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Datum Ereignis Eintrag

25.03.1872

Mit dem preußischen "Gesetz, betreffend die Erweiterung des Staats-Eisenbahnnetzes, die Vermehrung des Betriebsmaterials der Staatsbahnen, sowie ..." erfolgt die Genehmigung "eine Eisenbahn von Eschhofen nach Camberg mit einem Kostenaufwande von 950.000 Thalern auszuführen"; allerdings wird von dieser Genehmigung am 08.01.1873 wieder Abstand genommen werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Eschhofen

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Main-Lahn-Bahn

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;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN781546656&PHYSID=PHYS_0360&DMDID=DMDLOG_0001

;


24.06.1872

Nach der Genehmigung der Bahnstrecke Eschhofen - Camberg wird die preußische "Königliche Eisenbahn-Direktion" in Wiesbaden per "königlichem Erlass" ermächtigt, mit dem Landerwerb zu beginnen und wird hierzu mit umfangreichen Rechten - u.a. auch Enteignungsrechten – ausgestattet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Königliche Eisenbahn-Direktion, Wiesbaden

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11033622?page=634,635; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 24

;


08.01.1873

Mit dem preußischen "Gesetz, betreffend die Abstandnahme von der durch das Gesetz vom 25. März 1872 angeordneten Ausführung einer Eisenbahn von Eschhofen nach Camberg für Staatsrechnung" wird die am 25.03.1872 erfolgte Genehmigung zum Bau einer Eisenbahn zwischen Eschhofen und Camberg zurückgenommen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Eschhofen

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Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN781548713&PHYSID=PHYS_0121&DMDID=DMDLOG_0001

;


24.02.1873

Die Hessische Ludwigsbahn, die am 07.08.1872 bereits eine Konzession für den Streckenabschnitt Höchst - Camberg erhalten, erhält auch für den Streckenabschnitt Camberg - Eschhofen die Konzession. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Eschhofen

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Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

https://de.wikipedia.org/wiki/Hessische_Ludwigsbahn; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 24

;


1874

Durch Oberbrechen wird die Hessische Ludwigsbahn gebaut, die Limburg mit Frankfurt bzw. Wiesbaden verbinden und einen "großen Umschwung und Fortschritt" für die Region bringen soll (zunächst wird die Teilstrecke Eschhofen - Niederselters gebaut) >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 260

;


1874 - 1875

Im Rahmen des Streckenbaus für die neue Bahnstrecke Eschhofen - Niederselters wird in den Wiesen zwischen Niederbrechen und Oberbrechen eine Brücke über den Emsbach gebaut. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Brücken - Eisenbahnbrücke Emsbach (NB)

;


Main-Lahn-Bahn

;


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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Brücken/-bau

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Verkehrswesen

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Bahn

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

;

Gemeindearchiv Brechen / DB Schreiben

;


01.02.1875

Inbetriebnahme der ersten, eingleisigen Teilstrecke zwischen Eschhofen und Niederselters der 1872 begonnenen Main-Lahn-Bahn ("Ludwigsbahn") zwischen Frankfurt und Limburg; Niederbrechen und Oberbrechen werden damit zu Bahnstationen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 122; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 35; https://de.wikipedia.org/wiki/Main-Lahn-Bahn; Nassauer Bote, 28.01.1875

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Der "Nassauer Boten" vom 28.01.1875 schreibt dazu knapp: "Am 1. Februar l. Js. wird die der hessischen Ludwigsbahn concessionierte 12,4 Kilometer lange Theilstrecke der Frankfurt-Camberger Bahn Eschhofen - Niederselters dem Personen- und Güterverkehr übergeben werden. Die Bahnlinie steht mit Limburg durch die Strecke Limburg Eschhofen der Nassauischen Staats-Eisenbahn in directer Schienenverbindung. Der Betrieb wird bis auf weiteres resp. bis die hessische Ludwigsbahn den Anschluß an ihr Bahnnetz in Camberg fertiggestellt haben wird, von der Nassauischen Bahn für Rechnung der Ludwigsbahn besorgt."


15.05.1876

Inbetriebnahme der eingleisigen Eisenbahnteilstrecke Niederselters-Camberg, nachdem bereits am 01.02.1875 die Teilstrecke Eschhofen-Niederselters in Betrieb genommen worden ist. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 435; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 35

;


12.07.1877

Inbetriebnahme der eingleisigen Eisenbahnteilstrecke Camberg-Idstein, nachdem bereits am 01.02.1875 die Teilstrecke Eschhofen-Niederselters und am 15.05.1976 die Teilstrecke Niederselters-Eschhofen in Betrieb genommen worden ist. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 435

;


15.10.1877

Der erste, zwischen Limburg und Frankfurt/Höchst gültige Fahrplan sieht in jede Richtung vier Zugverbindungen vor; die Fahrt dauert ca. 2 Stunden, zusätzlich nochmals ca. 15 Minuten nach Frankfurt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Fahrplan

;


Themenfelder

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Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

;

Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 46

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Limburg: Abfahrt 7:05, 10:26, 14:10, 18:27; Niederbrechen: 7:19, 10:43, -, 18:40; Oberbrechen: 7:25, 10:52, 14:27, 18:46; … Höchst: Ankunft 8:58, 13:11, 15:55, 20:38.

Höchst: Abfahrt 6:35, 10:46, 16:11, 19:30; … Oberbrechen: 8:39, 12:18, 17:43, 21:02; Niederbrechen: 8:46, 12:23, 17:48, 21:09; Limburg: Ankunft: 9:00, 12:35, 18:00, 21:21

(Quelle: Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 46)


15.10.1877

Inbetriebnahme der gesamten, eingleisigen Bahnstrecke zwischen Eschhofen und Frankfurt-Höchst, nachdem am 01.02.1875 bereits die erste Teilstrecke Eschhofen Limburg - Niederselters in Betrieb genommen worden war. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

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Bahnstrecke

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 037; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 35; https://de.wikipedia.org/wiki/Main-Lahn-Bahn; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 49

;


01.07.1879

Fertigstellung der eingleisigen Eisenbahnteilstrecke Niedernhausen-Wiesbaden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 35; https://de.wikipedia.org/wiki/Main-Lahn-Bahn; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 49

;


04.03.1886

Der "Nassauer Bote" berichtet, dass der Bahnbetrieb wegen eines Dammbruchs bei Oberbrechen gestört ist. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Themenfelder

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Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

;

Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 30.04.1992, S. 08: Alte Nachrichten aus Nieder- und Oberbrechen.

