| Datum | Ereignis |
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29.10.2000 |
Evangelische Kirchengemeinde Dauborn: Das neue Gemeindehaus in der Bachstraße in Niederbrechen wird mit einem festlichen Gottesdienst eingeweiht; der Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen eröffnet die Feier mit Liedbeiträgen. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Brechen ; Niederbrechen ; |
Evangelisches Gemeindehaus (NB) ; |
Evangelische Kirchengemeinde Dauborn ; Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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Kirche - evangelische ; |
Bauwerk/Gebäude - Einweihung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.1 Bauwerke - Kirche ; |
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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 26.10.2000, S. 05: Evangelische Kirchengemeinde Dauborn in Dauborn, Gnadenthal, Ober- und Niederbrechen - Gemeindehaus wird eingeweiht.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.11.2000, S. 03: Einweihung des evangelischen Gemeindehauses in Niederbrechen. ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Evangelische Kirchengemeinde Dauborn in Dauborn, Gnadenthal, Ober- und Niederbrechen - Gemeindehaus wird eingeweiht Mit einem festlichen Gottesdienst wird am Sonntag, 29. Oktober 2000, um 10.00 Uhr das Evangelische Gemeindehaus in Niederbrechen eingeweiht. Nach vielen Jahren der Planung und einem Jahr Bauzeit ist das Haus nun so weit fertiggestellt, daß es der Kirchengemeinde zur Nutzung übergeben werden kann. Wurden die Gottesdienste bisher in der Aula der Schule gehalten, so können sie künftig alle 14 Tage hier in der Bachstraße 6 gefeiert werden. Die Gemeinde freut sich über das Haus. Allerdings bleiben noch einige Wünsche offen. Die Ausstattung ist noch nicht komplett. Und vor allem fehlen nach dem Abschluß des Baues die Mittel, um den Glockenturm und bunte Fenster zu beschaffen. Beim Einweihungsgottesdienst wird zunächst neben der Türe die Tafel mit dem Jahr der Erbauung enthüllt. Anschließend übergibt Architekt Müller den Schlüssel an die Kirchengemeinde. Im Gottesdienst wird das Haus für die Gemeinde in den Dienst unter Gottes Wort gestellt. Bibel, Kreuz und weitere Kirchengeräte werden zum Altar gebracht. Dem Gottesdienst folgt ein Empfang mit Grußworten bei Getränken und Gebäck. Den weiteren Tag bis 16.00 Uhr ist das Haus zur Besichtigung geöffnet. Im Untergeschoß zeigt eine Bildausstellung die einzelnen Bauabschnitte des Gebäudes. Die Evangelische Kirchengemeinde lädt zur Einweihung alle ein, die sich mit über das neue Haus freuen. (Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 26.10.2000, S. 05)
Einweihung des evangelischen Gemeindehauses in Niederbrechen Mit der Einweihung des evangelischen Gemeindehauses in der Bachstraße ging für die evangelischen Christen der Gemeinde Brechen ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Zur Einweihung mit einem feierlichen Gottesdienst hatten sich viele Menschen eingefunden, um diesem festlichen Ereignis beizuwohnen. Sie alle waren voller Lob für das gelungene Haus, das in Anlehnung an den Schrifttext des Tages, Hütte Gottes bei den Menschen sein und zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen dienen solle. In einer Prozession hatten Pfarrerin Susanne Holz-Plodek, Pfarrer Wolfgang Plodek, Probst Michael Karg und etliche Gemeindeangehörige Bibel und Kelch von der Schule, in der bisher die Gottesdienste stattfanden, zum Gemeindehaus gebracht. Hier wartete der Kirchenchor der katholischen Kirchengemeinde St. Maximin, um die Feierstunde mit einigen Liedern zu eröffnen. Den Gottesdienst gestaltete der evangelische Kirchenchor mit. Zunächst enthüllte Anni Eckholz den Gedenkstein im Eingangsbereich des neuen Hauses, ehe Architekt Wolfgang Müller Pfarrer Plodek einen symbolischen Schlüssel überreichte. Die Mühe der Bauleute sei, so Müller, dank Gottes