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Datum Ereignis Eintrag

1870

Johann Rudloff gründet in einer kleinen Werkstatt in der Weyerer Straße in Oberbrechen die Schreinerei. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Johann (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Geschäftsgründung

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Schreinerei

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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1907

Johann Rudloff aus Oberbrechen schafft für seine Schreinerei die erste Holzbearbeitungsmaschine an. Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Arbeiten mit der Hand ausgeführt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Johann (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 427; NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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1929

Eduard Rudloff übernimmt von seinem Vater Johann die Schreinerei in der Weyerer Straße in Oberbrechen und führte Sie durch die Kriegswirren. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Eduard (OB)

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Rudolff, Johann (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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1949

Die Schreinerei Rudloff in Oberbrechen beginnt in ihrem auf neuer Fläche erweiterten Betrieb mit der industriellen Fertigung von Türen und Fenstern. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 427

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1950

Walter Rudloff tritt als Teilhaber in die Schreinerei seiner Vaters Eduard in der Weyerer Straße in Oberbrechen ein; die Räumlichkeiten der Werkstatt stoßen an ihre Grenzen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Walter (OB)

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Rudloff, Eduard (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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20.04.1954

Die Schreinerei Rudloff zieht in ihr neu gebautes Firmengebäude in der Frankfurter Straße um. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Walter (OB)

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Rudloff, Eduard (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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1965

Die Firma Rudloff produziert von 1965-1977 bundesweit mit die ersten Holz-Alu-Fenster. Das Firmengebäude wird in diesen Jahren immer wieder vergrößert und den Anforderungen angepasst; zahlreiche Maschinen werden in diesem Zeitraum angeschafft. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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Sommer 1972

Das Pfarrhaus Oberbrechen erhält einen neuen Schornstein (Ausführung: Firma Josef Rudloff, Oberbrechen). >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Pfarrhaus (OB)

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Pfarrgemeinde (OB)

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche - Bauwerk/Gebäude

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Bauwerk/Gebäude - Renovierungsmaßnahmen

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Themenfelder

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Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Pfarrchronik Oberbrechen 1911-1995, S. 154

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1980

Herbert Rudloff tritt in die Schreinerei seiner Vaters in Oberbrechen ein. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Herbert (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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20.01.1986

Brand der Schreinerei Rudloff in Oberbrechen; bei den Löscharbeiten sind alle Feuerwehren der Gemeinde Brechen und Feuerwehren der Gemeinde Selters im Einsatz. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff (OB)

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Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen

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Freiwillige Feuerwehr Werschau

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Feuerwehrwesen

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Einsatz - Brandeinsatz

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Themenfelder

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Quelle

04.1 Infrastruktur - Feuerwehr- und Rettungswesen (einschl. Verein)

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Brand Schreinerei Rudloff

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 30.01.1986, S. 01: Großbrand in Oberbrechen.; Festbuch 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen 1895-1995 (1995), S. 93; NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Großbrand in Oberbrechen

Am Montag vergangener Woche brach in dem holz- und kunststoffverarbeitenden Familienunternehmen Eduard Rudloff & Sohn gegen 17.30 Uhr ein Brand aus, dem innerhalb weniger Minuten die Fertigungshalle und der angebaute Bürotrakt zum Opfer fielen. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Das Feuer fand in den zur Fenster- und Türenherstellung gelagerten Materialien reichlich Nahrung.

Die Feuerwehren aus den Gemeinden Brechen und Selters bekämpften den Brand. Dank des massiven uns schnellen Einsatzes der Wehren konnten ein Teil der Werkshalle, in dem sich wertvolle Maschinen befanden, mit dem darunter befindlichen Ausstellungsraum sowie ein Teil des Bürotracktes gerettet werden. Mit im Einsatz war auch die große Drehleiter der Feuerwehr Niederselters. Die Wehrmänner mußten zum Teil mit schwerem Atemschutz in das stark verqualmte Gebäude eindringen, um den Brand von innen her zu be-kämpfen und die noch nicht brennenden Gebäudeteile absichern. Dadurch konnte ein Großteil der Geschäftspapiere und andere Gegenstände gerettet werden.

...

Inzwischen konnte der Betrieb in dem unversehrt gebliebenen Gebäudeteil die Arbeit wieder aufgenommen werden.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 30.01.1986, S. 01)


1989

Nach dem Brand wird die Fertigungshalle der Schreinerei Rudloff wieder errichtet. Moderne Maschinen zur Fensterfertigung werden angeschafft und in Betrieb genommen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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1991

Herbert Rudloff übernimmt von seinem Vater Walter die Schreinerei in Oberbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Herbert (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Schreinerei

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 05.10.2020: Schreinerei seit 150 Jahren in Familienhand.