;


23.07.1896

Die Hessische Ludwigsbahn (Betreiberin der Bahnstrecke Eschhofen - Frankfurt/Höchst) wird durch Preußen und dem Großherzogtum Hessen verstaatlicht, d.h. deren Aktien werden aufgekauft und das Eigentum der Ludwigsbahn fällt dem Staat zu, in dem es liegt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Themenfelder

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Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

https://de.wikipedia.org/wiki/Main-Lahn-Bahn

;


01.04.1897

Im Zuge der Neustrukturierung nach der Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn am 23.07.1896 wird die Königlich-preußische Eisenbahndirektion (KED) Frankfurt für die eingleisige Eisenbahnstrecke Limburg - Frankfurt ("Main-Lahn-Bahn" oder "Ludwigsbahn") zuständig. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Hessische Ludwigsbahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Hessische Ludwigsbahn
Main-Lahn-Bahn

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 122; Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Main-Lahn-Bahn; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 54

;


seit Nov. 1907

Auf der Bahnstrecke Limburg - Camberg wird neben den üblichen Dampfloks auch ein elektrischer Triebwagen ("Akkumulatortriebwagen, Gattung AT 2") eingesetzt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Lokomotive

;


Themenfelder

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Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 58

;


1911 - 1913

Zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke Eschhofen-Frankfurt, wobei die vorausschauende Planung beim Streckenbau 1875/77 hilfreich ist, die Trasse und Unterbau bereits für einen zweigleisigen Betrieb auszulegen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt
Main-Lahn-Bahn

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 122; Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Main-Lahn-Bahn; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 67; Schulchronik Werschau

;


29.11.1923 - 15.11.1924

Mit der alliierten rechtsrheinischen Rheinlandbesetzung werden Gebiete bis hin zum Goldenen Grund von französischen Truppen besetzt; Niederbrechen wird Zollgebiet, d.h. zwischen Niederbrechen und Runkel/Villmar verläuft eine Zollgrenze und an der Runkeler Straße und Villmarer Straße sind außerhalb des Ortes Zollstationen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Werschau

;


Dauborn

;


Neesbach

;


Nauheim

;


Runkeler Straße

;


Villmarer Straße

;


Main-Lahn-Bahn

;


Regiebahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


französische Besatzung

;


Bahn

;


Themenfelder

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Quelle

02.1 neue Geschichte - 1919-1932 (Weimarer Republik)

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 116, 123; Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 82ff.; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 67; handschriftl. Chronik Rudi Becker, S. 03

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Das Quartier der Zollsoldaten ist in Oberbrechen. Da Teile der Niederbrechener Gemarkung jetzt jenseits der Zollgrenze liegen, brauchen selbst die Pferde einen Pass.

Mit der französischen Besatzung steht auch die Bahnstrecke Limburg-Frankfurt komplett in der Regie des französischen Militärs ("Regiebahn"). Als Teil des Widerstands gegen die französische Besatzung ruht allerdings zunächst der Bahnverkehr, was in der Region wiederum zu erheblichen Problemen führte, da viele Arbeitnehmer im Raum Frankfurt/Frankfurt-Höchst beschäftigt sind. Ab 30.11.2023 wird der Bahnbetrieb der Regiebahn wieder aufgenommen, der Fahrpreis ist in französischer Währung zu zahlen, die deutschen Bahnbediensteten stehen im Dienst der Regiebahn und erhalten ihr Gehalt in Franc ausgezahlt, die Bahnuhren werden der französischen Zeitzone angeglichen und eine Stunde zurückgestellt. Mit dem Abzug der Franzosen aus dem Goldenen Grund (September 1924) und aus Limburg (22.10.1924) und der Übergabe des Bahnbetriebs an die deutsche Bahnverwaltung am 15.11.1924, endet auch die "Regiebahn"-Episode.

 

In der Schulchronik von Niederbrechen ist über diese Zeit zu lesen:

"1923/24

Im Mai [1923] wurde Limburg von den Franzosen besetzt und im Juni wurden die Orte an der Bahnstrecke Limburg – Höchst als zum besetzten Gebiet gehörig erklärt. Die Bahnstrecke geht in die Hände der Franzosen über. Die Straßen nach Villmar und Runkel werden für jeden Fuhrwerkverkehr gesperrt. In Oberbrechen, Niederselters und Camberg werden Zollstationen errichtet und der Verkehr mit dem unbesetzten Gebiet sehr erschwert. Tag und Nacht streifen franz. Zollbeamte und Soldaten von Oberbrechen aus die Grenze ab. Zahlreiche Fuhrwerke und Fußgänger werden abgefasst und müssen ihre Waren auf die Zollstation nach Oberbrechen bringen. Jede Person über 16 Jahre muss mit einem franz. später mit einem deutschen Personalausweis versehen sein. Den Beamten stellte die franz. Behörde keine Ausweise aus.

Die Landwirte mussten für ihre Pferde Ausweise ausstellen lassen und diese stets mitführen. Obwohl hier keine Besatzung ist, leiden wir doch schwer unter der Feindherrschaft. Der Bahnverkehr der anfangs stockte besserte sich allmählich.

1924/25

Die Franzosen räumen im September das Einbruchsgebiet, damit entfällt auch die lästige Zollgrenze in unserem Orte."


12.05.1953

Auf der Bahnstrecke zwischen Oberbrechen und Niederselters entgleist bei Gleisbauarbeiten in der Kurve "hinter der Haupt am Stein" eine Lokomotive und stürzt den Damm herunter; Heizer und Zugführer werden schwer verletzt, der Lokomotivführer kann nur noch tot geborgen werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Sonstiges

;


Unfall - Zugunglück

;


Bahn

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

;

1953-05-12 Zugunglück Oberbrechen

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 265; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02: Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 30.11.2000, S. 06: Die gute alte Zeit …

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach

Am 13.05.1953, vor 30 Jahren also, stürzten eine Lokomotive und ein Meßwagen in der Nähe des früheren Bahnüberganges am Walddistrikt Stein (zwischen Oberbrechen und Niederselters) in den Emsbach.

Hierbei wurde der 38-jährige Lokomotivführer Paul Forstbach aus Limburg, Westerwaldstr. 47, getötet.

Forstbach, seit etwa einem Jahr Lokführer, hinterläßt Frau und ein neunjähriges Mädchen.

Heizer, Zugführer und ein Begleiter, alle aus Limburg, erlitten teils erhebliche, teils leichte Verletzungen.

Auf dem Bahndamm zwischen Niederselters und Oberbrechen waren Kolonnenarbeiter mit Gleisarbeiten beschäftigt. Nachdem gegen 7.30 Uhr der Schnellzug Limburg-Frankfurt die Arbeitsstelle passiert hatte, trat auf dieser Strecke eine etwa zweieinhalbstündige Zugpause ein. Der Rottenführer verließ sich auf diese Pause und wollte eine Schiene auswechseln lassen.

Als dies geschehen war, kam mit etwa 70 Stundenkilometer überraschend eine Lokomotive ohne Tender, aber mit einem Tunnelprüfungswagen aus Richtung Limburg.

Die Arbeiter packte Entsetzen. Sie gaben Haltezeichen und winkten, konnten aber den herannahenden Zug nicht mehr zum Halten bringen.

Lokomotive und Tunnelwagen entgleisten und stürzten, sich überschlagend, nach der Waldseite den etwa 7 Meter hohen Bahndamm hinunter. Der Lokomotivführer wurde aus der Maschine geschleudert und kam unter sie zu liegen. Erst nachmittags wurde er geborgen. Die Strecke mußte während des ganzen Tages eingleisig befahren werden. Bis zum späten Nachmittag gelang es nicht, die Lokomotive zu heben.

Ein Bergungszug aus Frankfurt kam mit einem 65 to schweren Kran, der nicht ausreichte, die 90 to schwere Lok aus dem Bach hochzuheben. Deshalb wurde der zur damaligen Zeit schwerste westdeutsche 90-to-Kran aus Essen herbeigeholt. Mit beiden Kranen konnten dann Lok und Meßwagen am späten Abend geborgen werden. [Korrektur: Die Lok ist nicht am gleichen Tage, sondern erst am Sonntag der Unfallwoche geborgen worden. - Quelle: Inform 21.07.1983] Vorher waren noch langwierige Begradigungs- und Befestigungsarbeiten am schrägen Gleis hierfür notwendig.

