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Datum Ereignis Eintrag

Jan. 1975

Georg Würmeling (CDU) wird zum ersten Landrat im neuen Landkreis Limburg-Weilburg gewählt (bis 1989). >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Kreis Limburg-Weilburg

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Landrat

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Themenfelder

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Quelle

12. Personen

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Info

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24.02.1977

Landrat Würmeling besucht die Gemeinde Brechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Gemeinde

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Besuch

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.0 Gemeinde - allgemein

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 04.02.1977, S. 02

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06.05.1977

Der Limburger Landrat Georg Wuermeling informiert in der Kreistagssitzung über die Bereitschaft der Deutschen Bundesbahn, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg durchzuführen, wenn sie dafür Finanzmittel erhalten würde, z.B. als verlorenen Zuschuss von 16 bis 20 Millionen DM. Wuermeling appelliert an die verantwortlichen Politiker in Wiesbaden und Bonn die benötigten Mittel bereit zu stellen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 07.05.1977: Bundesbahn will Geld - Dann die Elektrifizierung. Entweder Zinsübernahme oder verlorenen Zuschuß - Landrat appelliert an Politiker.

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01.11.1978

Aus Anlass der Briefmarken und Münzen-Ausstellung LYMPURGA 2 startet am Alten Rathaus in Niederbrechen ein Postreiter nach Malmeneich (Elz) und erinnert damit an den posthistorischen Ritt des Postofficial J. Adami aus Frankfurt vom 8. Mai 1728. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Altes Rathaus (NB)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Adami, J.

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Wuermeling, Georg (Landrat)

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Sonstiges

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Lympurga

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 07.12.1978, S. 02: Postreiter in Niederbrechen.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Postreiter in Niederbrechen

Aus Anlaß der Briefmarken und Münzen-Ausstellung LYMPURGA 2 wurde zur Erinnerung des posthistorischen Rittes des Postofficial J. Adami aus Frankfurt im Jahre 1728 ein Postreiter vor dem alten Rathaus in Niederbrechen bis nach Malmeneich (Elz) in Bewegung gesetzt.

Die Bürgermeister der angerittenen Orte erhielten aus den Händen des Herrn Landrats Wuermeling eine Urkunde zur Erinnerung überreicht.

Die Verwaltung hatte in Brechen alle Vorkehrungen für einen würdigen Beginn des Rittes unternommen und der I. Beigeordnete Robert Willems nahm in Vertretung von Bürgermeister Kramm die Begrüßung und Empfangnahme der Urkunde - die im Gemeindearchiv ihre Aufbewahrung finden wird - vor.

Nebenstehend den Text dieser Urkunde.

URKUNDE

ln Erinnerung an den posthistorischen Ritt des Postofficial J. Adami aus Frankfurt vom 8 May 1728, der die Umlegung der Postroute von Würges nach Wallmerod über Limburg und Elz bewirkte, überreiche ich diese Urkunde durch Postreiter anläßlich des Nachvollzugs dieser Route am 1.11 1978 während der Ausstellung LYMPURGA 2.

Limburg, den 1.11.1978

Der Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg

(Georg Wuermeling)

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 07.12.1978, S. 02: Postreiter in Niederbrechen.)


Mitte Dez. 1979

Der ehemalige Niederbrechener Rektor Josef Jung erhält von Landrat Georg Wuermeling für seine vorbildliche Arbeit im Schulbereich und seine 28-jährige Verbandstätigkeit auf Kreis-, Landes- und Bundesebene für Schule und Lehrerschaft das Bundesverdienstkreuz am Bande. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Jung, Josef (NB)

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Personen

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Ehrungen

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Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz)

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

12. Personen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 03.01.1980, S. 03: Jung hat sich um Bildung und Erziehung verdient gemacht - Verdienstkreuz als Dank für beispielhafte Verbandstätigkeit.; NLZ, 20.12.1979: Jung hat sich um Bildung und Erziehung verdient gemacht. Verdienstkreuz als Dank für beispielhafte Verbandstätigkeit.; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 35

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Jung hat sich um Bildung und Erziehung verdient gemacht - Verdienstkreuz als Dank für beispielhafte Verbandstätigkeit.