Hilfe nicht vergebens gewesen. Er dankte allen Beteiligten für ihre gute Arbeit. Der gesteckte Zeitrahmen von einem Jahr Bauzeit habe eingehalten werden können, nicht zuletzt auch durch die Eigenleistung der Kirchengemeinde. In seiner Predigt führe Pfarrer Plodek aus, es sei wohl ein grundsätzliches Bedürfnis der Menschen, einen festen Ort für die Begegnung mit Gott zu haben. Damit verbinde sich die Hoffnung, Gott ständig anzutreffen und auch, ihn hier festzuhalten. Jedoch lasse Gott sich nicht einsperren, um von anderen Lebensbereichen fern gehalten zu werden. Gegenüber dem himmlischen Jerusalem bleibe jedoch jede noch so prächtige Kirche eine Hütte. Mit dem neuen Haus, um das mehr als 20 Jahre gerungen wurde, seien viele Hoffnungen auf neue Impulse für das Gemeindeleben verknüpft. Jetzt könne alles verwirklicht werden, wovon die Gemeinde geträumt habe. Die Gemeinde habe ein Haus aus Steinen gebaut, das sehr schön geworden sei, sagte Propst Karg, der das Gebäude der Gemeinde übergab, bevor Bibel und Abendmahlsgerät, Lektionar und Parament für das Lesepult hereingebracht und in Dienst gestellt wurden. Jetzt sei es Sache der Gemeinde, es zur Ehre Gottes und zu Heil und Nutzen der Menschen mit Leben zu erfüllen. An den Menschen sei es nun, sich als lebendige Steine einzubringen. Es gehöre zu den elementaren Bedürfnissen des Menschen, ein Dach über dem Kopf zu haben, das Schutz und Sicherheit biete, stellte Landrat Dr. Manfred Fluck beim anschließenden Empfang fest. Die evangelische Kirchengemeinde habe sich jetzt ein Haus gebaut und dieses gut bestellt. Für die künftige Nutzung und die Zukunft der Gemeinde wünschte er alles Gute, wie es auch der Vertreter des Vorstands der Dekanatssynode, Hans Herzog, der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, der Landtagsabgeordnete Helmut Peuser und Edmond Heinrichs taten. Erste Diskussionen über den Bau eines Gemeindehauses habe es schon in den 60er Jahren gegeben, erinnerte Bürgermeister Bernhard Königstein an die langen Bemühungen der evangelischen Kirchengemeinde um ein eigenes Domizil. Während der Bauzeit sei lebhaft diskutiert worden, ob es in einer Zeit, in der allenthalben Kirchen geschlossen würden, Sinn mache, ein neues Gotteshaus zu eröffnen. Doch sei die Zahl der evangelischen Christen in Brechen in den letzten Jahren stark gestiegen. Von den rund 7000 Einwohnern gehörten 950 der evangelischen Kirche an. In einem eigenen Haus lasse sich das Gemeindeleben besser gestalten. Die Menschen aber seien es, die Kirche ausmachten, und dabei werde jeder einzelne gebraucht. Die guten Wünsche der katholischen Kirchengemeinde brachte Pfarrer Gregor Pitton zum Ausdruck. Endlich hätten die evangelischen Christen ein eigenes Haus, das ihnen Platz für Gottesdienste und andere Zwecke biete und das ihnen Heimat sei. Rektor Hans Neuser gab der Hoffnung Ausdruck, das gute Miteinander von Schule und evangelischer Kirchengemeinde werde nicht abbrechen. Dank sagte Frieder Zimmermann vom Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde Dauborn/Brechen allen, die zum Gelingen des Baus beitrugen, allen voran Pfarrer Plodek. Er hoffe, alle, die in das Haus einkehrten, fänden hier ein Stück Heimat. Pfarrerin Susanne Holz-Plodek blieb es vorbehalten, allen zu danken, die durch ihre Arbeit oder finanzielle Unterstützung das Werk unterstützten, besonders dem Architekten Barthenheier und Pfarrer Plodek. (Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.11.2000, S. 03) |
25.07.2002 |
Symbolische Eröffnungsfahrt des ICE-Strecke Frankfurt-Köln: Morgens kurz nach 06:00 Uhr fährt der erste ICE durch das Gemeindegebiet. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Region ; Brechen ; |
ICE-Strecke Köln - Rhein/Main ; |
Deutsche Bahn ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
Verkehrswesen ; |
Bahnstrecke - ICE ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen ; |
Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ; |
