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Datum Ereignis Eintrag

Anfang Mai 1977

Im Kreis Limburg-Weilburg werden Stimmen laut, die sich enttäuscht über den mangelnden Druck der Hessischen Landesregierung auf Bundesbahn und Bundesregierung äußern, die als notwendig erachtete Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg voranzutreiben; dies wird von Finanzminister Heribert Reitz entschieden zurückgewiesen. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 03.05.1977: Land stimmt Bundesprogramm ohne Bahn-Elektrifizierung zu. Wuermeling: Strukturpolitische Überlegungen wurden nicht berücksichtigt.; NLZ, 06.05.1977: Reitz weist den Vorwurf gegen das Land zurück. Um die Elektrifizierung der Strecke Limburg - Niedernhausen.; NLZ, 07.05.1977: Bundesbahn will Geld - Dann die Elektrifizierung. Entweder Zinsübernahme oder verlorenen Zuschuß - Landrat appelliert an Politiker.

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06.05.1977

Der Limburger Landrat Georg Wuermeling informiert in der Kreistagssitzung über die Bereitschaft der Deutschen Bundesbahn, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg durchzuführen, wenn sie dafür Finanzmittel erhalten würde, z.B. als verlorenen Zuschuss von 16 bis 20 Millionen DM. Wuermeling appelliert an die verantwortlichen Politiker in Wiesbaden und Bonn die benötigten Mittel bereit zu stellen. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 07.05.1977: Bundesbahn will Geld - Dann die Elektrifizierung. Entweder Zinsübernahme oder verlorenen Zuschuß - Landrat appelliert an Politiker.

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09.02.1979

Vertreter der Landkreise Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg, u.a. auch Bürgermeister der Gemeinde Brechen, Josef Kramm, fordern in einer gemeinsamen Erklärung im Idsteiner Rathaus Bundesverkehrsminister Kurt Gscheidle und den hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner auf, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg voranzutreiben. Die Bundesbahn, die an dem Treffen nicht teilnimmt, verweist auf ihren Standpunkt, dass eine Elektrifizierung der Strecke nur dann erfolgen könne, wenn von dritter Seite 44 Millionen DM bereitgestellt werden. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Kramm, Josef (OB)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 12.02.1979: Forderungen an Bund und Land, für den "Draht" etwas zu tun. Für die Bundesbahn ist die Elektrifizierung "ausgereizt".

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28.01.1980

In einem Gespräch zwischen dem hessischen Finanzminister Heribert Reitz und dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bundesbahn, Dr. Vaerst, signalisiert die Bahn ihre Bereitschaft, die Teilstrecke Niedernhausen - Limburg im Rahmen eines bundesweiten Elektrifizierungsprogramm mit einzubeziehen, wenn sich das Land in einem beachtlichen Umfang an der Finanzierung beteiligt. Die hessische Landesregierung stellt bereits am Folgetag ihre grundsätzliche Finanzierungsbereitschaft in Aussicht. >Details

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Deutsche Bahn

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Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 01.02.1980: Elektrifizierung der Strecke Limburg-Niedernhausen! Eine epochale Entscheidung für den heimischen Wirtschaftsraum.

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01.02.1980

Der Limburger Landrat Georg Wuermeling begrüßt die Entscheidung der Bahn zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg sowie die mögliche Bereitstellung von 25 Millionen DM seitens des Landes Hessen; die Gesamtkosten werden mit 55 Millionen DM beziffert. Angestrebt wird auch die Einführung eines "Pendlerbahnhofes" mit Parkplätzen für Pendler, die zunächst zu einem Bahnhof zu fahren haben, sowie die Ausdehnung des Frankfurter Verkehrsverbundes auf den Raum Limburg/Diez. >Details

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Region

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Pendlerparkplatz

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 02.02.1980: Landrat begrüßt Entscheidung über Bahn-Elektrifizierung. Ein entscheidender Schritt zur Strukturverbesserung.; Lahn-Post, 06.02.1980: Weichen für eine Elektrifizierung der Strecke Limburg-Niedernhausen gestellt.; Weilburger Tageblatt, 08.02.1980: Die Elektrifizierung gibt dem Kreis einen wichtigen Impuls. Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die Zusage der Deutschen Bundesbahn.