Für seine Verdienste während seiner 28jährigen Verbandstätigkeit auf Kreis-, Landes- und Bundesebene für Schule und Lehrerschaft wurde der 61jährige Rektor i.R. Josef Jung (Niederbrechen) im Namen des Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Landrat Georg Wuermeling überreichte die auch vom Hessischen Ministerpräsidenten befürwortete Auszeichnung im Beisein des leitenden Ministerialrates Lothar Schießer, dem Vorsitzenden des Hauptpersonalrates beim Kultusminister, Klaus Tümmler, und anderer honoriger Persönlichkeiten in einer vom VBE-Kreisverband arrangierten Feierstunde im Sitzungssaal des Kreishauses in Limburg.

Der Landrat nannte Jung, dessen Wirken anläßlich seiner Verabschiedung aus dem Schuldienst vor Wochen in der NLZ bereits gewürdigt wurden, einen Sohn der Heimat, der weit über die Kreisgrenzen hinaus in hervorragender innerer Einstellung und christlicher Oberzeugung sich für eine bessere Schule eingesetzt habe. Jung sei mehr als Lehrer und Schulleiter gewesen, er habe sich in seinem verbandspolitischen Wirken außerordentlich verdient gemacht.

In der Schilderung von Jungs Lebenslauf blendete der Landrat in jene Zeit zurück, in der der aus Lindenholzhausen stammende Josef Jung als Werkzeugschlosser-Lehrling seiner christlichen Oberzeugung wegen bei den Machthabern des Dritten Reiches angeeckt war. Erst nach Kriegsende und Gefangenschaft hatte der mit mehreren Verwundungen Heimgekehrte mit seinem Lehrerstudium am Pädagogischen Institut in Weilburg begonnen. Seine Stationen als Lehrer waren später die Schulen in Hasselbach, Niederselters, Würges und Oberselters bevor er zum Rektor der Grund- und Hauptschule Niederbrechen berufen wurde.

In seiner ehrenamtlichen Verbandstätigkeit war Jung in den Jahren 1953 bis 1970 Mitglied des Kuratoriums des Hessischen Instituts für Lehrerfortbildung, Vorsitzender des Kreisverbandes Bildung und Erziehung, stellvertretender Landesund Bundesvorsitzender dieses Verbandes, dessen Landesvorsitzender er seit 1970 ist, und dem er mit zu Ansehen und Stellung in der Öffentlichkeit verholfen hat.

VBE-Kreisvorsitzender Günther Seip gratulierte im Namen der Kollegen, in deren Kreisen sich Jung großer Beliebtheit erfreue. Jungs Verbandstätigkeit habe ihren Niederschlag in manchem Erlaß gefunden. Im Namen der Zivil- und der Kirchengemeinde Brechen und Niederbrechen gratulierten Bürgermeister Josef Kramm und Pfarrer Drechsler, die in den gemeinsamen Dingen zwischen Schule und Gemeinde "Freud und Leid miteinander teilten".

Die Niederbrechener Schule, Lehrer- und Schülerschaft, seien stolz auf die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, übermittelte Personalratsvorsitzender Zeil in seinem Glückwunsch dem Geehrten. Er bescheinigt ihm, trotz vieler Verbandstätigkeit mit beiden Füßen auf der Basis des schulischen Alltags gestanden zu haben.

Einen der Großen in der hessischen Lehrerschaft nannte der Vor-sitzende des Hauptpersonalrats, Tümmler, den Geehrten. Jung habe die Anliegen der Lehrer und Schüler mit enormer Arbeitskraft, Konsequenz, Sachverstand und Durchsetzungs-vermögen zum Ziele geführt. Alle Gratulanten schlossen die anwesende Gattin Jungs in ihre Dankesworte ein und zollten ihr Anerkennung für die Treue und Bereitschaft an der Seite ihres Mannes.