https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_K%C3%B6ln%E2%80%93Rhein/Main ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Unter dem Motto "Die Bahn schenkt Ihnen eine Stunde" erfolgte die symbolische Eröffnung der Strecke. Zwei Sonderzüge in Doppeltraktion befuhren zur Eröffnung die Strecke parallel von Frankfurt Hauptbahnhof nach Köln Hauptbahnhof. An Bord des einen Zuges waren etwa 700 Ehrengäste, darunter Kurt Bodewig, Roland Koch, Wolfgang Clement, Hartmut Mehdorn und Doris Schröder-Köpf. An Bord des anderen Zuges waren 700 Leser einer Boulevardzeitung, die Fahrkarten für den Sonderzug gewonnen hatten. (Quelle: Wikipedia) |
04.09.2002 |
Mit der Freigabe der zwei Kilometer langen B 8-Umgehung von Oberbrechen geht eine jahrzehntelange Diskussion, Planungs- und Umsetzungsphase zu Ende (der erste Spatenstich erfolgte im November 1999); die Baumaßnahme kostete rund 4,3 Millionen Euro, 75.000 Kubikmeter Erdmassen mussten bewegt und 23.000 qm bituminöse Fahrbahndecken aufgebracht werden, in der Frankfurter Straße mussten ein Wohnhaus und eine Scheune abgerissen werden. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Oberbrechen ; |
B 8 ; |
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Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
Straßenbau/-erneuerung ; |
B8-Ortsumgehung Oberbrechen ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung ; |
; |
NNP, 05.09.2002: Die neue Umgehungsstraße gibt Oberbrechenern den Ortskern zurück. ; |
16.12.2003 |
Die neue Ortsanbindung "Werschau-Süd" wird von Bürgermeister Königstein freigegeben. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Werschau ; |
Südliche Ortsanbindung Werschau ; |
Gemeinde Brechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
Königstein, Bernhard (NB) ; |
Straßenbau/-erneuerung ; |
Freigabe ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung ; |
; |
NNP, 13.12.2003: "Werschau-Süd" ist fertig.; NNP, 17.12.2003: Die neue Ortszufahrt wurde gestern freigegeben. Nach 20 Jahren führen jetzt zwei Straßen nach Werschau. ; |
30.01.2004 |
Die Schulturnhalle in Niederbrechen wird wegen Bauschäden geschlossen; eine Sanierung durch den zuständigen Kreis Limburg-Weilburg wird aufgrund fehlender Mittel auf absehbare Zeit nicht erfolgen können. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; |
SchulturnhaIle/Hallenschwimmbad ; |
; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
Gemeinde - Bauwerk/Gebäude ; |
Bauwerk/Gebäude - Schließung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.2 Bauwerke - Gemeinde ; |
; |
NNP, 24.01.2004: Schulturnhalle wird geschlossen. Ende Januar ist Schluss. ; |
26.05.2007 |
Einweihung der neuen Mehrzweckhalle in Niederbrechen; die Halle dient Vereinen als Übungs- und Trainingsstätte, soll aber auch für Konzerte, Sportwettkämpfe, gesellige Veranstaltungen sowie Familienfeiern genutzt werden. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; |
Sport- und Kulturzentrum ; |
Gemeinde Brechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
Gemeinde - Bauwerk/Gebäude ; |
Bauwerk/Gebäude - Einweihung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.2 Bauwerke - Gemeinde ; |
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NNP, 25.05.2007: Morgen ist Eröffnung. ; |
01.07.2007 |
Mit einer kleinen Abschiedsfeier wird der Kindergarten in der Jakob-Herlth-Straße in Niederbrechen geschlossen. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; |
Kindergarten (NB) - Jakob-Herlth-Straße ; |
Kindergarten (NB) - Jakob-Herlth-Straße ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Kindergarten ; |
Bauwerk/Gebäude - Umwidmung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.1 Bauwerke - Kirche ; |
; |
NNP, 05.07.2007: Eine Kindergarten-Ära geht zu Ende. ; |
Okt. 2010 |