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15.03.1980

In der Nassauischen Landeszeitung ist in einem Beitrag die Befürchtung zu lesen, dass mit einer Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg auch diverse Nachteile in Kauf genommen werden müssten, u.U. längere Fahrzeiten durch öftere Zug-Halte sowie die in den S-Bahnen fehlenden Toiletten, Raucherabteile oder Abteilungsvorräume, die die Kälte im Winter abhalten. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 15.03.1980: S-Bahn: Nicht nur Freude.

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10.09.1980

Die Lahn-Zeitung (Lahn-Post) berichtet, dass die Verhandlungen zwischen Land Hessen und der Bundesbahn über eine Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg, soweit gediehen seien, dass mit einem Vertragsabschluss noch im September zu rechnen sei. Die Inbetriebnahme ist für 1982 geplant; die Kosten in Höhe von 55 Millionen DM werden zur Hälfte vom Land getragen. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Lahn-Zeitung, 10.09.1980: Niedernhausen-Limburg schon bald elektrisch?

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03.05.1981

Im Bahnhofsrestaurant Huss in Limburg wird der Vertrag zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Limburg - Niedernhausen zwischen der Bundesbahn und dem Land Hessen unterzeichnet; Baubeginn soll 1982 sein, es wird mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet. >Details

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 30.04.1982: Vertrag mit der Eisenbahn am 3. Mai.; Weilburger Tageblatt, 24.04.1982: Elektrifizierung Limburg-Niedernhausen. Der Vertrag wird am 3. Mai unterzeichnet. Mit dem Ausbau der Strecke wird 1983 begonnen:

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02.04.1982

Der Hessische Finanzminister Heribert Reitz teilt in Limburg mit, dass Bundesverkehrsminister Volker Hauff in einem Schreiben grünes Licht für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg gegeben hat; die Kosten des Projektes, das in den Jahren 1983 bis 1986 verwirklicht werden soll, werden auf 64 Million DM geschätzt, wovon das Land Hessen 40 Millionen übernehmen wird. >Details

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Region

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

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Schlagwörter

Reitz, Heribert (Hess. Finanzminister)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Weilburger Tageblatt, 03.04.1982: Bundesverkehrsminister Hauff hat es bestätigt. Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Limburg-Niedernhausen ist gesichert. Baubeginn schon Anfang nächsten Jahres / Das Land Hessen zahlt dafür 40 Millionen Mark.; Lahnpost, 07.04.1982: E-Loks fahren bald nach Limburg.

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09.12.1982

Die Gemeindevertretung Brechen beschäftigt sich in ihrer Sitzung mit den durch die geplante Elektrifizierung der Bundesbahnstrecke Niedernhausen – Limburg bis Ende 1985 im Bereich der Gemeinde anstehenden bzw. geplanten Umbaumaßnahmen, u.a. Abbruch der Eisenbahnbrücke und Ausbau der Ladestraße entlang der Gaststätte Waldesruhe und des Lagers der Firma Möhn, Bau einer Unterführung als Zugang zu den Bahnsteigen von der Bahnhofstraße, Ersetzen des Bahnübergangs an der Berger Kirche durch eine Unterführung usw. Hierzu werden verschiedene Stellungnahmen beschlossen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB)

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Bahnhof (NB) - Unterführung

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Bahnhof (OB) - Fußgängerbrücke

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Bahnübergang (NB) - B 8

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Vorm Werschberg (NB)

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Gemeinde Brechen - Gemeindevertretung

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verkehrswesen

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Gemeindegremien

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Bahnübergang

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Gemeindevertretungssitzung - Beschluss

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg
Bahnübergänge, Stellwerke und Bahnwärterhäuschen in Brechen