In seinen Dankesworten rief Jung die im schulischen Bereich Verantwortlichen zur Besinnung auf und appellierte, die Schüler zu motivieren, an einer Weiterentwicklung der Humanisierung in der Schule mitzuarbeiten. Er selbst betrachtete die Auszeichnung als Dank für alle Kollegen, die mit ihm um eine bessere Schule gerungen hätten.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 03.01.1980, S. 03: Jung hat sich um Bildung und Erziehung verdient gemacht - Verdienstkreuz als Dank für beispielhafte Verbandstätigkeit.)


01.02.1980

Der Limburger Landrat Georg Wuermeling begrüßt die Entscheidung der Bahn zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg sowie die mögliche Bereitstellung von 25 Millionen DM seitens des Landes Hessen; die Gesamtkosten werden mit 55 Millionen DM beziffert. Angestrebt wird auch die Einführung eines "Pendlerbahnhofes" mit Parkplätzen für Pendler, die zunächst zu einem Bahnhof zu fahren haben, sowie die Ausdehnung des Frankfurter Verkehrsverbundes auf den Raum Limburg/Diez. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Pendlerparkplatz

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 02.02.1980: Landrat begrüßt Entscheidung über Bahn-Elektrifizierung. Ein entscheidender Schritt zur Strukturverbesserung.; Lahn-Post, 06.02.1980: Weichen für eine Elektrifizierung der Strecke Limburg-Niedernhausen gestellt.; Weilburger Tageblatt, 08.02.1980: Die Elektrifizierung gibt dem Kreis einen wichtigen Impuls. Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die Zusage der Deutschen Bundesbahn.

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Ende Aug. 1981

In einer kleiner Feierstunde im Freizeitraum der Emstalhalle in Oberbrechen werden sechs Bürger der Gemeinde Brechen für ihre Verdienste von Landrat Wuermeling mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Werschau

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;


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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Diefenbach, Willy (OB)

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Königstein, August (NB)

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Kramm, Erich (NB)

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Langer, Josef (NB)

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Reh, Josef (W)

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Wünschmann, Josef (NB)

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Personen

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Ehrungen

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Ehrenbrief des Landes Hessen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

12. Personen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 03.09.1981, S. 01: Verdiente Bürger mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet.; NLZ, 27.08.1981: Sechs Landesehrenbriefe für Verdienste im Gemeinwesen. Landrat, Bürgermeister würdigen geehrte Persönlichkeiten.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Verdiente Bürger mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet

Eine hohe Auszeichnung konnten sechs verdiente Bürger der Gemeinde entgegennehmen. Landrat Georg Wuermeling überreichte Willy Diefenbach, August Königstein, Erich Kramm, Josef Langer, Josef Reh und Josef Wünschmann den Ehrenbrief des Landes Hessen, der für langjähriges Wirken in Gemeindegremien oder im Vereinsleben verliehen wird.

In seiner Aussprache würdigte der Landrat die Verdienste der Ausgezeichneten und betonte, daß unsere Demokratie auf die ehrenamtliche und uneigennützige Mitarbeit möglichst vieler Bürger angewiesen sei. Ein solch langes Wirken für die Allgemeinheit, ob in der Kommunalpolitik oder im Vereinsleben, sei beispielhaft und verdiene durch eine Ehrung hervor-gehoben zu werden.

Namens der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Bernhard Königstein den Geehrten.

Er dankte ihnen für ihre Tätigkeit in den Gemeindegremien und im Vereinsleben.

Die mit dem Ehrenbrief des Landes Ausgezeichneten haben sich weit über das übliche Maß hinaus engagiert. Das zeigt sich an der langen Zeit ihrer Mitarbeit in den verschiedenen Gremien.

Willy Diefenbach war 20 Jahre Mitglied des Gemeindevorstands. Darüber hinaus 30 Jahre Vorstandmitglied der TSG Oberbrechen

August Königstein war über 20 Jahre in führender Position des MGV Frohsinn Niederbrechen, davon viele Jahre 1. Vorsitzender.

Erich Kramm gehörte von 1960 bis zum Frühjahr 1981 der Gemeindevertretung an. Darüber ist er seit 1968 Mitglied des Kreistages.

Josef Langer kann auf eine fast 18jährige Tätigkeit in der Gemeindevertretung zurückblicken.