In der Nähe der Alteburg bei Oberbrechen finden archäologische Ausgrabungen der hessischen Landesarchäologie beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen statt, in deren Verlauf Belege gefunden werden, dass es sich hier entgegen früheren Annahmen nicht um eine keltische Fliehburg sondern um ein ein frührömisches Militärlager handelt. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Oberbrechen ; |
Alteburg ; |
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Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
archäologische Funde ; |
Ausgrabungen ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 20.0 Sonstiges - allgemein ; |
; |
NNP, 04.10.2010: Römerlager aus der Zeit um Christi Geburt.; NNP, 08.10.2010: Als die "alten Römer" kamen … In der Gemarkung Oberbrechen/Weyer liegt ein Römerlager aus der Zeit um Christi Geburt.; NNP, 08.10.2010: Auf den Spuren der alten Römer. Römerlager aus der Zeit um Christi Geburt in der Gemarkung Oberbrechen/Weyer entdeckt. ; |
19.10.2013 - 20.10.2013 |
Archivkreis Brechen: Gemäldeausstellung mit Werken lebender und verstorbener Maler/innen aus Brechen im Pfarrer-Herlth-Haus anlässlich 650 Jahre Stadtrechteverleihung Niederbrechen (zusammen mit dem Bildungsausschuss Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden). | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; |
Pfarrer-Herlth-Haus ; |
Archivkreis Brechen ; Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden - Bildungsausschuss ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
Geschichts- und Heimatforschung ; |
650 Jahre Stadtrechteverleihung Niederbrechen ; Veranstaltung ; Gemäldeausstellung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 03.4 Gemeinde - Einrichtungen ; |
2013-10-23 Nbr Gemäldeausstellung ; |
Archivkreis Brechen - Jahresbericht 2013 (2014); Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden - Bildungsausschuss: Pressemitteilung ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Große Gemäldeausstellung mit Werken lebender und verstorbener Malerinnen und Maler aus Brechen In Zusammenarbeit mit dem Gemeindearchiv Brechen veranstaltet der Bildungsausschuss Brechen-Hünfelden am Samstag, dem 19. und Sonntag, dem 20. Oktober 2013 im Pfarrer-Herlth-Haus eine große Gemäldeausstellung mit lebenden und verstorbenen Malerinnen und Maler aus Brechen. Die Ausstellung präsentiert interessante und eindrucksvolle Gemälde, Zeichnungen und Skizzen von knapp 50 Künstler/innen, die in den drei Ortsteilen der Gemeinde leben, gelebt haben, hier geboren wurden oder eine sehr enge Beziehung zu unserer Gemeinde haben. Die verschiedenen Malformen sind ebenso abwechslungsreich wie die Motive selbst – wobei vor allem auch Sehenswürdigkeiten und Merkmale unserer Heimat festgehalten sind und reizvolle Motive darstellen. Die Ausstellung bildet den Abschluss einer Veranstaltungsreihe des Gemeindearchivs anlässlich der Verleihung der Stadtrechte an Niederbrechen vor 650 Jahren. Auch wenn Brechen heute keine Stadtrechte mehr besitzt, wird der Ort von einem großen kulturellen Angebot geprägt, das durchaus städtischen Charakter hat. Dieses breite Kultur- und Kunstangebot hat immer auch die Malerei mit eingeschlossen - ohne dass diese im Blickpunkt einer breiteren Öffentlichkeit gestanden hat. Viele Maler/innen wirkten und wirken eher im Verborgenen. Es hat zwar in der Gemeinde immer wieder mal Ausstellungen einzelner Künstler oder zu einzelnen Motiven gegeben, aber bisher noch keine umfassende Ausstellung, die das breite Spektrum der Malkunst verstorbener und lebender Maler/innen aufzeigt. Die Vernissage findet am Samstag um 15:00 Uhr statt – die Ausstellung selbst ist anschließend bis 18:00 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist die Ausstellung von 10 bis 18 Uhr geöffnet. (Quelle: Bildungsausschuss Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden - Pressemitteilung, 12.10.2013)