Da während der Arbeiten die Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen gesperrt war, mußten die Reisenden, die von Limburg kamen und nach Frankfurt oder Wiesbaden wollten, in Oberbrechen (Süd) umsteigen und zu Fuß nach Niederselters (Nord) gehen. Ebenso ging es den Reisenden, die nach Limburg wollten. Es war kein reines Vergnügen, da es fast den ganzen Tag regnete, was auch die Arbeiten erschwerte. Der Chronist konnte sich damals an Ort und Stelle von dem schweren Unglück überzeugen und - viele Fotos machen. Zur Erinnerung sei deshalb dies niedergeschrieben und die Fotos sollen zeigen, wo und wie die Lok im Emsbach lag und sie wieder gehoben wurde.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02)


31.05.1953

Die am 12.05.1953 zwischen Oberbrechen und Niederselters verunglückte Lokomotive kann wieder auf die Gleise gehoben werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Sonstiges

;


Unfall - Zugunglück

;


Bahn

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

;

1953-05-12 Zugunglück Oberbrechen

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 265; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02: Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach

Am 13.05.1953, vor 30 Jahren also, stürzten eine Lokomotive und ein Meßwagen in der Nähe des früheren Bahnüberganges am Walddistrikt Stein (zwischen Oberbrechen und Niederselters) in den Emsbach.

Hierbei wurde der 38-jährige Lokomotivführer Paul Forstbach aus Limburg, Westerwaldstr. 47, getötet.

Forstbach, seit etwa einem Jahr Lokführer, hinterläßt Frau und ein neunjähriges Mädchen.

Heizer, Zugführer und ein Begleiter, alle aus Limburg, erlitten teils erhebliche, teils leichte Verletzungen.

Auf dem Bahndamm zwischen Niederselters und Oberbrechen waren Kolonnenarbeiter mit Gleisarbeiten beschäftigt. Nachdem gegen 7.30 Uhr der Schnellzug Limburg-Frankfurt die Arbeitsstelle passiert hatte, trat auf dieser Strecke eine etwa zweieinhalbstündige Zugpause ein. Der Rottenführer verließ sich auf diese Pause und wollte eine Schiene auswechseln lassen.

Als dies geschehen war, kam mit etwa 70 Stundenkilometer überraschend eine Lokomotive ohne Tender, aber mit einem Tunnelprüfungswagen aus Richtung Limburg.

Die Arbeiter packte Entsetzen. Sie gaben Haltezeichen und winkten, konnten aber den herannahenden Zug nicht mehr zum Halten bringen.

Lokomotive und Tunnelwagen entgleisten und stürzten, sich überschlagend, nach der Waldseite den etwa 7 Meter hohen Bahndamm hinunter. Der Lokomotivführer wurde aus der Maschine geschleudert und kam unter sie zu liegen. Erst nachmittags wurde er geborgen. Die Strecke mußte während des ganzen Tages eingleisig befahren werden. Bis zum späten Nachmittag gelang es nicht, die Lokomotive zu heben.

Ein Bergungszug aus Frankfurt kam mit einem 65 to schweren Kran, der nicht ausreichte, die 90 to schwere Lok aus dem Bach hochzuheben. Deshalb wurde der zur damaligen Zeit schwerste westdeutsche 90-to-Kran aus Essen herbeigeholt. Mit beiden Kranen konnten dann Lok und Meßwagen am späten Abend geborgen werden. [Korrektur: Die Lok ist nicht am gleichen Tage, sondern erst am Sonntag der Unfallwoche geborgen worden. - Quelle: Inform 21.07.1983] Vorher waren noch langwierige Begradigungs- und Befestigungsarbeiten am schrägen Gleis hierfür notwendig.

Da während der Arbeiten die Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen gesperrt war, mußten die Reisenden, die von Limburg kamen und nach Frankfurt oder Wiesbaden wollten, in Oberbrechen (Süd) umsteigen und zu Fuß nach Niederselters (Nord) gehen. Ebenso ging es den Reisenden, die nach Limburg wollten. Es war kein reines Vergnügen, da es fast den ganzen Tag regnete, was auch die Arbeiten erschwerte. Der Chronist konnte sich damals an Ort und Stelle von dem schweren Unglück überzeugen und - viele Fotos machen. Zur Erinnerung sei deshalb dies niedergeschrieben und die Fotos sollen zeigen, wo und wie die Lok im Emsbach lag und sie wieder gehoben wurde.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02)


1957

Die Gemeinde Niederbrechen, unterstützt durch eine große Anzahl von Unterschriften, stellt an die Bundesbahndirektion erneut den Antrag, die Eilzüge in Niederbrechen halten zu lassen; doch auch dieser Antrag wird wieder abgelehnt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Gemeinde Niederbrechen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Eilzugstation

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen

;

Gemeindearchiv Brechen / Mappe von Heinrich Runte

;


1964

Auf der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt kommen neben den altbewährten Dampflokomotiven und elektrischen Triebwagen (ab 1949/1950 bzw. 1952 Triebwagen) auch Diesellokomotiven zum Einsatz. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Lokomotive

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Von Zügen, Loks und Güterverkehr

;

Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 98 + 100

;


1966 - 1967

Auf der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt beginnt die endgültige Umstellung auf Dieselloks, so dass zum Schluss lediglich bei einigen Güterzügen oder Arbeitszügen noch Dampflokomotiven genutzt werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Lokomotive

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Von Zügen, Loks und Güterverkehr

;

Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 100

;


10.01.1967

Bei der Fahrplankonferenz in Limburg gelingt es der Gemeinde Niederbrechen einige Verbesserungen zu erlangen, da Niederbrechen bereits seit 10 Jahren Haltestelle für die Eilzüge werden will; der Einzugsbereich Niederbrechens wird seitens der Gemeinde mit 12.000 Personen angegeben. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Gemeinde Niederbrechen

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Eilzugstation

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Von Zügen, Loks und Güterverkehr

;

Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederbrechen, Nr. 1967/03 (20.02.1967)

;


28.10.1973

Mit einer Dampf-Abschiedsfahrt Limburg-Westerburg-Montabaur-Limburg und einem "Tag der offenen Tür" im Bahnhof Limburg endet für die Region offiziell das Dampflok-Zeitalter. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Limburg

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Lokomotive

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

Schiemenz, Friedrich: Die Eisenbahngeschichte des Goldenen Grundes, 1978, S. 104

;


26.05.1974

Mit Beginn des Sommerfahrplans nimmt der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) seinen Betrieb auf, zu dem auch ein Teil der Bahnstrecke Limburg – Frankfurt (bis Niedernhausen) gehört; für Reisende aus dem Raum Limburg, die außerhalb des Berufsverkehrs fahren bzw. nicht einen Eilzug nutzen können, bedeutet das ein Umsteigen in Niedernhausen. Der FVV wird am 28.05.1995 durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) abgelöst, der sich bis Limburg erstreckt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Frankfurter Verkehrsverbund (FVV)

;


Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

;


Verkehrsverbund

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

;

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Verkehrsverbund

;


20.06.1974

Die Gemeindevertretung Brechen beauftragt in ihrer Sitzung den Gemeindevorstand, bei der Deutschen Bundesbahn zu beantragen, Niederbrechen zu einer Eilzugstation erheben. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Niederbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Gemeindegremien

;


Bahn

;


Eilzugstation

;


Gemeindevertretungssitzung - Beschluss

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Von Zügen, Loks und Güterverkehr

;

Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 20.06.1974

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

TOP 3: Anhebung des Bahnhofes Niederbrechen zur generellen Eilzugstation (Antrag der Freien Bürgerliste)

Gv. Königstein erläuterte den Antrag der FWL. Gv. Kramm begrüßte den Antrag der FWL und erklärte, dass sich auch der Kreistag um die Anhebung des Bahnhofes Niederbrechen zur generellen Eilzugstation bemüht hätte und wenn nun von verschiedenen Stellen das gleiche Anliegen vorgebracht würde, so könnte dies nur von Vorteil sein. Er schlug die Bildung einer Kommission aus den Reihen der Gemeindevertreter vor.