Josef Reh gehörte von 1952 bis 1972 der Gemeindevertretung an.

Josef Wünschmann ist seit 1968 Gemeindevertreter. Darüber hinaus versieht er seit 1970 das Amt des Ortslandwirts.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 03.09.1981, S. 01: Verdiente Bürger mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet.)


Anfang Dez. 1981

Robert Willems, Niederbrechen, wird für seine 25-jährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker und seine besonderen Verdienste um seine Heimatgemeinde Brechen von Landrat Georg Wuermeling mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Willems, Robert (NB)

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Personen

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Ehrungen

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Ehrenbrief des Landes Hessen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

12. Personen

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Weilburger Tageblatt, 08.12.1981: Landesehrenbrief für einen vorbildlichen Beamten und Politiker. Amtsrat Robert Willems aus Brechen arbeitet seit 25 Jahren für seine Heimatgemeinde.; NLZ, 17.12.1981 [ohne Überschrift]

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26.05.1984

Im Rahmen der 25-jährigen Jubiläums des DRK-Ortsverein Niederbrechen überreicht Landrat Georg Wuermeling Josef Weier den Ehrenbrief des Landes Hessen; Josef Weier war u.a. lange Jahre Vorsitzender der Ortsvereinigung, Bereitschaftsführer und Ausbilder. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


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DRK-Ortsverein Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Weier, Josef (NB)

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Personen

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Ehrungen

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Ehrenbrief des Landes Hessen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

12. Personen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 07.06.1984, S. 06: 25-jähriges Bestehen der DRK-Ortsvereinigung Niederbrechen.; NLZ, 29.05.1984: Gemeinde braucht das Rote Kreuz. 25jähriges Bestehen mit belgischen Gästen gefeiert - Ehrungen.

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21.02.1985

In einer Sitzung der Verkehrsgemeinschaft Limburg-Weilburg berichtet Landrat Georg Wuermeling, dass im Rahmen der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg ein Konzept zur weiteren Verbesserung des Nahverkehrsangebots von Bundesbahn, dem Kreis und den Anliegergemeinden erarbeitet wird; u.a. soll die Fahrzeit von Limburg nach Frankfurt auf 50 Minuten verkürzt, an mehreren Bahnhöfen, darunter auch in Brechen, Pendlerparkplätze angelegt werden, die Züge im Taktverkehr fahren (mindestens stündlich) und ein neuer Wagentyp mit größerer Bequemlichkeit eingesetzt werden, der auch einen Imbiss- und Getränke-Service bieten soll. Eine im März durchzuführende Bedarfserhebung bei den Pendlern soll weitere Details ermitteln. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB) - P+R-Plätze

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Parkplatz

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Pendlerparkplatz

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 22.02.1985: Kürzere Fahrzeit und bequeme Wagen für den Weg zur Arbeit. Konzept für ein attraktives Nahverkehrsangebot:; NLZ, 10.01.1985: "Eine einmalige besondere Sache". Park-and-ride-Parkplätze entlang der Bahn geplant - Erhebung wird angestellt.; Weilburger Tageblatt, 23.03.1985: TAGEBLATT-Interview mit Landrat Georg Wuermeling. Bessere, schnellere und bequemere Züge sollen die Pendler nach Frankfurt bringen. Der Kreischef setzt auf Elektrifizierung Limburg-Niedernhausen, Parkplätze an Bahnhöfen und günstige Anschlüsse.

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08.07.1985

Landrat Georg Wuermeling berichtet dem Kreistag, dass entlang der Bahnlinie Niedernhausen - Limburg im Zuge der Elektrifizierung insgesamt 1.090 Pendlerparkplätze in Limburg, Selters, Brechen (Niederbrechen 235, Oberbrechen 40 Plätze) und Bad Camberg angelegt werden (Motto: "Parke Dein Auto und fahre mit der Bahn weiter"); die Zahlen sind in einer Studie erhoben worden. In Niederbrechen werden 235 und in Oberbrechen 40 Plätze benötigt. Bauträger dieses in Hessen einmaligen Modellprojektes ist der Kreis Limburg-Weilburg, der damit jedoch finanziell nicht belastet werden wird. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB) - P+R-Plätze

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Bahnhof (OB) - P+R-Plätze

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Deutsche Bahn

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Kreis Limburg-Weilburg

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

;


Verkehrswesen

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Parkplatz

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Bahn

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Pendlerparkplatz

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Weilburger Tageblatt, 09.07.1985: Modellversuch in Limburg, Selters, Brechen und Bad Camberg. 1090 Parkplätze für die Pendler entlang der Bahn im Kreisgebiet.

