille übernehmen den Hof des Stifts Limburg in Oberbrechen für 6 Malter Korn, 1 Malter Hafer und 1 Fastnachtshuhn in Erbpacht; zu diesem Hof gehören zwei Hofstätten, zwei Wiesen und etwa 20 Morgen Land. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Hof des Stifts Limburg (OB)

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Hachenberger, Heinrich (OB)

;


Hachenberger, Hille (OB)

;


Besitzverhältnisse

;


Erbpacht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 067

;


1339

In der Nähe des Anwesens von Peter bei der Brücke in Oberbrechen liegt etwas südlich der Hof des Heinrich Hachenberger "in der Zalbach". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


in der Zalbach

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Hachenberger, Heinrich (OB)

;


Peter bei der Brücke (OB)

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 095

;


1339

Erstmalige Erwähnung des Familiennamens Scherer, Bartschneider oder Haarschneider in Oberbrechen; damit möglicher Hinweis auf das entsprechende Handwerk. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Familiennamen

;


Handwerk und Gewerbe

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.1 Sonstiges - Familiennamen

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 421

;


vor 1369

Oberbrechen hat sich von der Mutterkirche Villmar gelöst; eine Aussage von 1807, dass diese Loslösung erst 1456 stattfindet, ist nicht belegt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde (OB)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Pfarrei-Trennung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 136

;


1343

Das Marienkloster bei Andernach tauscht seinen in Niederbrechen gelegenen Hof gegen 39 Malter Korngülte mit dem Trierer Erzbischof. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Marienkloster bei Andernach

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Höfe

;


Themenfelder

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Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Nassauische Annalen, 1969 Bd. 080, S. 314: Buchbesprechung zu "Karl Müller: Brachina, Brechen, Stadt Brechen, Niederbrechen. Unser Heimatbuch."

;


28.09.1344

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg erwirbt von den Herren zu Limburg eine Korn- und Weizengülte von Oberbrechen und anderen Dörfern. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Gerlach, Herr von Limburg

;


Geschichte

;


Korngülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060

;


1345

Gerlach, Herr zu Limburg, verkauft eine Fruchtgülte seiner Mühle in Oberbrechen an den Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Gerlach, Herr von Limburg

;


Handwerk und Gewerbe

;


Mühlen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 429

;


1345

Die Herren von Limburg verpfänden Huben und Dörfer ihres Schultheißenamtes Oberbrechen, zu dem auch Werschau gehört, an den Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Werschau

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Geschichte

;


Pfandobjekt

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 03

;


12.05.1345

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg erwirbt von den Herren zu Limburg weitere Korn- und Weizengülten von ihren Huben, Gütern und Mühlen zu Oberbrechen und den Leuten, die in das Schultheißenamt zu Oberbrechen gehören. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


Herrschaft Limburg

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Gerlach, Herr von Limburg

;


Geschichte

;


Korngülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060

;


1346

Gerlach II. von Limburg (1312-1355), Herr von Limburg, siegelt für das grundherrliche Gericht in Oberbrechen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


Herrschaft Limburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gerlach II. von Limburg ("der Ältere")

;


Gerichtswesen

;


grundherrliches Gericht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.2 Gemeinde - Gremien

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 080

;


1346

Die Stiftspräsenz von Limburg erwirbt in Oberbrechen Renten und Besitz und ein Malter Korngülte von zwei Höfen und zwei Weingärten. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 087

;


1349

Erwähnung des Feldes nach Niederbrechen als Feld "uf edechenstein", des Feldes nach Neesbach als "Scheide" sowie des Feldes bei den "langen Strichen" nach Niederselters zu in der Werschauer Gemarkung. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Niederbrechen

;


Niederselters

;


Neesbach

;


uf edechenstein (auch Edchinsteyn, Edeschenstein) (W)

;


Scheide (W)

;


langen Strichen (W)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


Gemarkung

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 30; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1349

Erwähnung eines Weges von Werschau über den Berg nach Niederbrechen, eines Wegs von Werschau nach Oberbrechen sowie eines "Holzweg", der von Werschau kommend, durch die Gemarkung von Neesbach führt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Neesbach