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23.03.1997

Auf der Anhöhe zwischen Oberbrechen und Werschau wird ein neues Mahnkreuz unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht - 42 Jahre nach der Einweihung des ersten Kreuzes; die Feier wird musikalisch vom Musikzug der Feuerwehr Oberbrechen umrahmt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Mahnkreuz (OB)

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Schreinerei Rudloff

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Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen - Musikzug

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Mahnkreuz - Weihe

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.03.1997; NNP, 26.03.1997: Gedenkkreuz am Werschberg als Mahnung zum Frieden. Auf dem Werschberg erhebt sich wieder ein Mahn- und Gedenkkreuz. Das alte Kreuz war vor zwei Jahren im Sturm umgestürzt.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Einweihung des neuen Mahn- und Gedenkkreuzes am Palmsonntag dem 23. März 1997 um 14.00 Uhr

Endlich ist es soweit! Das neue Mahn- und Gedenkkreuz ist fertig und soll, wenn nicht Außergewöhnliches geschieht, am Palmsonntag, dem 23. März, um 14.00 Uhr in einer Feier durch Pfr. Harald Drechsler eingeweiht werden.

Ein Blick zurück: In der Nacht vom 22. auf 23. Januar 1995 fiel das Kreuz bei einem schweren Sturmwind um und wurde total beschädigt. Das Kreuz wurde von Pfr. Alois Kunz unter Mitwir-kung des Kirchenchores und des Gesangvereins am 11. September 1955 eingeweiht. Es sollte den ganzen "Goldenen Grund" beschützen und ein Mahnmal zum Gedenken an die gefallenen und vermißten Krieger beider Weltkriege sein. Bereits 1937 sollte ein Kreuz von der Kath. Jugend in Zusammenarbeit mit der Pfarrei auf der Anhöhe nach Werschau errichtet werden, doch die Machthaber des Dritten Reiches haben dies verhindert. Durch Initiative und Opferbereitschaft eines Kreises "Junge Familien" und unterstützt durch die Gemeinde Oberbrechen, die das Holz gestiftet hatte (2 x 10 m große Eichenstämme), konnte der Plan endlich in Erfüllung gehen. "Das Kreuz mit dem Kreuz", so sollte eigentlich die Berichterstattung des jetzigen Kreuzes überschrieben werden. Es hat manche Schwierigkeiten gemacht, bis es jetzt erstellt werden konnte. Die Herren Edgar Rudloff sowie Josef Kramm mußten einige Hürde überwinden. Es gab aber auch Menschen und Firmen, die ehrenamtlich die Vorarbeiten ausführten, um nicht zuletzt die Bundeswehr aus Diez zu nennen. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön! Die Einweihungsfeier wird der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Herrn Gisbert Gerlach musikalisch mitgestalten. Und so hoffen alle Beteiligten, daß möglichst viele in der Zukunft ihre Schritte wieder zum Kreuz lenken mögen, um für den Frieden in der Welt, das Wohl der Gemeinde und für die Gefallenen und Vermißten zu beten.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.03.1997)


05.03.2009

In Anwesenheit des Bürgermeisters hat die Oberbrechener Schreinerei Rudloff und Sohn dem Verschönerungsverein 30 neue, von den Auszubildenden angefertigte Nistkästen für Höhlenbrüter übergeben, die dies in der Gemarkung zu verteilen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Handwerk und Gewerbe

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Nistkasten

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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Erinnerung Zeitzeuge

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04.05.2009

Walter Rudloff aus Oberbrechen, Ehrenobermeister der Schreinerinnung Limburg-Weilburg, erhält an seinem 80. Geburtstag vom Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Robert Werner, die silberne Ehrennadel der Handwerkskammer Wiesbaden. Mit der höchsten Auszeichnung, die sie zu vergeben hat, würdigt die Kammer die Verdienste des langjährigen Obermeisters um seinen Berufsstand, um die Ausbildung des Nachwuchses und um das Handwerk. Die Feier wird musikalisch vom MGV Eintracht und dem Musikzug der Feuerwehr Oberbrechen umrahmt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Männergesangverein Eintracht 1867 e.V. Oberbrechen

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Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen - Musikzug

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Walter (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Ehrungen

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Silberne Ehrennadel

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Chorauftritt

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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NNP, 04.05.2009: Vom Handwerk beseelt. Die höchste Auszeichnung, die sie zu vergeben hat, verlieh die Handwerkskammer Wiesbaden dem Ehrenobermeister der Schreinerinnung Limburg - Weilburg, Walter Rudloff, der seinen 80. Geburtstag feierte.