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26.09.1985

Im "Inform", dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Brechen, ist zu lesen, dass die Finanzierung der Sanierung der Eisenbahnbrücke in Niederbrechen nach einer Intervention von Landrat Georg Wuermeling genehmigt und damit die Elektrifizierung der Bahnstrecke gewährleistet ist. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Brücken - Eisenbahnbrücke (NB)

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Main-Lahn-Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Brücken/-bau

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Verkehrswesen

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Bahn - Elektrifizierung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Die Eisenbahnbrücke in Niederbrechen
Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 26.09.1985, S. 04: Finanzierung der Brückensanierung ist sichergestellt.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Finanzierung der Brückensanierung ist sichergestellt

Landrat Georg Wuermeling hat jetzt endgültig die Zusage von Wirtschaftsminister Steger in der Tasche, daß die Landesmittel für die Sanierung der Eisenbahnbrücke in Niederbrechen bereitstehen. Danach darf als sicher angesehen werden, daß die Arbeiten an der Elektrifizierung der Bundesbahnstrecke Limburg - Niedernhausen ohne Verzug fortgeführt werden können.

Der Landrat hatte, wie berichtet, mit Fernschreiben vom 25.07.1985 den Minister darüber in Kenntnis gesetzt, daß im Landeshaushalt 1985 keine Gelder für diesen Zweck bereitstanden, was die Gefahr heraufbeschwöre, daß die Elektrifizierung der Strecke ins Stocken gerate. Diese Intervention hatte Erfolg. Der Minister entsprach der Bitte des Landrats, über andere Finanzierungskanäle die Brückensanierung doch noch zu ermöglichen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 26.09.1985, S. 04)


Mitte Jul. 1986

Landrat Georg Wuermeling führt in einer umfangreichen Mängelliste an die Bundesbahndirektion viele Schwachpunkte und nicht eingehaltene Versprechen der Bahn im Rahmen der Elektrifizierungsmaßnahme der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg auf, u.a. der absehbare Einsatz der veralteten Zugwagen sowie der schlechte bauliche Zustand verschiedener Bahnhöfe, u.a. der in Niederbrechen und Oberbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB)

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Bahnhof (OB)

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

;


Bahnstrecke

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NNP, 16.07.1986: Landrat hat eine umfangreiche Mängelliste erstellt. Die Bahn hängt hinter moderne E-Loks die alten "Silberlinge".; Weilburger Tageblatt, 16.07.1986: Erfüllt die Elektrifizierung die hochgesteckten Erwartungen? Landrat sieht viele Mängel auf der Strecke Limburg – Frankfurt. Appell an die Bundesbahn / Erste E-Lok-Fahrt ist am 20. September.

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01.12.1986

Im Beisein von Bürgermeister Bernhard Königstein, Brechen, und Bürgermeister Dr. Norbert Zabel, Selters, sowie Vertretern der Bundesbahn, der bauausführenden Firma und weiterer Mandatsträger gibt Landrat Georg Wuermeling die 179 neuen Pendlerparkplätze an den Bahnhöfen in Niederbrechen und Niederselters offiziell frei. Im Rahmen des 12 Millionen teuren Modellprojekt sind entlang der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg rund 1500 Parkplätze angelegt worden; das Land Hessen hat sich hieran mit 10,5 Millionen DM beteiligt. Der monatliche Mietpreis der Parklätze für die Pendler kostet weiterhin acht DM. In Niederbrechen werden alle P&R-Parkplätze im unmittelbaren Bahnhofsbereich angelegt; auf die ursprüngliche Planung, auch den Festplatz Jahnstraße mit einzubeziehen, konnte verzichtet werden. Mit der Anlage der Parkplätze werden weitere Ladegleise und eine alte Laderampe beseitigt; die geplante Fußgängerunterführung zu Gleis zwei wird auch die Parkplätze auf der Südseite der Gleisanlage mit einbeziehen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


