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Epoche:
Nachkriegszeit und die 50er Jahre (1946-1959)

Datum Ereignis

nach 1945

Heimatvertriebene aus den früheren Ostgebieten treffen in Niederbrechen ein, für die Wohnraum bereitgestellt werden muss. Dringend benötigte Sachgegenstände wie Herde, Schränke, Öfen, Geschirr usw. werden u.a. durch eine Sammlung beschafft. An Weihnachten werden die "Flüchtlingskinder" mit Spielsachen beschenkt. Niederbrechen nimmt fast 500 heimatvertriebene Sudetendeutsche auf; in einem der später erschlossenen Baugebiete wird eine Straße in Erinnerung an die alte Heimat "Egerländer Straße" benannt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Egerländer Straße

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Nachkriegszeit

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Heimatvertriebene

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.3 neue Geschichte - 1946-1959 (Nachkriegszeit + 50er Jahre)

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Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 055; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 71, 72; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 08; handschriftl. Chronik Rudi Becker, S. 10

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13.03.1946

In Werschau treffen die ersten von insgesamt 160 Heimatvertriebenen ein. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Nachkriegszeit

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Heimatvertriebene

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.3 neue Geschichte - 1946-1959 (Nachkriegszeit + 50er Jahre)

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Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 14

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20.06.1948

Währungsreform: Guthaben werden im Verhältnis 1: 10 abgewertet und in die neue Währung mit dem Namen "Deutsche Mark" getauscht; jeder Bürger erhält an diesem Sonntag 40 DM ausgezahlt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Sonstiges

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Nachkriegszeit

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Landwirtschaft

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Währungsumstellung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.3 neue Geschichte - 1946-1959 (Nachkriegszeit + 50er Jahre)

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Pfarrchronik Oberbrechen 1911-1995, S. 106; Schulchronik Werschau; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 72; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 10

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18.09.1952

Richtfest für den neuen Kirchturm in Niederbrechen; im Richtspruch wird nochmal Bezug auf die Zeit genommen, in der sich die Nachbargemeinden über den alten Kirchturm amüsierten, der niedriger war als der kleine Dachreiter auf dem Mittelschiff der Kirche. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Kirche (NB) - Kirchturm

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Pfarrgemeinde (NB)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Bauwerk/Gebäude - Richtfest

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Nassauer Bote, 11.10.1962: Ein Blick zurück. Ein Gotteshaus wartete zehn Jahre auf den Bau eines neuen Kirchturms. Inzwischen gingen aber schon wieder zehn Jahre ins Land.

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26.10.1952

Der 1951 begonnenen Anbau an die Werschauer Schule wird eingeweiht. Er enthält einen großen Schulsaal, einen Nebenraum, der durch Glastüren abgetrennt ist, und ein Lehrerzimmer. Zu den Kellerräumen gehört ein Werkraum, ein Raum zur Unterbringung von Kohlen, in den später die Zentralheizung kommen soll, ein Brauseraum, ein kleinerer Raum, der als Wannenbad eingerichtet werden soll, und ein großer Nebenraum. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Schule (W)

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Gemeinde Werschau

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Schule (W)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Schulwesen

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Bauwerk/Gebäude - Anbau - Einweihung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.3 Bauwerke - Schule

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Schulchronik Werschau; Pfarrchronik Werschau

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25.07.1955

Grundsteinlegung und Einweihung des von der Pfarrgemeinde in der Jakob-Herlth-Straße errichteten Kindergartens; die Zivilgemeinde gibt hierzu einen Zuschuss von 6.000 DM. In den modernen Räumen können rund 100 Kinder betreut werden; für die Jugend werden im Kellergeschoß Räume für die Jugendarbeit eingerichtet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Kindergarten (NB) - Jakob-Herlth-Straße

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Pfarrgemeinde (NB)

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Kindergarten (NB)

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Gemeinde Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kindergarten

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Bauwerk/Gebäude - Neubau

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Zuschuss

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Pfarrchronik Niederbrechen 1955-1958, S. 119; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 17

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11.09.1955

In Oberbrechen weiht Pfarrer Kunz das vom "Kreis der jungen Familie" initiierte achteinhalb Meter hohe Mahnkreuz zum Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege auf der Werschauer Höhe ein; die beiden Eichenstämme werden von der Zivilgemeinde gestiftet. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Mahnkreuz (OB)

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Kreis der jungen Familien Oberbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kunz, Alois (OB)

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Kirche

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Mahnkreuz - Weihe

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

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Pfarrchronik Oberbrechen 1911-1995, S. 120; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 134

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02.10.1956

Mit einer Teilnehmerversammlung in der TV-Turnhalle beginnt die Flurbereinigung in Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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TV Vereinsturnhalle

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Landwirtschaft

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Flurbereinigung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

08.0 Landwirtschaft - allgemein

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Flurbereinigung Niederbrechen 1956-1967

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Information Rudi Becker; Gemeindearchiv Brechen/Mappe von Heinrich Runte

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1957

Bau eines neuen Pfarrhauses in Niederbrechen, da das alte, aus der Zeit um 1640 stammende Pfarrhaus baufällig ist. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Pfarrhaus (NB)

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Pfarrgemeinde (NB)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Bauwerk/Gebäude - Bau

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 109; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 74; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 19

