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Datum Ereignis Eintrag

15.12.1975

Das von Dr. Hellmuth Gensicke und Dr. Egon Eichhorn im Auftrag der Gemeinde Brechen herausgegebene Heimatbuch "Geschichte von Oberbrechen" mit 542 Seiten und zahlreichen Fotos ist fertig und auf dem Rathaus in Niederbrechen und den Verwaltungsstellen Oberbrechen und Werschau zum Preise von 25,00 DM erhältlich. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gensicke, Hellmuth

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Eichhorn, Egon

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Geschichts- und Heimatforschung

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Publikation

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Buch - Geschichte von Oberbrechen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

13.0 Publikationen zu Brechen - allgemein;03.0 Gemeinde - allgemein

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 12.12.1975, S. 03: Geschichte des OT Oberbrechen .; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Geschichte des OT Oberbrechen

Endlich ist es soweit ! Das Buch über die Geschichte des OT Oberbrechen ist ab 15. Dezember 1975 auf dem Rathaus in Niederbrechen und den Verwaltungsstellen Oberbrechen und Werschau zum Preise von 25,00 DM erhältlich.

Auf Grund, daß sich der Umfang und Inhalt des Buches von dem Zeitpunkt der Vorbestellung an wesentlich vergrößert und dadurch verteuert hat, müssen auch die Personen, die bereits eine Vorbestellung vorgenommen haben, den Preis von 25,00 DM entrichten.

Das Buch hat einen Umfang von 540 Text-, 48 Bildseiten und 2 Falttafeln. Es dürfte nicht nur ein wissenschaftliches Werk, sondern auch eine Fundgrube sein, in der außer der Geschichte Oberbrechens auch von unserem engeren Raum (dabei auch von den 3 Ortsteilen) berichtet wird. Ein umfangreiches Bildteil vermittelt Geschehnisse aus früherer Zeit.

Bestes Kartenmaterial läßt ebenfalls einen umfassenden Blick in die Geschichte werfen.

Namhafte Autoren haben interessante Beiträge auf verschiednen Gebieten geleistet.

Das Buch dürfte auch bestens als Weihnachtsgeschenk geeignet sein.

Der Preis von 25,00 DM ist mehr als gerechtfertigt und soll daher von den Interessenten in keinem Fall als zu hoch empfunden werden.

Der Inhalt des Buches ist nicht nur für die jetzige, sondern auch für die nächstfolgende Generation ein umfassendes Werk. Das Buch sollte daher in jedem Haushalt zu finden sein.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 12.12.1975, S. 03)


16.08.1974

Im Rahmen des Festaktes zur Eröffnung der 1200-Jahrfeier von Oberbrechen werden die beiden Autoren des Oberbrechener Heimatbuches geehrt; Landrat Heinz Wolf überreicht Ehrenbrief und Silberne Ehrennadel des Landes Hessen an Hellmuth Gensicke und Dr. Egon Eichhorn. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wolf, Heinz (Landrat)

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Gensicke, Hellmuth

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Eichhorn, Egon

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Ortsjubiläum

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Personen

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Ehrungen

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Ehrenbrief des Landes Hessen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

12. Personen

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Ehrung Gensicke und Eichhorn

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 23.08.1974, S. 02: Laudatio.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Ausführungen zur Verleihung der Ehrenbriefe des Landes Hessen an Dr. Hellmuth Gensicke und Dr. Egon Eichhorn

Es ist mir eine Ehre und angenehme Pflicht, im Namen und im Auftrage der Hessischen Landesregierung hier zwei Herren den Ehrenbrief und die Silberne Ehrennadel des Landes Hessen zu überreichen. Es handelt sich um die Herausgeber der noch in diesem Jahre erscheinenden Ortsgeschichte von Oberbrechen, nämlich um Herrn Oberarchivrat Dr. Hellmuth Gensicke und Herrn Oberveterinärrat Dr. Egon Eichhorn, beide Kinder unserer engeren Heimat, aber in Wiesbaden lebend und wirkend.

Es ist kein Zufall, daß diese Ehrenbriefe den beiden Herren ausgerechnet auf der heutigen Oberbrecher Jubiläumsfeier überreicht werden. Hiermit soll dokumentiert werden, daß die Ehrungen nicht nur erfolgten wegen der vorgenannten ehren-amtlichen Tätigkeiten in kulturellen und historischen Vereinigungen und Gesellschaften sowie in Wissenschaft und Justiz, sondern vielmehr auch, oder besser gesagt besonders wegen der großen Verdienste der beiden Herren bei der Erforschung der Geschichte unserer nassauischen Heimat und der Dörfer im Limburger Becken sowie weiter ausgreifend in den nahen Taunus und Westerwald.