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01.10.2020

Ass. jur. Bernhard Mundschenk, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, überreicht eine Ehrenurkunde an Herbert Rudloff anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Schreinerei Rudloff und Sohn in Oberbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Herbert (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Firmenjubiläum

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Themenfelder

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Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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brachinaimagepress.de, 01.10.2020

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

150jähriges Bestehen der Firma Rudloff in Oberbrechen

Ass. jur. Bernhard Mundschenk, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, überreicht die Ehrenurkunde an Herbert Rudloff anlässlich des 150jährigen Jubiläums

 

Oberbrechen. 150 Jahre Rudloff in Oberbrechen - Die Firma wurde 1870 durch den Urgroßvater Johann Rudloff in der Weyerer Straße in Oberbrechen gegründet. Bis zum Jahre 1907 wurden alle Arbeiten mit der Hand ausgeführt. Ab diesem Zeitpunkt wurden die ersten Holzbearbeitungsmaschinen angeschafft. Ein einzelner Motor im Keller mit einem großen Lederriemen trieb die Maschinen im Obergeschoss an. Der Großvater Eduard Rudloff, übernahm die Schreinerei im Jahre 1929 und führte sie durch die Kriegswirren bis im Jahre 1950 der Vater Walter Rudloff als Teilhaber mit in die Firma eintrat. Man merkte schnell, dass die Räumlichkeiten in der Weyerer Straße an die Grenzen stießen und daher wurde am 20.4.1954 das jetzige Firmengebäude in der Frankfurter Straße in Betrieb genommen, welches im Laufe der Jahre durch Walter Rudloff immer wieder vergrößert und Maschinen angeschafft wurden - und das im Alter von nur 25 Jahren! Herbert Rudloff kann sich noch an die Zeit erinnern, in der das Gelände noch nicht eingezäunt war und noch keine Neubauten im Umkreis standen, so dass Rehe und Hasen von dem Firmengebäude aus zu beobachten waren, was ihn als Naturliebhaber erfreut hat. Das Holz wurde in der Regel in größeren Mengen mit Güterwaggons an den Bahnhof Oberbrechen gebracht, von wo aus die Kieferbohlen mit LKWs in die Holzhalle der Werkstatt transportiert wurden, wofür ein ganzer Arbeitstag benötigt wurde. Die Fa. Rudloff betrieb und betreibt in erster Linie eine Bauschreinerei mit allen dazugehörigen Leistungen wie z.B. Fenster, Verglasungen, Rollladen, Haustüren, Zimmertüren, Innenausbau, Reparaturen usw. Bereits in den 1960er Jahren wurden die ersten Holz-Alu-Fenster angefertigt und Kunststoff- und Alufenster mit ins Programm genommen. Im Jahre 1980 trat Herbert Rudloff nach abgeschlossenem Studium im Alter von 23 Jahren mit in die Firma ein, schon vorher war sein Vater in der Handwerksarbeit sehr aktiv, was er aber nach dem Eintritt seines Sohnes noch mehr vertiefen konnte, so dass er über 30 Jahre im Dienste des Handwerks stand.

 

Am 20.01.1986 brannte die Fertigungshalle nieder, doch trotz der schwierigen Situation und Umstände konnte im Laufe des Jahres 1987 die Herstellung der Produkte in der neuen Halle wie gewohnt weiter gehen.

 

1991 übernahm Herbert Rudloff dann die Firmenleitung, bis zum heutigen Tage. Sein Vater war aber noch bis 2009 aktiv dabei, bis zum Zeitpunkt, wo die Mutter erkrankte.

Schon immer wurde in erster Linie für die heimische Region gearbeitet, allerdings wurde dann auch nach dem Kriege in den 1950 – 1980er Jahren schon sehr viel für das Rhein-Main Gebiet gearbeitet, sowie im Umkreis von ca. 100 km und ab den 1990er Jahren wurden auch sehr viele Aufträge im gesamten Bundesgebiet ausgeführt.

Besonders zu erwähnen ist, dass in den letzten 50 Jahren 100 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet wurden, von denen einige ebenfalls den Weg in die Selbstständigkeit gefunden haben. Über die Jahrzehnte konnten so aber auch viele eigene zuverlässige und sehr gute Mitarbeiter gewonnen werden, die ihre Arbeit auch zur vollsten Zufriedenheit der Kundschaft ausführen. Herbert Rudloff sieht einen großen Vorteil auch im dualen Ausbildungssystem, für das sich auch die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaft und die Berufsschulen verantwortlich zeigen und die Auszubildenden in unmittelbarer Nähe, d.h. in Limburg und Wiesbaden geschult werden.