Bahnhof (NB) - P+R-Plätze

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Deutsche Bahn

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Kreis Limburg-Weilburg

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Königstein, Bernhard (NB)

;


Wuermeling, Georg (Landrat)

;


Verkehrswesen

;


Parkplatz

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Bahn

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Pendlerparkplatz

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 11.12.1986, S. 01: Die ersten Parkplätze der P+R-Anlagen können benutzt werden.; NNP, 05.08.1986: Im August wird mit Bau der ersten Parkplätze begonnen.; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994); NNP, 02.12.1986: Gestern Freigabe in Niederselters und Niederbrechen. Die ersten Pendlerparkplätze können jetzt benutzt werden.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Die ersten Parkplätze der P+R-Anlagen können benutzt werden

Am Montag, 1.12.1986, wurden die ersten, der im Zuge der Elektrifizierung der Bahnlinie Niedernhausen – Limburg angelegten P + R Plätze zur Benutzung freigegeben.

Im Beisein von Bürgermeister Bernhard Königstein (Brechen), Bürgermeister Dr. Norbert Zabel (Selters) sowie Vertretern der Deutschen Bundesbahn, der ausführenden Baufirma, des Kreisbauamtes und Mandatsträgern übergab Landrat Georg Wuermeling die beiden Plätze in Niederbrechen und Niederselters dem Verkehr.

Bei den beiden eröffneten Anlagen handelt es sich um einen Teil eines Modellprojektes, in dessen Rahmen ca. 1.500 Parkplätze für Kosten in Höhe von etwa 12 Millionen DM eingerichtet werden. Träger der gesamten Baumaßnahme sind Bund und Land, die sich mit 90 % an den Kosten beteiligen und die betreffenden Gemeinden, auf die einen Anteil von 10 % entfällt.

Zur Sicherstellung, daß die Plätze nur durch Bahnreisende benutzt werden, ist vorgesehen, die Parkausweise nur zusammen mit den Fahrkarten auszugeben.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 11.12.1986, S. 01)


16.12.1987

Im Anschluss an die Sitzung der Gemeindevertretung Brechen werden Otto Czech und Werner Mallm von Landrat Georg Wuermeling für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken in der Kommunalpolitik mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

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;


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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

;


Czech, Otto (NB)

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Mallm, Werner (OB)

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Personen

;


Ehrungen

;


Ehrenbrief des Landes Hessen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

12. Personen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 21.01.1988: Verdiente Kommunalpolitiker geehrt.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Verdiente Kommunalpolitiker geehrt

Im Anschluß an die letzte Sitzung der Gemeindevertretung im vergangenen Jahr erhielten Otto Czech und Werner Mallm den Landesehrenbrief. Die Auszeichnung nahm Landrat Georg Wuermeling vor.

Otto Czech und Werner Mallm wurde der Landesehrenbrief für langjähriges ehrenamtliches Wirken in der Kommunalpolitik verliehen.

Werner Mallm ist 1965 erstmals in die Gemeindevertretung m Oberbrechen gewählt worden. Von 1968 bis 1972 war er Beigeordneter, von 1972 bis 1974 Vorsitzender der Ge-meindevertretung, Nach der (Gebietsreform bis 1981 Gemeindevertreter und seitdem Mitglied des Gemeindevorstandes. Dem Kreistag gehörte er von 1982 bis 1985 an. Werner Mallm wurde 1986 zum Ehrenbeigeordneten der Gemeinde ernannt.

Otto Czech gehört den Gemeindegremien seit 1968 an, zunächst als Gemeindevertreter und seit 1974 als Mitglied des Gemeindevorstandes.

Seit 1981 ist Otto Czech l. Beigeordneter der Gemeinde. Er gehörte auch mehrere Jahre dem Kreistag an.

