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Datum Ereignis Eintrag

27.02.1915

Am Bahnhof Niederbrechen gerät der Limburger Viehhändler Heinrich Hensler beim Verladen von Schweinen zwischen zwei Eisenbahnwagen und erleidet dabei tödliche Verletzungen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Bahnhof (NB)

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;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Hensler, Heinrich

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Sonstiges

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Unfall - Zugunglück

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Bahn

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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Wiesbadener neueste Nachrichten, 03.03.1915

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12.05.1953

Auf der Bahnstrecke zwischen Oberbrechen und Niederselters entgleist bei Gleisbauarbeiten in der Kurve "hinter der Haupt am Stein" eine Lokomotive und stürzt den Damm herunter; Heizer und Zugführer werden schwer verletzt, der Lokomotivführer kann nur noch tot geborgen werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Main-Lahn-Bahn

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Sonstiges

;


Unfall - Zugunglück

;


Bahn

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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1953-05-12 Zugunglück Oberbrechen

;

Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 265; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02: Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 30.11.2000, S. 06: Die gute alte Zeit …

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach

Am 13.05.1953, vor 30 Jahren also, stürzten eine Lokomotive und ein Meßwagen in der Nähe des früheren Bahnüberganges am Walddistrikt Stein (zwischen Oberbrechen und Niederselters) in den Emsbach.

Hierbei wurde der 38-jährige Lokomotivführer Paul Forstbach aus Limburg, Westerwaldstr. 47, getötet.

Forstbach, seit etwa einem Jahr Lokführer, hinterläßt Frau und ein neunjähriges Mädchen.

Heizer, Zugführer und ein Begleiter, alle aus Limburg, erlitten teils erhebliche, teils leichte Verletzungen.

Auf dem Bahndamm zwischen Niederselters und Oberbrechen waren Kolonnenarbeiter mit Gleisarbeiten beschäftigt. Nachdem gegen 7.30 Uhr der Schnellzug Limburg-Frankfurt die Arbeitsstelle passiert hatte, trat auf dieser Strecke eine etwa zweieinhalbstündige Zugpause ein. Der Rottenführer verließ sich auf diese Pause und wollte eine Schiene auswechseln lassen.

Als dies geschehen war, kam mit etwa 70 Stundenkilometer überraschend eine Lokomotive ohne Tender, aber mit einem Tunnelprüfungswagen aus Richtung Limburg.

Die Arbeiter packte Entsetzen. Sie gaben Haltezeichen und winkten, konnten aber den herannahenden Zug nicht mehr zum Halten bringen.

Lokomotive und Tunnelwagen entgleisten und stürzten, sich überschlagend, nach der Waldseite den etwa 7 Meter hohen Bahndamm hinunter. Der Lokomotivführer wurde aus der Maschine geschleudert und kam unter sie zu liegen. Erst nachmittags wurde er geborgen. Die Strecke mußte während des ganzen Tages eingleisig befahren werden. Bis zum späten Nachmittag gelang es nicht, die Lokomotive zu heben.

Ein Bergungszug aus Frankfurt kam mit einem 65 to schweren Kran, der nicht ausreichte, die 90 to schwere Lok aus dem Bach hochzuheben. Deshalb wurde der zur damaligen Zeit schwerste westdeutsche 90-to-Kran aus Essen herbeigeholt. Mit beiden Kranen konnten dann Lok und Meßwagen am späten Abend geborgen werden. [Korrektur: Die Lok ist nicht am gleichen Tage, sondern erst am Sonntag der Unfallwoche geborgen worden. - Quelle: Inform 21.07.1983] Vorher waren noch langwierige Begradigungs- und Befestigungsarbeiten am schrägen Gleis hierfür notwendig.