Einstimmig wurde beschlossen, dass der Gemeindevorstand bei der Deutschen Bundesbahn beantragt, den Bahnhof Niederbrechen zur generellen Eilzugstation anzuheben. Ferner soll von den Staatsbeauftragten eine Kommission gebildet werden, die sich mit der Anhebung des Bahnhofes zur Eilzugstation befasst.

(Quelle: Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 20.06.1974)


16.09.1974

In einem Schreiben lehnt die Deutschen Bahn den Antrag des Gemeindevorstands Brechen auf Erhebung des Bahnhofs Niederbrechen zu einer Eilzugstation ab. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Eilzugstation

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen

;

Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.09.1974, S. 06: Erhebung des Bahnhofs der Gemeinde Brechen - Ortsteil Niederbrechen - zur generellen Eilzugstation.; Protokoll der Gemeindevertretersitzung Brechen vom 24.09.1974; NLZ, 26.09.1974: Doch keine Eilzugstation.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Erhebung des Bahnhofs der Gemeinde Brechen - Ortsteil Niederbrechen - zur generellen Eilzugstation.

Die Bemühungen der Gemeinde Brechen, den Bahnhof im Ortsteil Niederbrechen zur generellen Eilzugstation erheben zu lassen, wurden mit dem Schreiben vom 16.09.1974 abgelehnt. Seinerzeit hatte die Freie Bürgerliste Brechen sich für dieses Anliegen besonders eingesetzt.

Die Deutsche Bundesbahndirektion Frankfurt weist mit dem Schreiben vom 16.09.1974 mit folgender Begründung den Antrag zurück:

" ... nach den von der Ministerkonferenz für Raumordnung aufgestellten Grundsätzen ist vorgesehen, daß die nach den Raumordnungsplänen der Länder ausgewiesenen zentralen Orte mittlerer Stufe Eilzugstationen sein sollen. In diese Kategorie ist die Gemeinde Brechen nicht eingeordnet. Entsprechend diesem Grundsatz ist aus heutiger Sicht mit der Einrichtung von Eilzughalten in Niederbrechen nicht zu rechnen.

In diesem Zusammenhang dürfen wir jedoch darauf hinweisen, daß in Niederbrechen außer den überall haltenden Nahverkehrszügen ein Eilzug und fünf beschleunigte Nahverkehrszüge halten, so daß nach unserer Meinung die Bedeutung der Gemeinde Brechen fahrplanmäßig angemessen berücksichtigt ist ... "

Die Gemeinde Brechen beabsichtigt jedoch, sich nicht mit diesem Bescheid endgültig zufrieden zu stellen. Sie wird in dieser Richtung weitere Schritte unternehmen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.09.1974, S. 06)


24.02.1977

In der Nassauischen Landeszeitung ist zu lesen, dass die Gemeinde Brechen nach einer erneuten Intervention zur Einrichtung eines Eilzughaltes in Niederbrechen eine Ablehnung seitens der Bundesbahndirektion erhalten habe. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Bahnhof (NB)

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Eilzugstation

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen

;

NLZ, 24.02.1977: Vorerst hält nur ein Eilzug. Gemeinde bemüht sich trotz Ablehnung weiter um einen "Halt".

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Anfang Mai 1977

Im Kreis Limburg-Weilburg werden Stimmen laut, die sich enttäuscht über den mangelnden Druck der Hessischen Landesregierung auf Bundesbahn und Bundesregierung äußern, die als notwendig erachtete Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg voranzutreiben; dies wird von Finanzminister Heribert Reitz entschieden zurückgewiesen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 03.05.1977: Land stimmt Bundesprogramm ohne Bahn-Elektrifizierung zu. Wuermeling: Strukturpolitische Überlegungen wurden nicht berücksichtigt.; NLZ, 06.05.1977: Reitz weist den Vorwurf gegen das Land zurück. Um die Elektrifizierung der Strecke Limburg - Niedernhausen.; NLZ, 07.05.1977: Bundesbahn will Geld - Dann die Elektrifizierung. Entweder Zinsübernahme oder verlorenen Zuschuß - Landrat appelliert an Politiker.

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06.05.1977

Der Limburger Landrat Georg Wuermeling informiert in der Kreistagssitzung über die Bereitschaft der Deutschen Bundesbahn, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg durchzuführen, wenn sie dafür Finanzmittel erhalten würde, z.B. als verlorenen Zuschuss von 16 bis 20 Millionen DM. Wuermeling appelliert an die verantwortlichen Politiker in Wiesbaden und Bonn die benötigten Mittel bereit zu stellen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 07.05.1977: Bundesbahn will Geld - Dann die Elektrifizierung. Entweder Zinsübernahme oder verlorenen Zuschuß - Landrat appelliert an Politiker.

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09.02.1979

Vertreter der Landkreise Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg, u.a. auch Bürgermeister der Gemeinde Brechen, Josef Kramm, fordern in einer gemeinsamen Erklärung im Idsteiner Rathaus Bundesverkehrsminister Kurt Gscheidle und den hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner auf, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg voranzutreiben. Die Bundesbahn, die an dem Treffen nicht teilnimmt, verweist auf ihren Standpunkt, dass eine Elektrifizierung der Strecke nur dann erfolgen könne, wenn von dritter Seite 44 Millionen DM bereitgestellt werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kramm, Josef (OB)

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Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 12.02.1979: Forderungen an Bund und Land, für den "Draht" etwas zu tun. Für die Bundesbahn ist die Elektrifizierung "ausgereizt".