Gelungene Gemäldeausstellung im Pfarrer-Herlth-Haus Das Pfarrer-Herlth-Haus mit seinen lichtdurchflossenen Räumen konnte im Oktober einmal mehr seiner Rolle als Kommunikationszentrum der Gemeinde gerecht werden: Der Bildungsausschuss Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden und das Gemeindearchiv Brechen veranstalteten hier eine gelungene und mit rund 450 Besucherinnen und Besucher sehr gut besuchte Gemäldeausstellung. Gezeigt wurden rund 170 Werke von 48 lebenden und verstorbener Malerinnen und Maler der Gemeinde Brechen, die einen ungemein vielfältigen Motivreichtum, aber auch eine Vielfalt an Maltechniken und eine hohe Kunstqualität darstellten. (Quelle: Bildungsausschuss Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden - Pressemitteilung für den Weihnachts-Pfarrbrief 2013)
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15.05.2015 |
In Oberbrechen werden sieben Stolpersteine im Andenken an sieben jüdische Bürger Oberbrechens verlegt. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Oberbrechen ; |
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; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
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; |
jüdische Einwohner ; |
Juden ; Stolperstein-Verlegung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 02.6 neue Geschichte - ab 2000 (Gemeinde Brechen auf dem Weg in die Zukunft) ; |
Verlegung von Stolpersteinen für jüdische Bürger in Oberbrechen ; |
NNP, 12.05.2015: Stolpersteine in Oberbrechen.; NNP, 22.05.2015: Gedenken, um die Freiheit zu wahren. Orts-Chronik ermög-licht "belastbare historische Grundlage" für Stolpersteine. ; |
27.01.2019 |
Pfarrgemeinde Heilig Geist: Gründungsgottesdienst der neuen Pfarrei Heilig Geist Goldener Grund Lahn mit Bischof Georg Bätzing in der Kirche in Niederbrechen. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; |
Kirche (NB) ; |
Pfarrgemeinde Heilig Geist ; Pfarrgemeinde (NB) ; Pfarrgemeinde (OB) ; Pfarrgemeinde (W) ; Kirchenchor St. Georg Werschau ; Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
Bätzing, Georg (Bischof von Limburg) ; |
Kirche ; |
Pfarrei - Umstrukturierung ; Gottesdienst - Gründungsgottesdienst ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 05.0 Kirche - Pfarrei allgemein ; |
2019-01-27-Gründungsgottesdienst ; |
NNP, 28.01.2019: Kirche der Zukunft braucht Menschen. Die Pfarrei "Heilig Geist Goldener Grund / Lahn" ist gegründet.; www.niederbrechen.de, 28.01.2019; www.pfarrei-heilig-geist.de, 26.06.2020 ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Eindrucksvolle Pfarreigründung im Januar 2019 Am Sonntag, den 27.01.2019 feiern rund 1.000 Gläubige die Pfarreigründung zusammen mit Bischof Dr. Georg Bätzing in der Pfarrkirche St. Maximin in Niederbrechen. Mit dabei sind auch über 200 Sängerinnen und Sänger aus den verschiedenen kirchlichen Chören, Musikerinnen und Musiker sowie dutzende Messdiener und Lektoren aus der neuen großen Pfarrei. In einem sehr bewegenden Akt stellt sich die versammelte Gemeinde unter die Namensgebung des Heiligen Geistes: Ausgehend von wenigen Sängern stimmten nach und nach alle Chöre und dann auch alle Gläubigen in die Herabrufung des heiligen Geistes "Veni sancte Spiritus" ein und zwei riesige rote Tücher überzogen die Gläubigen im Kirchenschiff von hinten nach vorne. Gemeinsam wird dann die Hymne der neuen Pfarrei "Atme in uns, Heiliger Geist" angestimmt. (Quelle: www.pfarrei-heilig-geist.de/pfarrei-kirchen/pfarrei-heilig-geist) |
18.03.2020 |
Pfarrgemeinde Heilig Geist: Aufgrund der beginnenden Corona-Epidemie ergeben sich auch Änderungen im kirchlichen Leben. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; Oberbrechen ; Werschau ; |
; |
Pfarrgemeinde Heilig Geist ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Kirche ; |
Krankheiten - Corona ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 05.0 Kirche - Pfarrei allgemein ; |
; |
www.pfarrei-heilig-geist.de, 18.03.2020 ; |
09.09.2020 |