 

Für die Zukunft sieht Herbert Rudloff eine große Aufgabe im Erhalt der Bausubstanz und Infrastruktur in Deutschland, so dass der Bedarf für mehr Auszubildende und qualifizierte Gesellen steigen wird.

Persönlich merkte er an, dass die vielen Jahre im Betrieb mit enormer Arbeit und Mühe, sowie mit Höhen und Tiefen verbunden waren, und doch empfindet er Dankbarkeit und Zufriedenheit für diese Zeit.

 

Die Vielfalt im Handwerk bedingt durch die Größe der Betriebe und Unterschiede in den Handwerksberufen sorgt in der Regel für gesunde Strukturen. Hier gilt immer noch mit gemäßigtem Wachstum, das Erreichte zu bewahren, ist in der heutigen Zeit ein großer Erfolg.

Dementsprechend bemüht sich die Firma Rudloff auch in Zukunft den Betrieb weiterzuführen.

Bernhard Mundschenk als Hauptgeschäftsführer der HWK Wiesbaden und Stefan Laßmann Geschäftsführer der KH-Limburg überbrachten Ihre Glückwünsche der jeweiligen Kammern zusammen mit Brechens Bürgermeister Frank Groos.

Bürgermeister Frank Groos überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und Gemeindevertreter der Gemeinde Brechen zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum

(Quelle: brachinaimagepress.de, 01.10.2020)


22.09.2024

Am Tag des Tischlerhandwerks war der Hessische Innenminister Dr. Roman Poseck zu Gast bei der Schreinerei Rudloff in Oberbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Schreinerei Rudloff

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Rudloff, Herbert (OB)

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Handwerk und Gewerbe

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.2 Handwerk + Gewerbe - Handwerk

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brachinaimagepress.de/tag-des-tischlerhandwerks·hessischer-innenminister-dr-roman-poseck-zu-gast-in-oberbrechen, 24.09.2024

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Tag des Tischlerhandwerks·Hessischer Innenminister Dr. Roman Poseck zu Gast in Oberbrechen

Am Sonntag, den 22. September 2024, besuchte der hessische Innenminister Dr. Roman Poseck im Rahmen des "Tages des Tischlerhandwerks" die Schreinerei Rudloff & Sohn in Oberbrechen. Begleitet wurde er von Hermann Hubing, Geschäftsführer des hessischen Tischlerverbandes. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, die Herausforderungen und Zukunftsthemen des Handwerks im direkten Dialog mit Politik und Branchenvertretern zu diskutieren.

Firmeninhaber Herbert Rudloff begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über die lange Geschichte seines Familienunternehmens, das 1870 gegründet wurde und mittlerweile auf über 150 Jahre Erfahrung zurückblicken kann. Die Schreinerei, die sich auf Bautischlerei, Fensterbau und Innenausbau spezialisiert hat, steht heute vor vielen Herausforderungen, die stellvertretend für die gesamte Branche stehen. Insbesondere der Fachkräftemangel und die immer weiter ausufernde Bürokratie belasten die Betriebe.

In seiner Rede ging Rudloff auf die Problematik der EU-Abfallverordnung und die für viele Betriebe existenzielle thermische Verwertung von Holzabfällen ein. Er betonte, dass solche Regelungen für kleine und mittlere Betriebe existenzbedrohend sein können. "Wir müssen aufpassen, dass wir mit all diesen Regelungen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, den Mittelstand, nicht überfordern", so Rudloff.

Hermann Hubing, Geschäftsführer des Fachverbandes hessenTischler, unterstützte die Aussagen Rudloffs. "Die Unternehmen sehen sich immer größeren bürokratischen Hürden gegenüber, die in keinem Verhältnis mehr zu den tatsächlichen Anforderungen des Marktes stehen. Hier sind dringend praxisnahe Lösungen gefragt, die das Handwerk entlasten und seine Wettbewerbsfähigkeit sichern", so Hubing. Er forderte, bürokratische Anforderungen abzubauen und den Zugang zu Fördermitteln zu erleichtern, um die Zukunftsfähigkeit des Handwerks zu sichern.

Minister Poseck zeigte Verständnis und betonte die wichtige Rolle des Handwerks in der hessischen Wirtschaft: "Das Handwerk ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft und es ist unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass diese Betriebe auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften können."

Der Firmeninhaber war am Ende des rund einstündigen Termins zufrieden. Der "Tag des Tischlerhandwerks" habe erneut einen wichtigen Austausch zwischen Handwerk und Politik ermöglicht, der die Probleme und Herausforderungen der Branche aufgezeigt und den Grundstein für zukünftige Verbesserungen gelegt habe, so Rudloff. Text: Herbert Rudloff.

(Quelle: brachinaimagepress.de, 24.09.2024)


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