Der Landrat hob in seiner Ansprache besonders die Verantwortung hervor, die ehrenamtliche Mandatsträger zu tagen haben.

Sich für die Gemeinschaft einzusetzen und im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung das Beste für die Gemeinde anzustreben, sei 4er Antrieb ihres Handelns. Bürgermeister Königstein führte aus, daß die Ehrung nicht nur Herrn Czech und Herrn Mallm schmücke, es falle auch Glanz auf die Gemeinde. Beide hatten viele Jahre aktiv in der Gemeinde gewirkt und sich um das Gemeinwohl verdient gemacht. Der Bürgermeister hob besonders die gute Zusammenarbeit im Gemeindevorstand hervor.

SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Otto ging in seinen Glückwünschen auf die Motivation von Bürgern ein, die sich im Gemeinwesen engagieren. Auch er wies auf das gute Klima in den Gemeindegremien hin.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Schorn dankte in seinem Glückwunsch ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 21.01.1988: Verdiente Kommunalpolitiker geehrt.)


25.04.1988

Die P+R-Parkplätze am Bahnhof Niederbrechen (235 Pendlerparkplätze) und Oberbrechen (38 Pendlerparkplätze) werden offiziell ihrer Bestimmung übergeben. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Bahnhof (NB) - P+R-Plätze

;


Bahnhof (OB) - P+R-Plätze

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

;


Königstein, Bernhard (NB)

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Parkplatz

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Bahn

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Pendlerparkplatz

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Zur Geschichte der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 05.05.1988, S. 01: Parkplätze eröffnet.; NNP, 21.04.1988: Pendlerparkplätze und Brücke werden eingeweiht.; NNP, 26.04.1988: Gleich drei Einweihungen - Bahn hat noch viel vor. Pendlerparkplätze und die Brücke bedeuten wesentliche Verbesserung.; NNP, 07.05.1988: Trotz Bedenken: Zustimmung zu Vereinbarung mit Bahn.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Parkplätze eröffnet

Die Pendlerparkplätze an den Bahnhöfen Nieder- und Oberbrechen wurden vor einigen Tagen offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Gemeinsam gaben Landrat Georg Wuermeling und Bürgermeister Bernhard Königstein die Plätze frei und durchschnitten die Bänder. In seiner Ansprache teilte der Landrat mit, daß an den Bahnhöfen zwischen Limburg und Idstein insgesamt 1.561 Parkplätze angelegt würden, davon in Niederbrechen 235 und in Oberbrechen 38. Er erinnerte an die Schwierigkeiten während der Planung und beim Bau.

Durch Änderungen in der Konzeption der Bundesbahn hätten stillgelegte Laderampen abgerissen und ein Gleis abgebaut werden können. Dadurch hätten in unmittelbarer Bahnhofsnähe größere Flächen zum Parkplatzbau zur Verfügung gestanden. Auf den ursprünglich geplanten Bau von Parkplätzen auf dem Festplatz konnte verzichtet werden.

Bedingt durch das Anlegen von Parkplätzen südlich der Bahn hätten sich Verzögerungen ergeben, da in der Ladestraße zunächst ein Kanal und eine neue Wasserleitung zu verlegen waren. Es fehle noch die Fußgängerunterführung zur Verbindung der Parkplatzanlagen, die einhergehen solle mit der Schließung des Bahnüberganges "Flachsau", stellte der Landrat fest. Die Gesamtkosten der in Brechen geplanten Maßnahmen bezifferte der Landrat auf 3,8 Mio. DM; davon entfielen mehr als 2 Mio. DM für die Fußgängerunterführung.

Dank des guten Zusammenwirkens aller Beteiligten habe eine wesentliche Verbesserung erreicht werden können, betonte Dr. Rolf Andree vom hessischen Landesamt für Straßenbau.