LAUDATIO DR, HELLMUTH GENSICKE

Herr Dr. GENSICKE ist neben den im Ehrenbrief genannten Vorständen noch Mitglied bzw. korrespondierendes Mitglied von weiteren 7 wissenschaftlichen Gesellschaften und historischen Kommissionen. Wie schon angedeutet, sind für uns Bürger des Limburger Raumes aber viel bedeutender und wichtiger die Arbeiten und Veröffentlichungen des Herrn Dr. Gensicke auf dem Gebiet der Landes- und Ortsgeschichte von Nassau. Hier hat er über 150 Veröffentlichungen vorgelegt. Der Bogen spannt sich von seiner schon legendären "Landesgeschichte des Westerwaldes", die 1958 erschien, über die 24 Beiträge zur nassauischen Ortsgeschichte und die 12 Folgen zur Geschichte des Nassauischen Adels in den Nassauischen Annalen, zu den kompletten Ortsgeschichten der Dörfer Bärstadt, Bermbach, Hausen bei Ellar, Hellenhahn, Höchstenbach, Laufenselden, Nentershausen und Seck,

Abgesehen von kleineren Beiträgen und Aufsätzen in Festschriften von Vereinen zahlreicher Dörfer des nahen Taunus und Westerwaldes, hat Herr Dr. Gensicke gerade In den letzten Jahren durch grundlegende wissenschaftliche Beiträge in den Ortsgeschichten der Dörfer Ahlbach, Eschhofen, Holzheim, Lindenholzhausen und Camberg sowie Mensfelden und Linter sich um die Lokalhistorie des Limburger Beckens große Verdienste erworben. Die zahlreichen Aufsätze in Vereinsfestschriften waren in der Regel die ersten wissenschaftlich korrekten Geschichtsbeschreibungen dieser Ortschaften überhaupt. Kurzum, Herr Dr. Gensicke hat sich mit seinem immensen Fachwissen und seinem unermüdlichen Fleiß auch dem kleinsten Gemeinwesen in unserer Heimat zur Verfügung gestellt. Dafür gebührt ihm unser aller Dank.

LAUDATIO DR. EICHHORN

Ähnlich, aber ursprünglich anders motiviert, sind die Verdienste des Herrn Dr. EICHHORN um die Geschichte unserer engeren Heimat. Ist Herr Dr. Gensicke schon von seinem Berufe her der Ortsgeschichte eng verbunden, so haben die orts- und landesgeschichtlichen Arbeiten des Herrn Dr. Eichhorn ihren Anfang genommen mit seinen veterinär-historischen Forschungen auf dem Gebiete der Geschichte der Fleischhygiene und des Metzgerhandwerks in Wiesbaden und Nassau (1963). Als er sich dann Anfang der Sechziger Jahre entschloß, eine Geschichte seines Heimatdorfes Lindenholzhausen zu erarbeiten, glitt er bald vom geplanten Weg ab. Es erschien von ihm, dem Tierarzt (!), neben einem Aufsätzchen über die ausgegangenen Dörfer Vele und Velden bei Lindenholzhausen bzw. Münster (1961) bald eine sehr umfangreiche, wissenschaftliche Arbeit über den Verlauf und die geschichtliche Bedeutung der mittelalterlichen Fern- und Landstraßen im Taunus und Westerwald (1965). Längst vergessene, oft in Wald und Feld verschwundene alte Fernwege hat er wieder einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich gemacht. Wegen dieser Arbeiten erhielt er 1965 eine ehrenvolle Berufung in die Historische Kommission für Nassau.

Doch das Ziel einer Geschichte von Lindenholzhausen verlor er nicht aus den Augen. 1967 legte er eine grundlegende wissenschaftliche Geschichte der Kirchen und der Pfarrei von Lindenholzhausen und des ausgegangenen Dorfes Rübsangen vor, die methodisch und vom Inhalt her als beispielhaft gelten kann. Gekrönt wurden diese lokalhistorischen Bemühungen durch die Organisierung und Herausgabe der umfangreichen "Beiträge zur Geschichte von Lindenholzhausen 1972 " zur 1200-Jahrfeier des Dorfes, kurz nach dessen Eingemeindung nach Limburg. Hierzu gewann er sich qualifizierte Mitautoren, wie z.B. die Herren Dr. Gensicke und Dr. Pachall und andere.

Mit diesem bewährten Team und neuen Mitarbeitern hat er sich von unserem Bürgermeister Josef Kramm auch für die Erstellung der Ortsgeschichte von Oberbrechen verpflichten lassen. Für all dieses gebührt auch Herrn Dr. Eichhorn unser aller Dank.

Danken möchte ich hier aber auch im Namen aller Bürger des Limburger Raumes den Ehefrauen der beiden Geehrten dafür, daß sie mit viel Geduld und Nachsicht die beiden Herren ihren umfangreichen Arbeiten vollbringen ließen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 23.08.1974, S. 02)


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