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Anfang Jan. 1980

Die Entscheidung der Bundesbahndirektion Frankfurt, mit dem nächsten Fahrplanwechsel einen weiteren Eilzug in Niederselters halten zu lassen, wird vom Gemeindevorstand von Brechen "mit Erstaunen und Befremden" zur Kenntnis genommen, da sich die Gemeinde Brechen seit vielen Jahre um zusätzliche Eilzug-Halte am Bahnhof Niederbrechen bemühte und dies stets abgelehnt wird. Der Gemeindevorstand fordert erneut einen generellen Eilzughalt am Bahnhof Niederbrechen und verweist auf die hohe Zahl der Reisenden ab Bahnhof Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Niederbrechen

;


Niederselters

;


Main-Lahn-Bahn

;


Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn

;


Eilzugstation

;


Themenfelder

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Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

;

Zur Geschichte der Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 17.01.1980, S. 03: Eilzug E 3390 Wiesbaden - Camberg - Limburg - Altenkirchen.; NLZ, 14.01.1980: Mehr Eilzüge sollen künftig am Bahnhof Niederbrechen halten. Gemeinde über Entscheidung der Bundesbahn befremdet - Gespräch gefordert.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Eilzug E 3390 Wiesbaden - Camberg - Limburg - Altenkirchen

Mit Erstaunen und Befremden hat der Gemeindevorstand der Gemeinde Brechen die Presseinformation in der Nassauischen Landeszeitung vom 7. Januar 1980 zur Kenntnis genommen. In ihr heißt es, daß der Eilzug E 3390 Wiesbaden - Camberg Limburg - Altenkirchen ab dem nächsten Fahrplanwechsel auch in Niederselters versuchsweise halten soll.

Dies gab der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Schmidt nach Rücksprache mit der Bundesbahndirektion Frankfurt bekannt.

Seit vielen Jahren bemüht sich die Gemeinde Brechen darum, daß auch Eilzüge am Bahnhof Niederbrechen halten. Sie ist der Auffassung, daß dies nicht nur für die Gemeinde, sondern auch das weite Umland mehr als berechtigt sei. Die vielen Pendler, die vom Bahnhof Niederbrechen in Richtung Frankfurt - Wiesbaden - Limburg täglich einsteigen, stellen einen nicht zu unterschätzenden Faktor und somit die Grundlage zum Halten von Eilzügen dar.

Auf der einen Seite strebt man Strukturverbesserung (Elektrifizierung) an, auf der anderen Seite läßt man gerade auf der Strecke Frankfurt - Limburg wichtige Bahnstationen "verhungern".

Nach wie vor muß Niederbrechen doch als Mittelpunkt zwischen Camberg und Limburg im Südkreis angesehen werden. Es ist daher unverständlich, daß in der Nachbargemeinde Selters, eine Station vor Camberg, fünf bzw. nach dem nächsten Fahrplanwechsel sechs Eilzüge, in der Gemeinde Brechen jedoch nur je ein Zug aus Richtung Limburg und Frankfurt anhält.

E 3397 Limburg - Niederselters - 8.51 Uhr - Camberg

E 3316 Wiesbaden - Camberg - Niederselters - 15.15. Uhr Limburg

E 3383 Limburg - Niederselters – 10.00 Uhr - Camberg

E 3740 Frankfurt - Camberg - Niederselters - 18.05 Uhr Niederbrechen - Limburg.

E 3747 Limburg - Niederbrechen - 15.48 Uhr - Niederselters neu = E 3390 Wiesbaden - Camberg - Limburg - Altenkirchen.

Gerade diese Kurzstrecke Camberg - Niederselters ist etwas, das den Gemeindevorstand sehr befremdet.

Auf einem Fahrplanwunsch der Gemeinde Brechen vom 20. Dezember 1976 hat die Bundesbahndirektion Frankfurt wie folgt geantwortet:

"Dem erneuten Antrag der Gemeinde Brechen, weitere Eilzughalte in Niederbrechen einzurichten, können wir leider nicht stattgeben. Mit dem Wort Eilzug verbindet die Deutsche Bundesbahn einen Qualitätsbegriff, der möglichst wenige Unterwegshalte und kurze Reisezeiten beinhaltet. Nur die Beachtung dieses Grundsatzes ermöglicht die Attraktivität unserer Eilzüge.

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, daß in Niederbrechen ab Jahresfahrplan 1977/78 alle Nahverkehrs-züge und ein Eilzug halten. Damit ist nach unserer Meinung die Bedeutung der Gemeinde Brechen fahrplanmäßig ausreichend berücksichtigt."

Auf einen weiteren Antrag zum Halten eines Eilzuges und der Bitte um einen Gesprächstermin wurde der Gemeinde geantwortet:

"Seit Jahren erhalten wir von Ihnen Anträge zur Einrichtung zusätzlicher Zughalte in Ihrem Gemeindebereich. Unsere ablehnende Haltung zu den Anträgen begründeten wir Ihnen jedesmal eingehend. Da inzwischen keine grundlegende Situationsänderung eingetreten ist, müssen wir an unseren Entscheidungen der vergangenen Jahre weiterhin festhalten.

Um auch weiterhin schnelle Verbindungen auf der Strecke Frankfurt/Main - Limburg/Lahn anbieten zu können, bleibt es unumgänglich notwendig, bei einigen Zügen Zughalte auszulassen.

Ein Vergleich der Haltepunkte in Ihrem Gemeindebereich mit den S-Bahnbedienten Orten ist wegen der unterschiedlichen Aufgaben der Bedienungssysteme nicht möglich.

Da wir unsere Haltung nicht ändern können, möchten wir von einem Gespräch absehen."

Das Verhalten der Bundesbahn, Gespräche ganz einfach abzulehnen, weil sie sich von ihrem Standpunkt nicht abbringen läßt, hat sie auch schon anderweitig an den Tag gelegt (Gespräch vom 9.2.1979 im Rathaus Idstein, wobei es um die Elektrifizierung der Strecke Niederhausen - Limburg ging). Die berechtigte Forderung, die die Gemeinde Brechen schon viele Jahre stellt, mehrere Eilzüge in Niederbrechen halten zu lassen, basiert nicht zuletzt auf der großen Anzahl von Pendlern, die täglich von der Haltestelle Niederbrechen aus die Züge benutzen. Dadurch, daß die Eilzüge hier nicht halten, muß manch einer noch mehr Zeit aufbringen als so schon benötigt, um seinen Arbeitsplatz Frankfurt oder Wiesbaden zu erreichen.

 

In Niederbrechen werden monatlich durchschnittlich

1. in Richtung Frankfurt:

410 Monatskarten

335 Einzelfahrkarten

197 Rückfahrkarten

90 unentgeltliche Karten für Eisenbahnbedienstete ausgegeben.

Davon Pendler, die täglich mit dem Auto bis Niederbrechen kommen:

120 nummerierte Abstellplätze am Bahnhof

63 nummerierte Abstellplätze für Eisenbahnbedienstete

18 Fahrzeuge in der Bahnhofstraße

24 auf dem Festplatz.

Seit Oktober benutzten 15 - 20 Schwerbeschädigte monatlich die Züge in beiden Richtungen.

2 in Richtung Limburg durchschnittlich:

60 Monatskarten und Schülermonatskarten

580 Einzel- und Rückfahrkarten nach Limburg

500 Fahrkarten zum halben Preis

700 Rückfahrkarten monatlich

170 halber Preis bei Rückfahrkarten.

Der Bahnhof in Niederbrechen hat im Laufe eines Jahres ca. 900.000 DM an Einnahmen zu verzeichnen.

Dies dürfte doch eine deutliche Sprache dafür sein, daß die Forderung der Gemeinde zu Recht besteht.

Die Bundesbahndirektion Frankfurt wird aufgefordert, eine erneute Überprüfung des Fahrplanes für den Südkreis und insbesondere hier für Niederbrechen vorzunehmen und sich mit der Gemeinde Brechen an einen Tisch zu setzen, um ein entsprechendes Gespräch zu führen.