Da während der Arbeiten die Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen gesperrt war, mußten die Reisenden, die von Limburg kamen und nach Frankfurt oder Wiesbaden wollten, in Oberbrechen (Süd) umsteigen und zu Fuß nach Niederselters (Nord) gehen. Ebenso ging es den Reisenden, die nach Limburg wollten. Es war kein reines Vergnügen, da es fast den ganzen Tag regnete, was auch die Arbeiten erschwerte. Der Chronist konnte sich damals an Ort und Stelle von dem schweren Unglück überzeugen und - viele Fotos machen. Zur Erinnerung sei deshalb dies niedergeschrieben und die Fotos sollen zeigen, wo und wie die Lok im Emsbach lag und sie wieder gehoben wurde.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02)


31.05.1953

Die am 12.05.1953 zwischen Oberbrechen und Niederselters verunglückte Lokomotive kann wieder auf die Gleise gehoben werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Sonstiges

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Unfall - Zugunglück

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Bahn

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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1953-05-12 Zugunglück Oberbrechen

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Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 265; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02: Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Vor 30 Jahren: Lokomotive und Meßwagen stürzten in den Emsbach

Am 13.05.1953, vor 30 Jahren also, stürzten eine Lokomotive und ein Meßwagen in der Nähe des früheren Bahnüberganges am Walddistrikt Stein (zwischen Oberbrechen und Niederselters) in den Emsbach.

Hierbei wurde der 38-jährige Lokomotivführer Paul Forstbach aus Limburg, Westerwaldstr. 47, getötet.

Forstbach, seit etwa einem Jahr Lokführer, hinterläßt Frau und ein neunjähriges Mädchen.

Heizer, Zugführer und ein Begleiter, alle aus Limburg, erlitten teils erhebliche, teils leichte Verletzungen.

Auf dem Bahndamm zwischen Niederselters und Oberbrechen waren Kolonnenarbeiter mit Gleisarbeiten beschäftigt. Nachdem gegen 7.30 Uhr der Schnellzug Limburg-Frankfurt die Arbeitsstelle passiert hatte, trat auf dieser Strecke eine etwa zweieinhalbstündige Zugpause ein. Der Rottenführer verließ sich auf diese Pause und wollte eine Schiene auswechseln lassen.

Als dies geschehen war, kam mit etwa 70 Stundenkilometer überraschend eine Lokomotive ohne Tender, aber mit einem Tunnelprüfungswagen aus Richtung Limburg.

Die Arbeiter packte Entsetzen. Sie gaben Haltezeichen und winkten, konnten aber den herannahenden Zug nicht mehr zum Halten bringen.

Lokomotive und Tunnelwagen entgleisten und stürzten, sich überschlagend, nach der Waldseite den etwa 7 Meter hohen Bahndamm hinunter. Der Lokomotivführer wurde aus der Maschine geschleudert und kam unter sie zu liegen. Erst nachmittags wurde er geborgen. Die Strecke mußte während des ganzen Tages eingleisig befahren werden. Bis zum späten Nachmittag gelang es nicht, die Lokomotive zu heben.

Ein Bergungszug aus Frankfurt kam mit einem 65 to schweren Kran, der nicht ausreichte, die 90 to schwere Lok aus dem Bach hochzuheben. Deshalb wurde der zur damaligen Zeit schwerste westdeutsche 90-to-Kran aus Essen herbeigeholt. Mit beiden Kranen konnten dann Lok und Meßwagen am späten Abend geborgen werden. [Korrektur: Die Lok ist nicht am gleichen Tage, sondern erst am Sonntag der Unfallwoche geborgen worden. - Quelle: Inform 21.07.1983] Vorher waren noch langwierige Begradigungs- und Befestigungsarbeiten am schrägen Gleis hierfür notwendig.

Da während der Arbeiten die Strecke zwischen den beiden Bahnhöfen gesperrt war, mußten die Reisenden, die von Limburg kamen und nach Frankfurt oder Wiesbaden wollten, in Oberbrechen (Süd) umsteigen und zu Fuß nach Niederselters (Nord) gehen. Ebenso ging es den Reisenden, die nach Limburg wollten. Es war kein reines Vergnügen, da es fast den ganzen Tag regnete, was auch die Arbeiten erschwerte. Der Chronist konnte sich damals an Ort und Stelle von dem schweren Unglück überzeugen und - viele Fotos machen. Zur Erinnerung sei deshalb dies niedergeschrieben und die Fotos sollen zeigen, wo und wie die Lok im Emsbach lag und sie wieder gehoben wurde.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 14.07.1983, S. 02)