;


Holzweg (W)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02

;


1350

Zwischen den Herren von Molsberg und dem Trierer Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg muss es wohl abschlussreife Verhandlungen über den Verkauf der Herrschaft Molsberg (wozu auch Niederbrechen gehört) geben. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1353

Giso II. von Molsberg muss die Hälfte seines Besitzes in Niederbrechen und Selters dem Trierer Erzbischof und Kurfürsten Balduin von Luxemburg als Pfand überlassen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Niederselters

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Balduin von Luxemburg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1307 bis 1354)

;


Giso II. von Molsberg

;


Geschichte

;


Pfandobjekt

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 015; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 04; Nassauer Bote, 15.01.1963: Am 15. Januar 1363. Im Goldnen Grund eine Stadt geboren. Kaiser Karl IV. verlieh Cuno von Falkenstein Urkunde und alle Rechte. (Von Rektor i. R. Karl Müller).

;


1355

Johann von Molsberg, Propst des St. Georgsstifts in Limburg, verkauft seinen Anteil an der Herrschaft Molsberg (und damit auch sein Besitz in Niederbrechen) als erbliches Lehen an Daniel von Langenau. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Molsberg

;


;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann von Molsberg (Propst in Limburg)

;


Daniel, Ritter von Langenau

;


Geschichte

;


Lehenswesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 015; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1355

Emecho Hachenberger, der Sohn des verstorbenen Heinrich Hachenberger, hat den Hof des Stifts Limburg in Oberbrechen für 6 Malter Korn, 1 Malter Hafer und 1 Fastnachtshuhn in Erbpacht. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Hof des Stifts Limburg (OB)

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Hachenberger, Emecho (OB)

;


Besitzverhältnisse

;


Erbpacht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 067

;


1357

Philipp von Isenburg, Herr zu Grenzau, Besitzer der Vogtei oder der weltlichen Schutzherrschaft über die Grundherrschaft Villmar der Abtei St. Matthias wird vom Abt zu St. Matthias mit dem Zehnten zu Oberbrechen belehnt. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Villmar

;


;


Abtei St. Matthias, Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Philipp von Isenburg, Herr zu Grenzau

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 072

;


28.06.1357

Philipp von Isenburg, Herr zu Grenzau, legt ein Gelöbnis ab, den Ansprüchen des Herrn von Hanau auf den Zehnten in Oberbrechen mit aller Macht entgegenzutreten. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Philipp von Isenburg, Herr zu Grenzau

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 072

;


1359

Heinrich von Molsberg, Pfarrer in Niederbrechen, gibt seine Zustimmung zu den Verpfändungen und Verkäufen seiner Brüder Giso von Molsberg und Johann von Molsberg. In der Urkunde heißt es: "... daz dieselbe Versatzung mit mine guten Willen, Wissen und Verhenknisse geschehen ist und sal gantze Macht han, als ob ichs selber getan hette ...". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann von Molsberg (Propst in Limburg)

;


Giso II. von Molsberg

;


Heinrich von Molsberg (Pfarrer in NB)

;


;


Geschichte

;


Pfandobjekt

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 017, 100; Nassauer Bote, 15.01.1963: Am 15. Januar 1363. Im Goldnen Grund eine Stadt geboren. Kaiser Karl IV. verlieh Cuno von Falkenstein Urkunde und alle Rechte. (Von Rektor i. R. Karl Müller).

;


1359

Die Brüder Johann von Molsberg, Propst des Stifts von Limburg, und Giso II. von Molsberg versetzen den Fruchtzehnten von Niederbrechen an Daniel von Langenau. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann von Molsberg (Propst in Limburg)

;


Giso II. von Molsberg

;


Daniel, Ritter von Langenau

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Grundherren

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 072; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 026, 053, 061

;


1362 - 1388

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein kann mit Genehmigung des Papstes die reichen Einkünfte der Pfarrei in Niederbrechen für das Erzbistum einziehen. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

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Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Kuno II. von Falkenstein

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 025

;