Bei ihren Bemühungen sollte die Gemeinde allerdings auch nicht alleine gelassen werden. Zuständige Stellen wie z.B. der Kreis Limburg-Weilburg, die Industrie- und Handelskammer mm sollten diese Verhandlungen unterstützen.

Letztlich geht es doch darum, für den gesamten Kreis Verbesserungen auf diesem Gebiete zu erzielen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 17.01.1980, S. 03)


28.01.1980

In einem Gespräch zwischen dem hessischen Finanzminister Heribert Reitz und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bundesbahn, Dr. Vaerst, signalisiert die Bahn ihre Bereitschaft, die Teilstrecke Niedernhausen - Limburg im Rahmen eines bundesweiten Elektrifizierungsprogramm mit einzubeziehen, wenn sich das Land in einem beachtlichen Umfang an der Finanzierung beteiligt. Die hessische Landesregierung stellt bereits am Folgetag ihre grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft in Aussicht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

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Schlagwörter

Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 01.02.1980: Elektrifizierung der Strecke Limburg-Niedernhausen! Eine epochale Entscheidung für den heimischen Wirtschaftsraum.

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01.02.1980

Der Limburger Landrat Georg Wuermeling begrüßt die Entscheidung der Bahn zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg sowie die mögliche Bereitstellung von 25 Millionen DM seitens des Landes Hessen; die Gesamtkosten werden mit 55 Millionen DM beziffert. Angestrebt wird auch die Einführung eines "Pendlerbahnhofes" mit Parkplätzen für Pendler, die zunächst zu einem Bahnhof zu fahren haben, sowie die Ausdehnung des Frankfurter Verkehrsverbundes auf den Raum Limburg/Diez. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Pendlerparkplatz

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 02.02.1980: Landrat begrüßt Entscheidung über Bahn-Elektrifizierung. Ein entscheidender Schritt zur Strukturverbesserung.; Lahn-Post, 06.02.1980: Weichen für eine Elektrifizierung der Strecke Limburg-Niedernhausen gestellt.; Weilburger Tageblatt, 08.02.1980: Die Elektrifizierung gibt dem Kreis einen wichtigen Impuls. Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die Zusage der Deutschen Bundesbahn.

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15.03.1980

In der Nassauischen Landeszeitung ist in einem Beitrag die Befürchtung zu lesen, dass mit einer Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg auch diverse Nachteile in Kauf genommen werden müssten, u.U. längere Fahrzeiten durch öftere Zug-Halte sowie die in den S-Bahnen fehlenden Toiletten, Raucherabteile oder Abteilungsvorräume, die die Kälte im Winter abhalten. >Details

Ort

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Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

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Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 15.03.1980: S-Bahn: Nicht nur Freude.

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10.09.1980

Die Lahn-Zeitung (Lahn-Post) berichtet, dass die Verhandlungen zwischen Land Hessen und der Bundesbahn über eine Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg, soweit gediehen seien, dass mit einem Vertragsabschluss noch im September zu rechnen sei. Die Inbetriebnahme ist für 1982 geplant; die Kosten in Höhe von 55 Millionen DM werden zur Hälfte vom Land getragen. >Details

Ort

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Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

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Schlagwörter

;


Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Lahn-Zeitung, 10.09.1980: Niedernhausen-Limburg schon bald elektrisch?

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03.05.1981

Im Bahnhofsrestaurant Huss in Limburg wird der Vertrag zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Limburg - Niedernhausen zwischen der Bundesbahn und dem Land Hessen unterzeichnet; Baubeginn soll 1982 sein, es wird mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

NLZ, 30.04.1982: Vertrag mit der Eisenbahn am 3. Mai.; Weilburger Tageblatt, 24.04.1982: Elektrifizierung Limburg-Niedernhausen. Der Vertrag wird am 3. Mai unterzeichnet. Mit dem Ausbau der Strecke wird 1983 begonnen:

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Anfang Jul. 1981

In einem Informationsgespräch des CDU-Arbeitskreises Raumordnung, Wirtschaft, Verkehr unter Leitung ihres Vorsitzenden Karl-Winfried Seif im Rathaus in Brechen verweist Bürgermeister Bernhard Königstein auf die Beseitigung des Bahnübergangs an der Berger Kirche in Verbindung mit einer B 8-Ortsumgehung bis 1985, wenn vom Bund die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren werden die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen -Limburg, die Forderung einer Eilzugstation Niederbrechen und ein Autobahnanschluss Brechen/Selters thematisiert. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Niederbrechen

;


Bahnübergang (NB) - B 8

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Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Königstein, Bernhard (NB)

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Seif, Karl-Winfried

;


Verkehrswesen

;


Bahnübergang

;


B8-Ortsumgehung Niederbrechen

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Bahn - Elektrifizierung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg
Bahnübergänge, Stellwerke und Bahnwärterhäuschen in Brechen

;

Weilburger Tageblatt, 11.07.1981: Die Gemeinde Brechen hat Schwierigkeiten mit der Ausweisung eines Baugebiets. Die Ortsumgehung der Bundesstraße 8 soll bis 1985 realisiert werden.

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02.04.1982

Der Hessische Finanzminister Heribert Reitz teilt in Limburg mit, dass Bundesverkehrsminister Volker Hauff in einem Schreiben grünes Licht für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg gegeben hat; die Kosten des Projektes, das in den Jahren 1983 bis 1986 verwirklicht werden soll, werden auf 64 Million DM geschätzt, wovon das Land Hessen 40 Millionen übernehmen wird. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

;

Weilburger Tageblatt, 03.04.1982: Bundesverkehrsminister Hauff hat es bestätigt. Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Limburg-Niedernhausen ist gesichert. Baubeginn schon Anfang nächsten Jahres / Das Land Hessen zahlt dafür 40 Millionen Mark.; Lahnpost, 07.04.1982: E-Loks fahren bald nach Limburg.

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02.08.1982 - 13.08.1982

Wegen Gleiserneuerungsarbeiten werden auf der Bahnstrecke zwischen Oberbrechen und Niederselters Busse für den Nachtzug eingesetzt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Gleisbauarbeiten

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

;

NLZ, 27.07.1982: Bus wird vom 2. bis 13. August für den Nachtzug eingesetzt. Auf der Strecke Brechen - Selters werden Gleise erneuert.

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09.12.1982

Die Gemeindevertretung Brechen beschäftigt sich in ihrer Sitzung mit den durch die geplante Elektrifizierung der Bundesbahnstrecke Niedernhausen – Limburg bis Ende 1985 im Bereich der Gemeinde anstehenden bzw. geplanten Umbaumaßnahmen, u.a. Abbruch der Eisenbahnbrücke und Ausbau der Ladestraße entlang der Gaststätte Waldesruhe und des Lagers der Firma Möhn, Bau einer Unterführung als Zugang zu den Bahnsteigen von der Bahnhofstraße, Ersetzen des Bahnübergangs an der Berger Kirche durch eine Unterführung usw. Hierzu werden verschiedene Stellungnahmen beschlossen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Bahnhof (NB)

;


Bahnhof (NB) - Unterführung

;


Bahnhof (OB) - Fußgängerbrücke

;


Bahnübergang (NB) - B 8

;


Vorm Werschberg (NB)

;


Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

;


Deutsche Bahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Gemeindegremien

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Bahnübergang

;


Gemeindevertretungssitzung - Beschluss

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg
Bahnübergänge, Stellwerke und Bahnwärterhäuschen in Brechen

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Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 09.12.1982 im Freizeitraum der Emstalhalle Oberbrechen; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.12.1982, S. 02: Gemeindevertretung berät über Straßenbaupläne; NLZ, 09.12.1982: Bahnhof und Übergang.; NLZ, 18.12.1982: Die Veränderung zweier Straßen wirft erhebliche Probleme auf. Damm im Überschwemmungsgebiet des Emsbachtals erhöht die Hochwassergefahr

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Gemeindevertretung berät über Straßenbaupläne

Bedingt durch die Elektrifizierung der Bundesbahnstrecke Niedernhausen – Limburg, die bis Ende 1985 ausgeführt sein soll, müssen im Bereich des Bahnhofs Niederbrechen einige Umbaumaßnahmen erfolgen.