30.11.1981

Im Bahnhofsbereich Niederbrechen springt gegen 18:00 Uhr infolge einer "unzeitigen" Weichenumstellung der letzte Waggon (ein Flüssiggas-Kesselwagen) eines Güterzuges aus den Schienen und kippt gegen ein Signal, das beschädigt wird; es entsteht ein Sachschaden von rund 10.000 DM und die Strecke ist mehrere Stunden nur eingleisig zu befahren. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Bahnhof (NB)

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Sonstiges

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Unfall - Zugunglück

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Bahn

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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Von Zügen, Loks und Güterverkehr

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NLZ, 02.12.1981: Flüssiggas-Kesselwagen kippt gegen ein Bundesbahn-Signal. Letzter Wagon eines Güterzuges auf einer Weiche entgleist.

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31.05.1989

In der Nacht zum 01.06.1989 verunglückt im Bahnhof Niederbrechen ein 38-jähriger Mann tödlich, als aus dem wieder anfahrenden Zug noch abspringen wollte und dabei einige Meter mitgeschleift wurde. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Bahnhof (NB)

;


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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Sonstiges

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Unfall - Zugunglück

;


Bahn

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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NNP, 02.06.1989: Beim Abspringen von fahrendem Zug getötet.

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13.03.2007

Unfall im Bahnhof Oberbrechen, bei dem der einfahrende Zug ein von Unbekannten auf dem Bahnsteig abgelegtes und in den Gleisbereich ragendes Eisenrohr auf die Gleise schleudert; verletzt wird niemand. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Bahnhof (OB)

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Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Sonstiges

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Unfall - Zugunglück

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Bahn

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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NNP, 15.03.2007: Zug prallte gegen Eisenrohr.

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17.05.2009

Ein Vectus-Zug, bestehend aus zwei Triebwagen, entgleist am Sonntag, 20.46 Uhr, an der Weichenverbindung auf der Wörsbachbrücke zwischen Berger Kirche und Bahnhof, vier Fahrgäste werden leicht verletzt; die Feuerwehr Niederbrechen unterstützt den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe beim Evakuierung des Zuges. Durch den Abtransport des Zuges und die Reparaturarbeiten am Gleis ist der Zugverkehr zwischen Limburg und Niederbrechen bis Montagvormittag stark behindert, zwölf Züge fallen komplett aus. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Deutsche Bahn

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Sonstiges

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Unfall - Zugunglück

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Bahn

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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Von Zügen, Loks und Güterverkehr

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NNP, 19.05.2009: Zug bei Brechen entgleist. Vier Fahrgäste leicht verletzt . Berufsverkehr blockiert. Schreck in der Abendstunde: Bei Niederbrechen ist am Sonntag um 20.46 Uhr ein Zug der Vectus-Bahn entgleist. Vier der 27 Fahrgäste wurden leicht verletzt.

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24.05.2017

Am unbeschrankten Bahnübergang "Schafsbrücke" am Ortseingang von Niederbrechen (von Oberbrechen kommend) ereignet sich ein schwerer Unfall: Ein 68-jähriger Autofahrer missachtet beim Überqueren des Übergangs das Warnlicht und kollidiert mit einem in Richtung Frankfurt fahrender Regionalexpress, wobei der Fahrer so schwer verletzt wird, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden muss; am Auto entsteht ein Totalschaden, ebenso wird die Blinklichtanlage beschädigt. Die Bahnstrecke wird vorübergehend gesperrt und es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen. Die Feuerwehren der Gemeinde Brechen erbringen Hilfeleistungen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Main-Lahn-Bahn

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Bahnübergang (NB) - Schafsbrücke

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen

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Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen

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Freiwillige Feuerwehr Werschau

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Sonstiges

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Feuerwehrwesen

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Unfall - Zugunglück

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Bahn

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Themenfelder

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Quelle

20.0 Sonstiges - allgemein

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Von Zügen, Loks und Güterverkehr
Bahnübergänge, Stellwerke und Bahnwärterhäuschen in Brechen

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BrachinaImagePress.de, 25.05.2017; NNP, 26.05.2017: Auto kollidiert mit Zug. Rotlicht ignoriert: 68-Jähriger wird verletzt in die Unfallklinik geflogen.; Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen / Einsätze 2017; Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen / Einsätze 2017