Mit dem Bau der Pendlerparkplätze sei ein Schritt zur Attraktivierung der Bahn getan worden, erklärte der Leiter der Regionalabteilung Gießen der Deutschen Bundesbahn, Günther Poß. Er erklärte weiter, daß der Bau der Fußgängerunterführung und die Beseitigung des Bahnüberganges Flachsau die nächsten Maßnahmen seien, die die Bahn in Niederbrechen anstrebe. Poß teilte auch mit, daß die Bahn eine Neuordnung des Fahrplangefüges zur Verkürzung der Fahrzeiten plane.

Bürgermeister Bernhard Königstein wies auf die Bedeutung der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt für den heimischen Raum hin. Die Elektrifizierung sei ein erster Schritt zur Verbesserung der Verkehrs Verbindung gewesen. Der Bau der Parkplätze sei der nächste. Er hoffe, daß dem noch weitere folgten.

Der Bürgermeister wies auch auf die Kosten und Belastungen hin, die die Gemeinde im Interesse der Reisenden und zur Attraktivierung der Bahn und des Bahnumfeldes auf sich genommen habe. Für die Parkplätze selbst habe die Gemeinde bisher ca. 170.000,-- DM aufgebracht. Hinzu kommen die Kosten für die Verlegung von Kanal- und Wasserleitungen in der Ladestraße sowie eine Kostenbeteiligung am Ausbau der Ladestraße.

Darüber hinaus habe die Gemeinde auch die Unterhaltung und Pflege der Parkplatzanlage übernommen.

Für die bauausführende Firma Scheid bedankte sich Dieter Wolf für die gute Zusammenarbeit.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 05.05.1988, S. 01)


Anfang Feb. 1989

Bürgermeister Bernhard Königstein besichtigt das aus dem Jahr 1914 stammende Stellwerk "Nf" am Bahnhof Niederbrechen (genauer: am Bahnübergang "Flachsau"), das als einziges auf der Bahnstrecke Limburg - Idstein noch mit der alten Technik funktioniert, nun aber durch das nebenan erstellte neue Stellwerk abgelöst wird und nur noch die Bahnschranken des Bahnübergangs zu bedienen hat, bis auch dieser zusammen mit dem Stellwerk beseitigt werden soll. Bemühungen, das Stellwerk bzw. seine technischen Einrichtungen für museale Zwecke zu erhalten, werden auch von der Bundesbahn unterstützt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Bahnhof (NB) - Stellwerk

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Königstein, Bernhard (NB)

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Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Bahn

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Stellwerk

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Bauwerk/Gebäude - Abbruch

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Stellwerktechnik

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Bahnübergänge, Stellwerke und Bahnwärterhäuschen in Brechen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 16.02.1989, S. 01: Stellwerk am Bahnhof Niederbrechen hat ausgedient.; NNP, 10.02.1989: Das Stellwerk Niederbrechen "Nf" ist beinahe ein Museumsstück.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Stellwerk am Bahnhof Niederbrechen hat ausgedient.

75 Jahre wird das Stellwerk am Bahnübergang "Flachsau" in Niederbrechen in diesem Jahr.

Es wird nur noch wenige Wochen in der bisherigen Funktion benötigt, denn sobald das neue Bahnhofsgebäude fertig gestellt ist, hat es als Stellwerk weitgehend ausgedient.

Es wird dann zur Schließung des Bahnüberganges "Flachsau" nur noch zur Bedienung der Schranken benötigt.

Als einziges Stellwerk an der Bahnstrecke Limburg – Frankfurt ist es noch mit Originaleinrichtungsgegenständen ausgestattet.

Die Bahn hatte ursprünglich vor, das Stellwerk nach der Schließung des Bahnüberganges abzubrechen.

Landrat Wuermeling hat sich bei der Bundesbahndirektion Frankfurt dafür eingesetzt, wenigstens die technischen Einrichtungen des Stellwerkes für museale Zwecke zu erhalten und sie im hiesigen Bereich zu belassen.

Die Bundesbahn steht diesem Vorschlag positiv gegenüber.

Bürgermeister Königstein besichtigte in der vergangenen Woche das Stellwerk.

Der Stellwerksbedienstete Friedrich Schiemenz, der am Stellwerk Dienst versieht, erläuterte ihm die Bedienung der Einrichtung.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 16.02.1989, S. 01)


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