So ist beabsichtigt, die Straßenbrücke über die Bahn abzubrechen und als Ersatz dafür die Ladestraße entlang der Gaststätte Waldesruhe und des Lagers der Firma Möhn auszubauen. Als Zugang zu den Bahnsteigen soll eine Unterführung gebaut werden.

Vorgesehen ist weiter, den Bahnübergang an der Berger Kirche zu schließen und durch eine Unterführung zu ersetzen.

Die Gemeindevertretung wird sich in ihrer Sitzung am Donnerstag dieser Woche mit den vorliegenden Plänen des Straßenbauamtes und der Bundesbahn befassen und eine Stellungnahme abgeben.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.12.1982, S. 02)

 

TOP 3: Stellungnahme zu den Plänen des Straßenbauamtes und der Bundesbahn

a) Verlegung der L 3022 im Bereich des Bahnhofes Niederbrechen

b) Beseitigung des Bahnüberganges an der Berger Kirche und Bau einer Unterführung

c) Zugang zu den Bahnsteigen über den Fußgängersteg am Bahnhof Oberbrechen

 

a) Bürgermeister Königstein legte noch einmal die bisherige Entwicklung in dieser Angelegenheit dar.

Gv. Heider erhob gegen die geplante Verlegung der Straße und Wegfall der Brücke erhebliche Bedenken, da die Bahnhofstraße schon überlastet sei und sich zur Zeit schon Staus bis zur Brücke am Emsbach bildeten. Nach einer Umlegung seien zusätzliche Belastungen durch den dann wieder erlaubten Schwertransport zu erwarten. Zusätzliche Autoschlangen entständen im Herbst außerdem durch die Anlieferer für die Kellerei Hoppe. Die Gemeindevertreter sollten daher den Bürger und nicht die Interessen der Bundesbahn vertreten.

Nach reger Diskussion wurde der Verlegung der L 3022 im Bereich des Bahnhofes Nie-derbrechen zugestimmt, wenn folgende Punkte bei den Plänen und Ausführungen der Bauarbeiten berücksichtigt werden:

- Gemäß den Zusagen des Hess. Straßenbauamtes und der Bundesbahn werden die geplanten Baumaßnahmen ausschließlich auf Kosten der Bundesbahn, des Bundes und des Landes Hessen durchgeführt. Der Gemeinde entstehen keine finanziellen Aufwendungen.

- Durch die Zustimmung der Gemeinde zu den Straßenbauplänen im Bereich des Bahnhofes Niederbrechen wird keinerlei Festlegung über die künftige Trassenführung einer Umgehung des Ortsteiles Niederbrechen im Zuge der B 8 getroffen.

- Der Bau einer Fußgängerunterführung im Bereich des Bahnhofs von der Bahnhof-straße zu der neuen Straße mit Zugang zu den Bahnsteigen muss sichergestellt sein. Diese Unterführung muss behindertengerechte Rampen erhalten.

- Die Forderungen und Einwände sollen ggf. vertraglich abgesichert werden.

- Die Verlegung der L 3022 im Bereich des Bahnhofs Niederbrechen kann nicht, wie in den Plänen vorgesehen, als Provisorium erfolgen. Es muss sich um einen ordnungs-gemäßen Ausbau handeln.

- Der Bahnübergang in der unteren Bahnhofstraße zum Gewerbegebiet "Flachsau" muss erhalten bleiben.

- Die Abgrenzung der neuen Straße zum Bahngelände muss durch ein ordnungsgemäßes Geländer erfolgen. Eine provisorische Abgrenzung in Form von Baustahlmatten reicht nicht aus.

- Die neue Straße ist mit einer ordnungsgemäßen Straßenbeleuchtung zu versehen, da auch die derzeitige Straße über die Eisenbahnbrücke eine Straßenbeleuchtung hat.

- Die Grundstücke entlang der neuen Straße sind bisher nicht an die Ortsentwässerung angeschlossen. Die für die Straßenentwässerung notwendigen Abwasserleitungen sind so zu verlegen, dass die Anliegergrundstücke mit entwässert werden können.

- Die Zuckerrübenverladestation muss in Niederbrechen erhalten bleiben.

- Entlang der L 3022 ist bis zur Autobahn ein Geh- und Radweg anzulegen. Die Wörsbachbrücke im Zuge der L 3022 ist zu sanieren. Von diesem Punkt soll eine Zustimmung zu den Plänen jedoch nicht abhängig gemacht werden.

- Es ist zu prüfen, ob südlich der Bahn Parkplätze für Pendler zur Verfügung gestellt werden können.

- Die für den Verkehr nicht mehr benötigten Straßenteile der alten L 3022 sind nach Abschluss der Baumaßnahmen zu rekultivieren. Ersatzpflanzungen für entfernte Bäume sind vorzunehmen.

- Die Straßenbrücke über der Bahnanlage darf erst beseitigt werden, wenn die Ersatz-straße fertiggestellt ist.

Abstimmung: 25 – 1 – 1

b) Bezüglich der Beseitigung des Bahnüberganges im Bereich der Berger Kirche und Bau einer Unterführung konnte keine Einigung erzielt werden, da der Bau einer Quer-spange von der Trogstrecke zum Bahnhof teilweise als unnötig angesehen wurde. Auch wurden erhebliche Bedenken gegen den Bau der Trogstrecke erhoben, da das fragliche Gelände Hochwassergebiet ist.

Es wurde daher beschlossen, diesen Punkt von der Tagesordnung abzusetzen und die Angelegenheit in einem Arbeitsgespräch unter Heranziehung von Baufachleuten erneut zu beraten.

Abstimmung: einstimmig

c) Bürgermeister Königstein gab bekannt, dass der Steg am Bahnhof Oberbrechen nach den bei der Gemeindeverwaltung vorliegenden Unterlagen im Besitz der Gemeinde ist und auch auf deren (weiß übermalt) Veranlassung der zu diesem Zeitpunkt noch selbständigen Gemeinde Oberbrechen gebaut wurde.

Es wurde beschlossen, das Vorhaben der Bahn, den Fußgängersteg als Zugang zu den Bahnsteigen zu nutzen, abzulehnen. Stattdessen wird von der Gemeinde gefordert, eine Fußgängerunterführung genau wie am Bahnhof Niederbrechen unter der künftigen Umgehungsstraße und unter der Bahnstrecke mit Zugang zu den Bahnsteigen anzulegen.