1363

Den Trierer Kurfürsten fällt mit den Stadtrechten von Niederbrechen auch der Blutbann zu, der bisher den Diezer Grafen zustand. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Grafschaft Diez

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gerichtswesen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 142

;


1363

Spätestens mit der Errichtung der Stadtmauer um Niederbrechen sind die Einwohner Bergens vermutlich nach Niederbrechen gezogen; nach Hellmuth Gensicke ist der Ort Bergen "sicher nicht erst durch die Pest um 1490 ausgegangen". > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Niederbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Einwohner

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 09

;


15.01.1363

Kaiser Karl IV. verleiht auf Betreiben des Trierer Erzbischofs Kuno II. von Falkenstein den Orten "Ediger an der Mosel und Brechen bei Vilmar" die Stadtrechte. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Karl IV. von Luxemburg (römischer Kaiser 1355–1378)

;


Geschichte

;


Stadtrechte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Urkunde Verleihung Stadtrechte an Niederbrechen vom 15.01.1363

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 017, 018, 025; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 012, 071-073; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 120; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 04

;


17.11.1363

Mit Genehmigung des Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein übertragen Giso II. von Molsberg, Johann von Molsberg (Propst des St. Georgsstiftes in Limburg) und Heinrich von Molsberg (Pfarrer in Niederbrechen) ihr Patronatsrecht an der Kirche zu Niederbrechen an die Kirche zu Montabaur. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Montabaur

;


;


Pfarrgemeinde (NB)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Heinrich von Molsberg (Pfarrer in NB)

;


Johann von Molsberg (Propst in Limburg)

;


Giso II. von Molsberg

;


Kirche

;


Patronat

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 026; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 017; Nassauer Bote, 19.10.1962: Neues aus der Vergangenheit Niederbrechens. „Morje froi im halwer fünf!" Die Kirche im Wandel der Zeiten. Vortrag von Rektor Müller.

;


1365

Emecho Hachenberger, der Sohn des verstorbenen Heinrich Hachenberger, hat den Hof des Stifts Limburg in Oberbrechen für 6 Malter Korn, 1 Malter Hafer und 1 Fastnachtshuhn in Erbpacht. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Hof des Stifts Limburg (OB)

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Hachenberger, Emecho (OB)

;


Besitzverhältnisse

;


Erbpacht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 067

;


19.07.1365

Giso II. von Molsberg und sein Sohn Georg von Molsberg verkaufen die Herrschaft Molsberg mit Niederbrechen und Niederselters für 2.660 Gulden an den Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Niederselters

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Giso II. von Molsberg

;


Georg von Molsberg

;


Geschichte

;


Landeshoheit

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Kuno II. von Falkenstein

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 005; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 060; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 04; Mittelalterliche Städte und Zehntwesen im Goldenen Grund, Müller (1971)

;


06.03.1366

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein ist endgültig im Besitz der Herrschaft Molsberg (und damit von Niederbrechen). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Giso II. von Molsberg

;


Georg von Molsberg

;


Tilemann Ehlen von Wolfshagen

;


Geschichte

;


Landeshoheit

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Kuno II. von Falkenstein

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 017; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Georg von Molsberg, Sohn des inzwischen verstorbenen Giso II. von Molsberg, bestätigt dem Trierer Erzbischof und Kurfürsten Kuno II. von Falkenstein in einer Urkunde, „daß er gegen 1500 schw. Florin, die man kleine von Florenz nennt, die der Erzbischof Cuno von Trier ihm bezahlt hat, den Verkauf der Herrschaft Molsberg durch seinen vorgenannten Vater an den Erzbischof und verzichtet auf alles Recht daran und auf alle Forderungen an den Erzbischof und das Stift". In der Chronik des Tilemann Ehlen von Wolfhagen heißt es dazu, dass Kuno damit mit „Weisheit in die ganze Herrschaft zu Molsberg" eingedrungen sei.