Offizieller Baubeginn für die Erweiterung der Kläranlage Niederbrechen; 27 Millionen Euro Kosten und eine rund vierjährige Bauzeit sind veranschlagt. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
|
Niederbrechen ; |
Kläranlage ; |
Abwasserverband Goldener Grund ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Abwasserentsorgung ; |
Bauwerk/Gebäude - Erweiterung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung ; |
; |
brachinaimagepress.de, 09.09.2020 ; |
21.10.2020 |
Nach erfolgreicher, eineinhalbjähriger Sanierung wird die Emstalhalle in Oberbrechen wieder zur Nutzung freigegeben. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung Christel Höhler-Heun, der Architekt André Kramm, Bauleitender Architekt Michael Bogedan und Bürgermeister Frank Groos durchschneiden symbolisch das rote Eröffnungsband. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
|
Oberbrechen ; |
Emstalhalle ; |
Gemeinde Brechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
Groos, Frank (NB) ; Höhler-Heun, Christel (NB) ; Kramm, André (NB) ; Bogedan, Michael ; |
Gemeinde - Bauwerk/Gebäude ; |
Bauwerk/Gebäude - Sanierungsmaßnahmen ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.2 Bauwerke - Gemeinde ; |
Sanierung Emstalhalle ; |
NNP, 23.10.2020: Sanierte Emstalhalle für Veranstaltungen bereit. Beim Brandschutz und Energiesparen auf dem neusten Stand - 1,5 Millionen Euro investiert. ; |
08.01.2021 |
Im Seniorenzentrum "Mutter-Teresa-Haus" in Niederbrechen sind coronabedingt zahlreiche Todesfälle zu verzeichnen. Im ARD-Morgenmagazin wird eine aktuelle Reportage zu einem überraschenden Besuch eines Kamerateams im Mutter-Teresa-Haus in Brechen ausgestrahlt. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
|
Niederbrechen ; |
Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus ; |
Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Gesundheitswesen ; |
Krankheiten - Corona ; Fernsehbeitrag ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 03.4 Gemeinde - Einrichtungen ; |
; |
brachinaimagepress.de, 08.01.2021; Schriftenreihe Gemeindearchiv Brechen, Heft 22 "25 Jahre Seniorenzentrum Brechen" (2023), S. 27 ; |
15.10.2021 - 18.10.2021 |
Die französische Kommune Le Barp und die Gemeinde Brechen schließen am 16.10.2021 ihre Städtepartnerschaft und vereinbaren, künftig eine freundschaftliche Verbindung zu pflegen und einen regelmäßigen Austausch in Kultur, Sport und Bildung anzustreben. Dazu reist am Freitag, 15.10.2021 eine rund 20-köpfige Delegation aus Brechen, darunter Vertreter/innen aus Politik, Sport und Kultur, nach einer langen Zeit der Vorbereitung für vier Tage nach Frankreich. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
|
Brechen ; Le Barp ; |
; |
Gemeinde Brechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Partnerschaften ; |
Städtepartnerschaft Le Barp ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 02.6 neue Geschichte - ab 2000 (Gemeinde Brechen auf dem Weg in die Zukunft) ; |
; |
www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/aktuelles/details/deutsch-franzoesische-staedtepartnerschaft-mit-le-barp-besiegelt, 21.10.2021; NNP, 22.10.2021: "Ein bedeutender Tag für beide Gemeinden". Kommune im Goldenen Grund und französische Stadt sind jetzt Partner. ; |
2022 |
Niederbrechen und Oberbrechen feiern in vielen, über das ganze Jahr verteilte Aktionen und Veranstaltungen ihr 1250-jähriges Jubiläum. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
|
Niederbrechen ; Oberbrechen ; |
; |
; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Ortsjubiläum ; |
1250 Jahre Niederbrechen und Oberbrechen ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 03.6 Gemeinde - Ortsjubiläen ; |
1250 Jahre Nieder- und Oberbrechen ; |
NNP, 31.12.2021: Viele Jubiläumsfeiern sind an der frischen Luft. ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
|