Abstimmung: einstimmig

(Quelle: Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 09.12.1982)


Jan. 1983

Der Bahnhof Niederbrechen wird (neben weiteren Bahnhöfen an der Bahnstrecke Frankfurt - Limburg) mit einem Fahrkartenautomat ausgestattet, an dem gegen Münzgeld Fahrkarten für eine einfache Fahrt im Nahverkehrsbereich bis 60 Kilometer ausgegeben werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB)

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Deutsche Bahn

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Verkehrswesen

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Bahn

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Fahrkartenautomat

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

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Zur Geschichte der Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen

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NLZ, 27.01.1983: Von Limburg bis Camberg gibt es Fahrkarten aus dem Automat. Selbstbedienung für Nahbereich - Wartezeiten am Schalter entfallen.

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10.10.1983 - 11.11.1983

Öffentliche Auslegung der Planunterlagen im Rahmen der Planfeststellung "für die Umstellung des zweigleisigen Streckenabschnittes Niedernhausen (Taunus) - Limburg (Lahn)" zur Elektrifizierung der Bahnstrecke während der Dienststunden der Gemeindeverwaltung im Rathaus in Niederbrechen. >Details

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Brechen

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Planfeststellungsverfahren

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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NLZ, 30.09.1983: Gemeinde Brechen Betr.: Planfeststellung nach § 36 Bundesbahngesetz (BbG) für die Umstellung des zweigleisigen Streckenabschnittes Niedernhausen (Taunus) - Limburg (Lahn) von Dieseltraktion auf elektrische Traktion

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Okt. 1984

Mit dem Beginn der Arbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt werden im Bereich der Gemeinde die Oberleitungen gelegt; im Rahmen dieser Maßnahmen wird auch die alte Eisenbahnbrücke in der Bahnhofstraße in Niederbrechen ersetzt werden. >Details

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Brücken - Eisenbahnbrücke (NB)

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Deutsche Bahn

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen

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21.02.1985

In einer Sitzung der Verkehrsgemeinschaft Limburg-Weilburg berichtet Landrat Georg Wuermeling, dass im Rahmen der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg ein Konzept zur weiteren Verbesserung des Nahverkehrsangebots von Bundesbahn, dem Kreis und den Anliegergemeinden erarbeitet wird; u.a. soll die Fahrzeit von Limburg nach Frankfurt auf 50 Minuten verkürzt, an mehreren Bahnhöfen, darunter auch in Brechen, Pendlerparkplätze angelegt werden, die Züge im Taktverkehr fahren (mindestens stündlich) und ein neuer Wagentyp mit größerer Bequemlichkeit eingesetzt werden, der auch einen Imbiss- und Getränke-Service bieten soll. Eine im März durchzuführende Bedarfserhebung bei den Pendlern soll weitere Details ermitteln. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB) - P+R-Plätze

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Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Parkplatz

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Pendlerparkplatz

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 22.02.1985: Kürzere Fahrzeit und bequeme Wagen für den Weg zur Arbeit. Konzept für ein attraktives Nahverkehrsangebot:; NLZ, 10.01.1985: "Eine einmalige besondere Sache". Park-and-ride-Parkplätze entlang der Bahn geplant - Erhebung wird angestellt.; Weilburger Tageblatt, 23.03.1985: TAGEBLATT-Interview mit Landrat Georg Wuermeling. Bessere, schnellere und bequemere Züge sollen die Pendler nach Frankfurt bringen. Der Kreischef setzt auf Elektrifizierung Limburg-Niedernhausen, Parkplätze an Bahnhöfen und günstige Anschlüsse.

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08.07.1985

Landrat Georg Wuermeling berichtet dem Kreistag, dass entlang der Bahnlinie Niedernhausen - Limburg im Zuge der Elektrifizierung insgesamt 1.090 Pendlerparkplätze in Limburg, Selters, Brechen (Niederbrechen 235, Oberbrechen 40 Plätze) und Bad Camberg angelegt werden (Motto: "Parke Dein Auto und fahre mit der Bahn weiter"); die Zahlen sind in einer Studie erhoben worden. In Niederbrechen werden 235 und in Oberbrechen 40 Plätze benötigt. Bauträger dieses in Hessen einmaligen Modellprojektes ist der Kreis Limburg-Weilburg, der damit jedoch finanziell nicht belastet werden wird. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (OB) - P+R-Plätze

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Deutsche Bahn

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Kreis Limburg-Weilburg

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Wuermeling, Georg (Landrat)

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Bahn

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Pendlerparkplatz

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Weilburger Tageblatt, 09.07.1985: Modellversuch in Limburg, Selters, Brechen und Bad Camberg. 1090 Parkplätze für die Pendler entlang der Bahn im Kreisgebiet.

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Ende Jul. 1985

Die Landesmittel zur Anhebung und Sanierung der Eisenbahnbrücke in Niederbrechen sind aus dem hessischen Bauprogramm für Landstraßen gestrichen worden (Ansatz: 800.000 DM), womit die fristgerechte Durchführung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg gefährdet ist. >Details

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Niederbrechen

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Brücken - Eisenbahnbrücke (NB)

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Main-Lahn-Bahn

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Verkehrswesen

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Bahn - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Die Eisenbahnbrücke in Niederbrechen
Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Weilburger Tageblatt, 26.07.1985: Gefahr für die Bahn-Elektrifizierung? Sanierung der Brücke in Niederbrechen gestrichen.; NLZ, 29.07.1985: Keine Stellungnahme aus dem Ministerium.

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Anfang Aug. 1985

Bei einem Besuch in der Gemeinde erörtert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, der für den Wahlkreis zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Benno Erhard aktuelle Probleme der Gemeinde mit Bürgermeister Bernhard Königstein und CDU-Mandatsträgern; u.a. wird auch die mit der Streichung von Finanzmittel für die Sanierung der Eisenbahnbrücke in Niederbrechen befürchtete Gefährdung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg angesprochen. >Details

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Brechen

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Niederbrechen

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Brücken - Eisenbahnbrücke (NB)

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Main-Lahn-Bahn

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Erhard, Benno (MdB)

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Königstein, Bernhard (NB)

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Brücken/-bau

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Verkehrswesen

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Bahn - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Die Eisenbahnbrücke in Niederbrechen

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NLZ, 09.08.1985: Verkehrssituation und Probleme der Selbstverwaltung erörtert. Staatssekretär Benno Erhard informierte sich in der Gemeinde Brechen.

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Mitte Aug. 1985

Der SPD-Landtagsabgeordneten Heribert Reitz erhält vom hessischen Wirtschaftsminister Dr. Ulrich Steger die Zusage, dass die Finanzmittel zur Anhebung und Sanierung der Eisenbahnbrücke in Niederbrechen bereitgestellt werden, so dass die Umsetzung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg fristgerecht durchgeführt werden kann. >Details

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Niederbrechen

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Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

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Bahn - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Die Eisenbahnbrücke in Niederbrechen
Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Weilburger Tageblatt, 22.08.1985: Elektrifizierung Niedernhausen – Limburg. Die Eisenbahnbrücke in Niederbrechen ist kein Hinderungsgrund.; Weilburger Tageblatt, 12.09.1985: Wirtschaftsminister Steger. Die Brücke in Niederbrechen wird angehoben.; NLZ, 19.09.1985: Brückensanierung: Endgültige Zusage.

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