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Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 09.12.1982 im Freizeitraum der Emstalhalle Oberbrechen; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.12.1982, S. 02: Gemeindevertretung berät über Straßenbaupläne; NLZ, 09.12.1982: Bahnhof und Übergang.; NLZ, 18.12.1982: Die Veränderung zweier Straßen wirft erhebliche Probleme auf. Damm im Überschwemmungsgebiet des Emsbachtals erhöht die Hochwassergefahr

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Gemeindevertretung berät über Straßenbaupläne

Bedingt durch die Elektrifizierung der Bundesbahnstrecke Niedernhausen – Limburg, die bis Ende 1985 ausgeführt sein soll, müssen im Bereich des Bahnhofs Niederbrechen einige Umbaumaßnahmen erfolgen.

So ist beabsichtigt, die Straßenbrücke über die Bahn abzubrechen und als Ersatz dafür die Ladestraße entlang der Gaststätte Waldesruhe und des Lagers der Firma Möhn auszubauen. Als Zugang zu den Bahnsteigen soll eine Unterführung gebaut werden.

Vorgesehen ist weiter, den Bahnübergang an der Berger Kirche zu schließen und durch eine Unterführung zu ersetzen.

Die Gemeindevertretung wird sich in ihrer Sitzung am Donnerstag dieser Woche mit den vorliegenden Plänen des Straßenbauamtes und der Bundesbahn befassen und eine Stellungnahme abgeben.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.12.1982, S. 02)

 

TOP 3: Stellungnahme zu den Plänen des Straßenbauamtes und der Bundesbahn

a) Verlegung der L 3022 im Bereich des Bahnhofes Niederbrechen

b) Beseitigung des Bahnüberganges an der Berger Kirche und Bau einer Unterführung

c) Zugang zu den Bahnsteigen über den Fußgängersteg am Bahnhof Oberbrechen

 

a) Bürgermeister Königstein legte noch einmal die bisherige Entwicklung in dieser Angelegenheit dar.

Gv. Heider erhob gegen die geplante Verlegung der Straße und Wegfall der Brücke erhebliche Bedenken, da die Bahnhofstraße schon überlastet sei und sich zur Zeit schon Staus bis zur Brücke am Emsbach bildeten. Nach einer Umlegung seien zusätzliche Belastungen durch den dann wieder erlaubten Schwertransport zu erwarten. Zusätzliche Autoschlangen entständen im Herbst außerdem durch die Anlieferer für die Kellerei Hoppe. Die Gemeindevertreter sollten daher den Bürger und nicht die Interessen der Bundesbahn vertreten.

Nach reger Diskussion wurde der Verlegung der L 3022 im Bereich des Bahnhofes Nie-derbrechen zugestimmt, wenn folgende Punkte bei den Plänen und Ausführungen der Bauarbeiten berücksichtigt werden:

- Gemäß den Zusagen des Hess. Straßenbauamtes und der Bundesbahn werden die geplanten Baumaßnahmen ausschließlich auf Kosten der Bundesbahn, des Bundes und des Landes Hessen durchgeführt. Der Gemeinde entstehen keine finanziellen Aufwendungen.

- Durch die Zustimmung der Gemeinde zu den Straßenbauplänen im Bereich des Bahnhofes Niederbrechen wird keinerlei Festlegung über die künftige Trassenführung einer Umgehung des Ortsteiles Niederbrechen im Zuge der B 8 getroffen.

- Der Bau einer Fußgängerunterführung im Bereich des Bahnhofs von der Bahnhof-straße zu der neuen Straße mit Zugang zu den Bahnsteigen muss sichergestellt sein. Diese Unterführung muss behindertengerechte Rampen erhalten.

- Die Forderungen und Einwände sollen ggf. vertraglich abgesichert werden.

- Die Verlegung der L 3022 im Bereich des Bahnhofs Niederbrechen kann nicht, wie in den Plänen vorgesehen, als Provisorium erfolgen. Es muss sich um einen ordnungs-gemäßen Ausbau handeln.

- Der Bahnübergang in der unteren Bahnhofstraße zum Gewerbegebiet "Flachsau" muss erhalten bleiben.