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Schwerer Verkehrsunfall am unbeschrankten Bahnübergang zw. Nieder- und Oberbrechen – RTH im Einsatz, 7.05-Zug ab Niederbrechen Richtung Frankfurt

Am Morgen ereignete sich ein schwerer Unfall am unbeschrankten Bahnübergang zwischen Niederbrechen und Oberbrechen. Der Doppelstock-Zug 7.05 (RE/15305) ab Niederbrechen in Fahrtrichtung Frankfurt kollidierte dort mit einem PKW, der bei dem Unfall beschädigt wurde. Eine Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2 ausgeflogen. Die Arbeiten am Bahnübergang dauern zur Stunde noch an. Bürgermeister Frank Groos verschaffte sich selbst einen Eindruck vom Unfall. Der Bahnverkehr läuft noch nicht wieder, die Fahrgäste werden evakuiert – so der aktuelle Stand. Spaziergänger sollten diesen Bereich heute Morgen meiden.

(Quelle: BrachinaImagePress.de, 24.05.2017).

 

POL-LM: Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Westhessen:

(pl) Bei einem Bahnunfall wurde heute Morgen in Oberbrechen ein 68-jähriger Autofahrer schwer verletzt. Der Mann wollte gegen 07.15 Uhr mit seinem Auto auf einem Wirtschaftsweg einen unbeschrankten Bahnübergang queren, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision mit einem Personenzug kam. Der Autofahrer wurde aus dem Pkw herausgeschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrgäste in dem Zug und der Zugführer wurden bei der Kollision nicht verletzt.

Die Sachschadenshöhe steht noch nicht fest. Die Bahnstrecke ist derzeit für die Unfallaufnahme gesperrt. Für die Fahrgäste wurde ein Ersatzzug eingesetzt.

(Quelle: BrachinaImagePress.de, 24.05.2017)

 

BPOL-F: Abschlussmeldung – Unfall am Bahnübergang Oberbrechen

An einem unbeschrankten Bahnübergang, zwischen den Gemeinden Ober- und Niederbrechen, kam es heute Morgen gegen 7 Uhr zu einem Verkehrsunfall bei dem ein PKW mit einem durchfahrenden Regionalexpress kollidierte. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug zur Seite geschleudert und der 68-jährige Fahrer verletzt. Da schwerere Verletzungen nicht auszuschließen waren, wurde er mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Frankfurt am Main geflogen Nach vorliegenden Informationen sind die Verletzungen glücklicherweise nicht schwerwiegend und der Fahrer befindet sich nicht in Lebensgefahr. Weniger Glück hatten die Hunde des Fahrers die sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug aufhielten. Von den vier "Peginesen" verstarben zwei noch an der Unfallstelle. Ein Hund blieb unverletzt und einer lief weg. Bisher konnte er noch nicht wieder aufgefunden werden.

Die bisherigen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main zum Unfallhergang haben bisher ergeben, dass der Fahrer offenbar die rot zeigende Lichtzeichenanlage des Bahnüberganges ignoriert hat. Als er auf die Gleisanlagen fuhr, kam es zur Kollision mit dem Regionalexpress. Der Lokführer hatte noch eine Notbremsung eingeleitet, welche aber den Zusammenprall nicht mehr verhindern konnte. Der Lokführer blieb äußerlich unverletzt, konnte aber seinen Dienst nicht weiter fortführen. Glücklicherweise wurde auch keiner der etwa 300 Reisenden im Zug verletzt. Erst gegen 9.30 Uhr konnten die Reisenden den Zug verlassen und mit einem Ersatzzug die Fahrt in Richtung Frankfurt am Main fortsetzen. Erst mit Beendigung der Rettungs- und Ermittlungsarbeiten konnten die Bahnstrecke um 12.15 Uhr wieder freigegeben werden. Bis zur Aufhebung der Sperrungen kam es bei insgesamt 13 Zügen zu Verspätungen. Zwei Zugverbindungen mussten komplett ausfallen. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden, dürfe sich aber im fünfstelligen Bereich bewegen. Die abschließenden Ermittlungen hat die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main übernommen.

(Quelle: BrachinaImagePress.de, 25.05.2017)


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