18.04.1366

Johann von Molsberg (Propst des St. Georgsstifts in Limburg und Bruder von Giso II. von Molsberg), willigt in den Verkauf der Herrschaft Molsberg (mit Niederbrechen und Niederselters) an den Trierer Erzbischof und Kurfürsten Kuno II. von Falkenstein ein. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Giso II. von Molsberg

;


Johann von Molsberg (Propst in Limburg)

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 006

;


1367 - 1379

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein veranlasst den Bau einer Stadtbefestigung für Niederbrechen mit Wallgraben, Mauern, sieben Türmen und zwei mit Pförtnern besetzte Hauptausgängen und einer Notpforte, sowie den Wiederaufbau der 1320 von Kurfürst Balduin zerstörten Burg. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Burg

;


Stadtmauer

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Karl IV. von Luxemburg (römischer Kaiser 1355–1378)

;


Geschichte

;


Stadtbefestigung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Kuno II. von Falkenstein

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 018, 025; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 013; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Die Stadtbefestigung besteht aus einer Stadtmauern mit Wehrgang, 7 Türmen (Obertorturm, Untertorturm, Gefangenenturm, Pfeifenturm (diente zuletzt als Beinhaus), 2 weitere Türme zw. Kirche und Untertor sowie vermutl. ein Turm zw. dem Pfeifenturm und dem Langhecker Tor), 3 Toren (Ober-, Unter- und Langhecker Tor sowie das Posttürchen im Osten (hieran knüpft die Sage des Klopfmänchens), wobei die beiden erstgenannten mit Pförtner besetzt werden (das Pfortenhaus am Untertor - Einmündung Sackgasse in die Rathausstr. - existiert noch heute); das Langhecker Tor befindet sich neben dem bis heute vorhandenen Gefangenenturm) und einem Wallgraben im Westen, Norden und Süden. Innerhalb der Stadtmauern gibt es 6 Straßen: Gemeine-, Mittel-, Ober-, Zehnt-, Kirch- und Schulstraße.


12.05.1368

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein erwirbt für 300 Gulden auch den noch vorbehaltenen Anteil an Niederbrechen und Niederbrechen von Georg von Molsberg. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Molsberg

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kuno II. von Falkenstein (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1362 bis 1388)

;


Georg von Molsberg

;


Geschichte

;


Landeshoheit

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

Kuno II. von Falkenstein

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 006; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 04; LNP, 1963 (genaues Datum unbekannt): Vor 600 Jahren erhielt Niederbrechen im Goldenen Grund Stadtrechte.

;


1369

Beginn einer Jahrhunderte langen Zeit, in der Niederbrechen den Trierer Erzbischöfen und den jeweiligen Lehensherren als Pfand- und Verkaufsobjekt dient (bis 1624). > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Pfandobjekt

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

Kurfürstentum Trier

;

Nassauer Bote, 1960 (genaues Datum unbekannt): Niederbrechen erhält Stadtrechte. Ein kleines Geschehen am Rande der großen Politik.

;


1369

Die Stiftspräsenz von Limburg verpachtet in Oberbrechen einen Weingarten. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Limburg

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Besitzverhältnisse

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 087

;


1369

Erstmalige Erwähnung des Familiennamens Schuman oder Schumacher in Oberbrechen; damit möglicher Hinweis auf das entsprechende Handwerk. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Familiennamen

;


Handwerk und Gewerbe

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.1 Sonstiges - Familiennamen

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 421

;


1369

Ein Heinrich von Selters wird ausdrücklich als Pfarrer von Oberbrechen bezeugt; in der Umschrift seines Siegels ist Selters als Herkunftsort angegeben. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Niederselters

;


;


Pfarrgemeinde (OB)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Heinrich von Selters (OB)

;


Kirche

;


Pfarrer

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

;

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 136, 150

;


26.06.1369

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Kuno II. von Falkenstein erwirbt für 1.000 Gulden die restlichen Anteile an der Herrschaft Molsberg von Ritter Daniel von Langenau, die dieser 1355 erworben bzw. als Lehen innehatte. Damit hat das Kurfürstentum Trier die ehemalige Herrschaft Molsberg vollständig im Besitz und besitzt in der Gemarkung von Niederbrechen insgesamt 950 Morgen fruchtbares Land. > Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Herrschaft Molsberg

;


Person

Deskriptor