- Die Abgrenzung der neuen Straße zum Bahngelände muss durch ein ordnungsgemäßes Geländer erfolgen. Eine provisorische Abgrenzung in Form von Baustahlmatten reicht nicht aus.

- Die neue Straße ist mit einer ordnungsgemäßen Straßenbeleuchtung zu versehen, da auch die derzeitige Straße über die Eisenbahnbrücke eine Straßenbeleuchtung hat.

- Die Grundstücke entlang der neuen Straße sind bisher nicht an die Ortsentwässerung angeschlossen. Die für die Straßenentwässerung notwendigen Abwasserleitungen sind so zu verlegen, dass die Anliegergrundstücke mit entwässert werden können.

- Die Zuckerrübenverladestation muss in Niederbrechen erhalten bleiben.

- Entlang der L 3022 ist bis zur Autobahn ein Geh- und Radweg anzulegen. Die Wörsbachbrücke im Zuge der L 3022 ist zu sanieren. Von diesem Punkt soll eine Zustimmung zu den Plänen jedoch nicht abhängig gemacht werden.

- Es ist zu prüfen, ob südlich der Bahn Parkplätze für Pendler zur Verfügung gestellt werden können.

- Die für den Verkehr nicht mehr benötigten Straßenteile der alten L 3022 sind nach Abschluss der Baumaßnahmen zu rekultivieren. Ersatzpflanzungen für entfernte Bäume sind vorzunehmen.

- Die Straßenbrücke über der Bahnanlage darf erst beseitigt werden, wenn die Ersatz-straße fertiggestellt ist.

Abstimmung: 25 – 1 – 1

b) Bezüglich der Beseitigung des Bahnüberganges im Bereich der Berger Kirche und Bau einer Unterführung konnte keine Einigung erzielt werden, da der Bau einer Quer-spange von der Trogstrecke zum Bahnhof teilweise als unnötig angesehen wurde. Auch wurden erhebliche Bedenken gegen den Bau der Trogstrecke erhoben, da das fragliche Gelände Hochwassergebiet ist.

Es wurde daher beschlossen, diesen Punkt von der Tagesordnung abzusetzen und die Angelegenheit in einem Arbeitsgespräch unter Heranziehung von Baufachleuten erneut zu beraten.

Abstimmung: einstimmig

c) Bürgermeister Königstein gab bekannt, dass der Steg am Bahnhof Oberbrechen nach den bei der Gemeindeverwaltung vorliegenden Unterlagen im Besitz der Gemeinde ist und auch auf deren (weiß übermalt) Veranlassung der zu diesem Zeitpunkt noch selbständigen Gemeinde Oberbrechen gebaut wurde.

Es wurde beschlossen, das Vorhaben der Bahn, den Fußgängersteg als Zugang zu den Bahnsteigen zu nutzen, abzulehnen. Stattdessen wird von der Gemeinde gefordert, eine Fußgängerunterführung genau wie am Bahnhof Niederbrechen unter der künftigen Umgehungsstraße und unter der Bahnstrecke mit Zugang zu den Bahnsteigen anzulegen.

Abstimmung: einstimmig

(Quelle: Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 09.12.1982)


10.10.1983 - 11.11.1983

Öffentliche Auslegung der Planunterlagen im Rahmen der Planfeststellung "für die Umstellung des zweigleisigen Streckenabschnittes Niedernhausen (Taunus) - Limburg (Lahn)" zur Elektrifizierung der Bahnstrecke während der Dienststunden der Gemeindeverwaltung im Rathaus in Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

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Schlagwörter

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Planfeststellungsverfahren

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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NLZ, 30.09.1983: Gemeinde Brechen Betr.: Planfeststellung nach § 36 Bundesbahngesetz (BbG) für die Umstellung des zweigleisigen Streckenabschnittes Niedernhausen (Taunus) - Limburg (Lahn) von Dieseltraktion auf elektrische Traktion

