Der Bürgermeister Beck pflanzt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zusammen mit dem 1. Beigeordneten Philipp Saufaus den ersten Baum des neuen Waldes ein. Die Segensworte spricht der Werschauer Pfarrer Hubert Reich. Die Freiwillige Feuerwehr übernimmt den Ordnungsdienst.
Der Tag der Einpflanzung des ersten Baumes für den neuen Werschauer Schutz- und ErhoIungswald am 8. Oktober 1971 fand weithin ein großes Echo. Herr Landforstmeister Raff auf Lipp überbrachte die Grüße des Hessischen Regierungspräsidenten. Präsident Roth, der Leiter des Hessischen Amtes für Landeskultur in Wiesbaden will sich für weitere Mittel für die Gemeinde Werschau einsetzen. 1. Kreisbeigeordneter Blättel als Vertreter des Landrates versprach die Finanzierung von Ruhebanken im kommenden Frühjahr. Die Forstbehörde wird zusammen mit der Gemeinde bemüht sein, die Anpflanzung der jungen Bäume zügig durchzuführen. Zurzeit wird zum zweiten Mal eine Mäusebekämpfungsaktion im Aufforstungsgelände gestartet. Dann muss noch etwas mehr Regen abgewartet werden, ehe die Aufforstung beginnen kann. Ein Wegenetz von insgesamt über 5000 Meter Länge konnte fertiggestellt werden. Auch die Schilder mit den Wegenamen stehen schon. Ein Sonntagsspaziergang lohnt sich bereits. Die Gemeinde Werschau konnte inzwischen 10077, — DM Zuschüsse für die Aufforstung locker machen. - An dieser Stelle sei nochmals allen den vielen freiwilligen Helfern und Schülern, auch zahlreichen Gemeindevertretern, öffentlich gedankt, die an manchen Samstagen oder Freitagabenden in ehrenamtlicher Tätigkeit im Aufforstungsgelände so Vorbildliches zum Wohle Werschaus geleistet haben. Viele andere wollten noch helfen, waren aber wegen dringender häuslicher Arbeiten verhindert. Diese haben Gelegenheit, im kommenden Frühjahr, etwa beim Setzen der Ruhebänke u. ä, mitzuwirken.
Quelle: Werschauer Kurier, Okt. 1971
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