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06.02.1957

Auf Ersuchen des Niederbrechener Pfarramtes und mit Erlass der Ritenkongregation wird das Kirchweihfest (Kirmes) in Niederbrechen auf den jeweiligen zweiten Oktobersonntag vorverlegt; einer der Hauptgründe ist das häufig schlechte Wetter im November. Die Kirmesübergabe (bisher in der Nachkirmes praktiziert) wird später auf den Kirmesmontag verlegt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirmes

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.3 Kirche - Veranstaltungen/Kirchliches Leben

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Kirmes in Niederbrechen

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Nassauer Bote, 06.10.1961: Auch das war in der "guten alten Zeit" möglich: Landrat untersagte Bau eines Kirchturms ... weil die Gemeinde Niederbrechen sich gegen die Konsolidierung aussprach. Am Sonntag Kirchweihfest. [ebenso in LNP, 07.10.1961: Fünf Minuten Heimatkunde. Aus der Geschichte einer Pfarrkirche. Kirchweihfest im "Goldenen Grund" am Wochenende]; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 045

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1958

Beginn einer vom Land Hessen (Kulturamt) geplanten Aussiedlungsaktion, in deren Verlauf siedlungswillige Landwirte aus Niederbrechen aus den beengten Höfen im Dorfkern in die drei Aussiedlungsgebiete ziehen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Landwirtschaft

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Aussiedlerhöfe

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

08.0 Landwirtschaft - allgemein

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Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 081

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

In den Aussiedlungsgebieten werden Aussiedlerhöfe mit 15 und mehr Hektar Betriebsgröße nach neuen Erkenntnissen erbaut: Aussiedlungsgebiet "Im Bergerfeld" mit Bergerhof, Hubertushof und Lindenhof (sowie Martinushof, Marienhof und Wendelinushof von Landwirten aus Lindenholzhausen), Aussiedlungsgebiet "Hochfeld" mit Hof Waldeck und Wiesenhof "Barmbach" und Aussiedlungsgebiet "Barmbach" mit Birkenhof, Hof Bergfried, Barmbachhof, Kilianshof und Wendelhof; dazu Auf den Wingerten der Lambertushof und am Mittelweg der Dillmannshof.


1959

Baubeginn der neuen Schule Dietkircher Straße in Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Schule (NB) - Dietkircher Straße

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Schule (NB)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Schulwesen

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Bauwerk/Gebäude - Baubeginn

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.3 Bauwerke - Schule

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Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 120

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27.03.1959

In Niederbrechen wird das in kürzester Zeit von Georg Bettenbühl errichtete "Rex-Kino" in der Bahnhofstraße eröffnet (abgerissen 10.03.1995), nachdem es am Vortag in einer kleinen Feier offiziell vorgestellt worden war. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Kino Rex

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Kino Rex

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Handwerk und Gewerbe

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Kino

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Bauwerk/Gebäude - Neubau

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.0 Handwerk + Gewerbe - allgemein

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Schriftenreihe Gemeindearchiv Brechen, Heft 18 "Lichtspieltheater und Kino in Brechen" (2019), S. 10; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 21

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15.08.1959

Einweihung des von dem Limburger Künstler Josef Kiefer errichteten Ehrenmals auf dem Niederbrechener Friedhof durch Pfarrer Karl Bernhardt; die musikalische Umrahmung der Feier erfolgt durch die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr und die vereinigten Chöre der beiden Gesangvereine. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Friedhof (NB) - Ehrenmal

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen - Blasorchester

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Concordia Niederbrechen 1902 e.V.

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Frohsinn 1912 e.V. Niederbrechen - Männerchor

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Bernhardt, Karl (Pfarrer in NB: 1952-1969)

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Kiefer, Josef

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Gemeinde - Bauwerk/Gebäude

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Bauwerk/Gebäude - Einweihung

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Musikauftritt

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.2 Bauwerke - Gemeinde

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Einweihung altes Ehrenmal Friedhof Niederbrechen

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Limburger Neue Presse, 12.08.1959; Nassauer Bote, 14.08.1959: Euer Opfer mahnt uns zum Frieden. Die Gemeinde Niederbrechen weiht ihr neues, von Grafiker Kiefer geschaffenes Mahnmal ein.; Limburger Neue Presse, 16.08.1959: Mahnung zum Frieden. Nicht klagen und anklagen. Ehrenmal geweiht - "Ein echt christliches Motiv".; Nassauer Bote, 17.09.1959: Heimrecht in heimatlicher Erde. Pfarrer Bernhard gab dem neuen Ehrenmal in Niederbrechen die kirchliche Weihe.

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15.08.1959

Grundsteinlegung des neuen Oberbrechener Kindergartens im Bereich der heutigen Kapellenstraße; im Untergeschoß des neuen Gebäudes werden zwei Gruppenräume für die Jugend und Versammlungsräume eingerichtet. Zu dem Neubau hat sich die Pfarrgemeinde Oberbrechen entschlossen, da der alte Kindergarten zu klein ist, an einer gefährlichen Stelle an der B 8 liegt und die nicht mehr den neuen Richtlinien entspricht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Kindergarten (OB)

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Pfarrgemeinde (OB)

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Schwesternhaus (OB)

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Kindergarten (OB)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Kindergarten

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Bauwerk/Gebäude - Grundsteinlegung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 144; Pfarrchronik Oberbrechen 1911-1995, S. 126

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