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Okt. 1984

Mit dem Beginn der Arbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Limburg - Frankfurt werden im Bereich der Gemeinde die Oberleitungen gelegt; im Rahmen dieser Maßnahmen wird auch die alte Eisenbahnbrücke in der Bahnhofstraße in Niederbrechen ersetzt werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Brücken - Eisenbahnbrücke (NB)

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen

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21.02.1985

In einer Sitzung der Verkehrsgemeinschaft Limburg-Weilburg berichtet Landrat Georg Wuermeling, dass im Rahmen der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg ein Konzept zur weiteren Verbesserung des Nahverkehrsangebots von Bundesbahn, dem Kreis und den Anliegergemeinden erarbeitet wird; u.a. soll die Fahrzeit von Limburg nach Frankfurt auf 50 Minuten verkürzt, an mehreren Bahnhöfen, darunter auch in Brechen, Pendlerparkplätze angelegt werden, die Züge im Taktverkehr fahren (mindestens stündlich) und ein neuer Wagentyp mit größerer Bequemlichkeit eingesetzt werden, der auch einen Imbiss- und Getränke-Service bieten soll. Eine im März durchzuführende Bedarfserhebung bei den Pendlern soll weitere Details ermitteln. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB) - P+R-Plätze

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wuermeling, Georg (Landrat)

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Verkehrswesen

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Parkplatz

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Pendlerparkplatz

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Themenfelder

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Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NLZ, 22.02.1985: Kürzere Fahrzeit und bequeme Wagen für den Weg zur Arbeit. Konzept für ein attraktives Nahverkehrsangebot:; NLZ, 10.01.1985: "Eine einmalige besondere Sache". Park-and-ride-Parkplätze entlang der Bahn geplant - Erhebung wird angestellt.; Weilburger Tageblatt, 23.03.1985: TAGEBLATT-Interview mit Landrat Georg Wuermeling. Bessere, schnellere und bequemere Züge sollen die Pendler nach Frankfurt bringen. Der Kreischef setzt auf Elektrifizierung Limburg-Niedernhausen, Parkplätze an Bahnhöfen und günstige Anschlüsse.

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01.08.1986

Aus einer Mitteilung der Bundesbahn geht hervor, dass ab diesem Datum die im Rahmen der Elektrifizierung der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg eingerichteten Oberleitungen unter Hochspannung stehen und verweist auf die davon ausgehende Gefahren. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NNP, 01.07.1986: 15000 Volt über den Gleisen.

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19.09.1986

In der NNP ist zu lesen, dass sich der CDU-Bundestagskandidat und Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Michael Jung, enttäuscht darüber geäußert hat, dass die von der Bahn mit der Elektrifizierung versprochene Fahrzeitverkürzung von 10 bis 15 Minuten zum Fahrplanwechsel am 28. September angeblich nicht durchführbar sei und kritisiert, dass die Bahn nicht in der Lage gewesen ist, die hierfür notwendigen Bedingungen seit dem Vertragsabschluss vor drei Jahren zu schaffen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Jung, Michael (MdB)

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Verkehrswesen

;


Bahnstrecke - Elektrifizierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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NNP, 19.09.1986: Keine Fahrzeitverkürzung. Jung: Pendler enttäuscht.

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20.09.1986

Erste Fahrt eines Zugs mit Elektrolokomotive auf der Bahnstrecke Niedernhausen - Limburg, der um 10:54 Uhr im Bahnhof Niederbrechen mit Musik begrüßt wird; die Kosten der Elektrifizierung dieser Bahnstrecke in Höhe von 43 Millionen DM werden fast ausschließlich vom Land Hessen finanziert. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnhof (NB)

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Deutsche Bahn

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen - Blasorchester

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Königstein, Bernhard (NB)

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Verkehrswesen

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Bahnstrecke - Elektrifizierung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

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Elektrifizierung Bahnstrecke Niedernhausen-Limburg

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 02.10.1986, S. 02: Elektrisch durch den Taunus.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 18.09.1986, S. 05: Elektrisch durch den Taunus.; NNP, 19.09.1986: Elektrisch durch den Taunus - Ein ganz besonderes Ereignis. Am Samstag und Sonntag wird großes Bahnhofsfest gefeiert.; NNP, 20.09.1986: Jungfernfahrt mit Musik, Gerstensaft und Selterswasser. Bürgermeister gaben Signal zur Abfahrt des ersten Elektrozuges.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Elektrisch durch den Taunus

Unter diesem Motto stand die Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes auf der Strecke Niedernhausen – Limburg am vergangenen Samstag.