Unter dem 12.08.772 ist die erste urkundliche Erwähnung von "Brachina" (= Nieder- und Oberbrechen) im Lorscher Codex dokumentiert - Rachilt, eine fränkische Adlige aus dem Haus der Rupertiner, schenkt ihren Besitz in Brachina, Saltrissa (Selters/Ts.), Holzhusen (Lindenholzhausen) u.a. Orten dem Kloster Lorsch. |
2024 |
Die Gemeinde Brechen feiert in vielen, über das Jahr verteilte Aktionen und Veranstaltungen ihr 50-jähriges Bestehen. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
|
Brechen ; |
; |
Gemeinde Brechen ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Ortsjubiläum ; |
50 Jahre Gemeinde Brechen ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 03.6 Gemeinde - Ortsjubiläen ; |
; |
NNP, 20.02.2024: Brechen: 50 Jahre eine Gemeinde. Vor einem halben Jahrhundert kam Oberbrechen zu Niederbrechen und Werschaum- Ein Blick in die Historie. ; |
29.08.2025 |
Abwasserverband Goldener Grund: Einweihung der erneuerten Kläranlage Niederbrechen nach der größten Umbaumaßnahme in den letzten fünf Jahren seit Bau vor fast 45 Jahren. | >Details |
Ort |
Örtlichkeit |
Institution |
|---|---|---|
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Niederbrechen ; |
Kläranlage ; |
Abwasserverband Goldener Grund ; |
Person |
Deskriptor |
Schlagwörter |
|
; |
Abwasserentsorgung ; |
Bauwerk/Gebäude - Erweiterung ; |
Themenfelder |
weiterführende Links |
Quelle |
| 11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung ; |
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brachinaimagepress.de/einweihung-der-klaeranlage-niederbrechen-nach-der-groessten-umbaumassnahme-in-den-letzten-fuenf-jahren-seit-bau-vor-fast-45-jahrene, 29.08.2025 ; |
| > ausführlichere Ereignisbeschreibung |
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Einweihung der Kläranlage Niederbrechen – nach der größten Umbaumaßnahme in den letzten fünf Jahren seit Bau vor fast 45 Jahren In den vergangenen fünf Jahren erfolgte die größte Umbaumaßnahme auf der Kläranlage Niederbrechen seit ihrem Bau vor annähernd 45 Jahren ! Höhere Anforderung an die Reinigungsleistung für den Parameter Phosphat, Einhaltung der Anforderungen an die Klärschlammstabilisierung, Erweiterung der Kapazität der Anlage, Energieeinsparung, Sanierung der alten Betonbauwerke und alte maschinelle und elektrotechnische Ausrüstung musste erneuert werden - und die Sicherstellung des nachhaltigen Betriebs durch u.a. eine zweistrassige Anlage. Im ersten Bauabschnitt wurden die Bauwerke Zulaufpumpwerk, Sandfang und Eindicker saniert und mit neuer Maschinentechnik ausgerüstet. Außerdem wurden die Rechenanlage und die Schlammentwässerung vollständig neu gebaut. Die zugehörigen Elektro- und Schaltanlagen wurden ebenfalls komplett erneuert. zur Aufrechterhaltung der Funktionen dieser Behandlungsschritte mussten während der Umbauarbeiten aufwendige Provisorien eingerichtet werden. Der größere, zweite Bauabschnitt umfasste den Neubau der kompletten biologischen Reinigungsstufe mit zwei Belebungsbecken, einem Vorklärbecken, dem Neubau eines Faulbehälters, eines Gasbehälters, eines Technikgebäudes zur Aufnahme von Pumpen, Gebläsen, Vorentwässerung, Gasverwertung, Heizung und Dosiervorrichtung für die Phosphorelimination. Außerdem wurden auf dem gesamten Kläranlagengelände nahezu alle verbindenden Rohrleitungen und Elektro- und Steuerkabel neu verlegt. Das größte neue Bauwerk ist das zweigeteilte Belebungsbecken. Das Becken ist insgesamt rund 31m breit, 46m lang und annähernd 8m tief - mit einem Beckeninhalt von 8.200m³. Dies entspricht etwa dem 1,6fachen des täglichen Zuflusses bei Trockenwetter. Die Bodenplatte des neuen Belebungsbeckens ist rund 60cm dick und besteht aus rund 900m³ Beton - (rund 120 Betonfahrzeuge und 200t Stahl. Vor der Errichtung dieses Beckens mussten zunächst der Weg östlich der Kläranlage und ein großer Kanal aus dem Baufeld verlegt werden. Anschließend wurde die Baugrube für Belebungsbecken, Vorklärbecken und den Keller des Technikgebäudes direkt neben dem noch in Betrieb befindlichen alten Belebungsbecken ausgehoben. Highlights