Am Bahnhof Niederbrechen hatten sich zahlreiche Bürger eingefunden, als der erste elektrisch betriebene Zug einfuhr.

Zur Begrüßung spielte die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Horst Smolinski. Der Wirt der Bahnhofsgaststätte Herbert Völkel reichte den Gästen zum Willkommen Bier in eigens zur Eröffnungsfahrt herausgegebenen Krügen.

Durch die nun mehr vollständige Elektrifizierung der wichtigen Verkehrsverbindung Limburg – Frankfurt (Main) erhofften sich die Gemeinden des Goldenen Grundes eine Erleichterung für ihre Bürger, führte Bürgermeister Bernhard Königstein aus. Die vorerst nur geringe Fahrzeitverkürzung sehe er als ersten Schritt an, um die Bahn nach und nach wieder attraktiver zu machen. Die Gemeinden an der Strecke trügen ebenfalls dazu bei, so z. B. durch den Bau der Park-and-Ride-Anlagen.

Die Bahn wolle, so der Präsident der Bundesbahndirektion Frankfurt, Bannas, das ihre dazu beitragen, die Bahn kundenfreundlicher zu machen; dazu gehöre auch, die Bahnhöfe und das Umfeld sozusagen als Visitenkarte herzurichten.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 02.10.1986, S. 02)

 

Elektrisch durch den Taunus

Unter dieses Motto hat die Bundesbahn die Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes auf der Strecke Niedernhausen - Limburg gestellt.

Zum Auftakt ist am Samstag, 20.9.1986, eine Eröffnungsfahrtvorgesehen.

An einzelnen Bahnhöfen ist ein kleines Programm geplant.

So für unsere Gemeinde am Bahnhof Niederbrechen. Der Sonderzug wird um 10.45 Uhr eintreffen. Zur Begrüßung spielt die Feuerwehrkapelle Niederbrechen; danach werden Bürgermeister Königstein und der Präsident der Bundesbahndirektion Frankfurt, Bannars, kurze Ansprachen halten.

Die Weiterfahrt des Zuges ist um 11.06 Uhr. Nachstehend der

Fahrplan der Sonderzuges:

09.15 Uhr: Abfahrt des Sonderzuges in Frankfurt (Main) Hbf., Gleis 18

09.40 - 10.00 Uhr: Programm im Bahnhof Niedernhausen (Taunus)

10.05 - 10.18 Uhr: Programm im Bahnhof Idstein (Taunus)

10.25 - 10.35 Uhr: Programm im Bahnhof Bad Camberg

10.39 - 10.49 Uhr: Programm im Bahnhof Niederselters

10.54 - 11.06 Uhr: Programm im Bahnhof Niederbrechen

11.15 Uhr: Ankunft in Limburg (Lahn), Gleis 5

11.30 Uhr: Eröffnungsveranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz; Redner: Dr. Wolfgang Rüdiger, Bürgermeister der Stadt Limburg an der Lahn; Dr. Hans Delhloff, Staatssekretär Hessisches Ministerium für Finanzen; Georg Wuermeling, Landrat des Kreises Limburg / Weilburg; Wilhelm Pällmann, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn

ca. 12.15 Uhr: Es besteht die Möglichkeit, das Bahnhofsfest zu besuchen

13.30 Uhr: Abfahrt des Sonderzuges nach Frankfurt (Main), Gleis 5 (Ankunft 14.45 Uhr, Gleis 1) mit Unterwegshalten

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 18.09.1986, S. 05)


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