Beim Umbau der Kläranlage Niederbrechen wurde besonders großer Wert auf die energetische Optimierung der Anlage gelegt. Hierfür wurde eine neue Behandlungsstufe – die so genannte anaerobe Stabilisierung oder Faulung – mit Gasverwertung eingerichtet. Bei dieser Behandlungsstufe wird der anfallende Klärschlamm in einem separaten Behälter weitergehend stabilisiert (anaerobe Stabilisierung). Der so genannte Faulbehälter ist mit einer Höhe von annähernd 15 m und einem Volumen von rund 1.250 m³ der höchste Behälter auf der Kläranlage und nicht zu übersehen. Während dieser Stabilisierung wird bei rund 38 °C aus Biomasse (Klärschlamm) Faulgas erzeugt. Dieses Faulgas wird in einem oberirdischen Behälter zwischengespeichert und zu einem Blockheizkraftwerk geleitet, in dem Strom und Wärme aus dem Faulgas gewonnen werden. Somit können durch die Nutzung dieser regenerativen Energie rund 50 bis 60 % des auf der Kläranlage benötigten Strombedarfs und der gesamte Wärmebedarf der Anlage gedeckt werden. Gegenüber dem früheren Zustand werden somit rund 178 t CO2 pro Jahr durch die Umstellung auf Faulung reduziert – das entspricht einer CO2-Einsparung von 5.335 t in den nächsten 30 Betriebsjahren. Einer der größten Energieverbraucher auf der Kläranlage ist die Belüftung der Bakterienmasse in den Belebungsbecken. In diesen Becken werden die gelösten Abwasserinhaltsstoffe durch spezielle Bakterien abgebaut – ein ganz wesentlicher Behandlungsschritt auf Kläranlagen. Bei der Belüftung in den neu gebauten Belebungsbecken wird eine Technik eingesetzt, die besonders energieeffizient arbeitet und somit vergleichsweise wenig Energie verbraucht. Außerdem werden weitere große Antriebe mit speziellen, energiesparenden Motoren ausgerüstet, um insgesamt den Energieverbrauch der Kläranlage und damit auch Treibhausgasemissionen so gering wie möglich zu halten (CO2-Einsparung ca. 108 t pro Jahr). Erst nach der Fertigstellung und der Inbetriebnahme der Belebungsbecken am 31.1.2023 konnte das alte Belebungsbecken entleert, gereinigt und abgerissen werden. Anschließend wurden im letzten Bauabschnitt die beiden neuen Nachklärbecken an der Stelle des abgerissenen Belebungsbeckens errichtet. Nach der Inbetriebnahme der neuen Nachklärung vor wenigen Wochen am 11.6.2025 konnte das alte Nachklärbecken abgerissen werden. Die Kosten der gesamten Baumaßnahme sind mit 30.000.000 € geplant. Noch sind abschließende Arbeiten auszuführen und nicht alle geprüften Schlussrechnungen liegen vor, aber aus heutiger Sicht wird die veranschlagte Bausumme nicht vollständig benötigt. Das Land Hessen fördert die Modernisierung und technische Optimierung der Kläranlage Niederbrechen mit rund 2,1 Millionen Euro. Diese Mittel wurden insbesondere für die Reduktion der Phosphatemissionen gewährt. Für die Einrichtung der anaeroben Stabilisierung (Faulung) mit Nebeneinrichtungen erhält der Abwasserverband Goldener Grund eine Förderung des Bundes: im Rahmen des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung "Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld" wurde eine Fördersumme in Höhe von 500.000 € ausgezahlt. Auch für die Maßnahmen zum effizienten Energieeinsatz bekam der Abwasserverband Goldener Grund eine Förderung des Bundes aus dem Klimaschutzplan in Höhe von rund 260.000 € Daten zum Abwasserverband Goldener Grund: Gegründet wurde er am 18.4.1973 - die Bemessungsgröße der Anlage beträgt 38.000 Einwohnergleichwerte mit einem Abwasserzufluss von 3 Millionen Kubikmetern Abwasser pro Jahr. Die Länge der Hauptkanäle beträgt 43 KM mit 27 Entlastungsanlagen im Wirkbereich. Angeschlossen sind die Kommunen: Brechen, Hünfelden, Villmar mit dem Ortsteil Weyer, Selters mit dem Ortsteil Münster und Weilmünster mit dem Ortsteil Wolfenhausen. Verbandsvorsteherin ist Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, der Vertreter Bürgermeister Frank Groos. (Quelle: BrachinaImagePress.de, 29.08.2025) |