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Datum Ereignis Eintrag

1129

Der Ortsname "Berge" für Bergen, Mutterpfarrei für die Orte Werschau, Nauheim, Neesbach, Velen und Panrod, wird vom Mainzer Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken ausdrücklich erwähnt, als er Arnold, dem Stiftspropst des Limburger Georgsstift bestätigt, dass die Hörigen des Fronhofs Bergen die Abgaben an Weizenzins und Schweinegeld wieder in althergebrachter Höhe zu leisten haben. Das Dorf Bergen besteht aus rund 50 Häusern mit etwa 200 Einwohnern; es liegt im Emsbachtal Richtung Lindenholzhausen, unterhalb des Felssporns, auf dem die Berger Kirche steht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Limburg

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Velen

;


Panrod

;


Oberbrechen

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Adalbert I. von Saarbrücken (Erzbischof von Mainz, 1111 bis 1137)

;


Arnold (Stiftsprobst)

;


Geschichte

;


Namenserwähnung

;


Themenfelder

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Quelle

01.2 ältere Geschichte - 0772-1368 (Molsberger Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05, 07; Lahnpost, 16.05.2020: Anno dazumal – Historisches aus der Region. Die Berger Kirche steht seit 1270 Jahren. Ein einzigartiges Kulturgut im Goldenen Grund wird von einem privaten Freundeskreis vor dem Verfall bewahrt (von Dr. Bernd A. Weil); Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 105

;


1193

Die Pfarrei Bergen ist als Mutterpfarrei für die Orte Werschau, Nauheim, Neesbach, Velen und Panrod beurkundet; Patron ist der Propst des St. Georgsstiftes zu Limburg, dessen Kapitel die Berger Kirche seit 1227 inkorporiert ist. Für die Einkünfte aus Bergen muss das Georgsstift der Pfarrei Bergen einen Geistlichen bestellen, der dort wohnen soll. Zu seinem Unterhalt erhält er u.a. den Zehnten von Werschau und Nauheim sowie die Zehnten von je einem Hof in Werschau, Neesbach und Nauheim. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Velen

;


Panrod

;


Berger Kirche

;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Patronat

;


Themenfelder

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Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

Berger Kirche

;

NLZ, 1967 (genaues Datum unbekannt): Die Geschichte der Berger Kirche. Rektor i. R. Karl Müller hat seine Nachforschungen abgeschlossen.; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 064

;


1339

Erwähnung der St. Johannes Kirche in Neesbach, das zur Pfarrei Bergen gehört. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Limburg

;


St. Johannes Kirche (Neesbach)

;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15

;


1339

Erwähnung des "Merktwege" in Neesbach, der durch das Berger Mittelfeld als "mertweg" zum Markt nach Limburg führt, und des Werschauer Weg in Neesbach. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Limburg

;


mertweg (BG)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02

;


1347

Erwähnung des "Mühlenwegs nach Werschau" in Neesbach. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Neesbach

;


Mühlenweg nach Werschau

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02

;


1349

Erwähnung des Feldes nach Niederbrechen als Feld "uf edechenstein", des Feldes nach Neesbach als "Scheide" sowie des Feldes bei den "langen Strichen" nach Niederselters zu in der Werschauer Gemarkung. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Niederbrechen

;


Niederselters

;


Neesbach

;


uf edechenstein (auch Edchinsteyn, Edeschenstein) (W)

;


Scheide (W)

;


langen Strichen (W)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Flurnamen

;


Gemarkung

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 30; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 085

;


1349

Erwähnung eines Weges von Werschau über den Berg nach Niederbrechen, eines Wegs von Werschau nach Oberbrechen sowie eines "Holzweg", der von Werschau kommend, durch die Gemarkung von Neesbach führt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Neesbach

;


Holzweg (W)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02

;


1361

Erwähnung der durch die Gemarkung Werschau führenden "Lymburger straße" von Limburg über das Mensfelder Zollhaus, Nauheim und Neesbach zur Hohen Straße nach Frankfurt; vom Mensfelder Zollhaus gabeln sich auch Fernstraßen nach Mainz (die Hühnerstraße nimmt eine dieser Wegtrassen auf). Des Weiteren: Erwähnung von Wegen von Werschau nach Camberg und Neesbach. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Mensfelden

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Bad Camberg

;


Lymburger straße (W)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02

;


1445

Zu der "Nauheimer Hube", dem Rest eines merowingischen Königshofes, den im 12. Jh. die Herren von Dorndorf (danach deren Erben, die Herren von Eppstein und von Reifenberg) besaßen, werden verschiedene zins- und dienstpflichtige Huben bezeugt, die in Werschau, Nauheim, Neesbach, Heringen und Panrod liegen; den jeweiligen Herren sind Weizengülten zu liefern und Schweinegeld ("Nauheimer Gülte") zu zahlen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Heringen

;


Panrod

;


Nauheimer Hube

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Abgaben

;


Weizengülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05

;


1472

Erwähnung der durch die Gemarkung Werschau führenden "Straße im Feld nach Neesbach zu" von Limburg über das Mensfelder Zollhaus, Nauheim und Neesbach zur Hohen Straße nach Frankfurt; vom Mensfelder Zollhaus gabeln sich auch Fernstraßen nach Mainz (die Hühnerstraße nimmt eine dieser Wegtrassen auf). Durch das Feld nach Niederselters in der Werschauer Gemarkung, das bis zum Mühlgraben reicht, führen Wege nach Oberbrechen und Eufingen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Oberbrechen

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Eufingen

;


Straße im Feld nach Neesbach zu (W)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 02, 30

;


1476

Erwähnung, dass Neesbach zur Pfarrei Bergen gehört. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15

;


1478

Werschau und Neesbach besitzen Wälder im "Rodelßwalde" bei Panrod; oberster Märker (Schutzherren) des Waldes sind die Grafen von Katzenelnbogen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Panrod

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


Grafschaft Katzenelnbogen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1487

Zu der "Nauheimer Hube", dem Rest eines merowingischen Königshofes, den im 12. Jh. die Herren von Dorndorf (danach deren Erben, die Herren von Eppstein und von Reifenberg) besaßen, werden verschiedene zins- und dienstpflichtige Huben bezeugt, die in Werschau, Nauheim, Neesbach, Heringen und Panrod liegen; den jeweiligen Herren sind Weizengülten zu liefern und Schweinegeld ("Nauheimer Gülte") zu zahlen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Heringen

;


Panrod

;


Nauheimer Hube

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Abgaben

;


Weizengülte

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 05

;


1502

Zwischen dem Pfarrer von Bergen und der Pfarrei Bergen, bestehend aus den Orten Werschau, Nauheim und Neesbach, wird vereinbart, dass auf dem Wittumshof (einem Pfarrgut) in Nauheim ein großes Haus mit Scheune und Ställe für einen Priester gebaut wird, damit der Pfarrer dort einen Kaplan wohnen lassen kann, der die Messen halten und die Sakramente spenden konnte. Auf Anordnung des Trierer Erzbischofs Johann II. von Baden ist der vom St. Georgsstift in Limburg bestellte und bisher in Nauheim wohnende Stiftskaplan verpflichtet, außer in der Kirche zu Bergen auch in den Kapellen der drei Orte Nauheim, Werschau und Neesbach die Messe zu lesen und alle Pfarrverrichtungen zu erfüllen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Wittumshof (Nauheim)

;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann II. von Baden (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1456 bis 1503)

;


Kirche

;


Pfarrer

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 105; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15, 17

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Dienstag nach Bernhardi 1502 entscheidet der Erzbischof Joh. Ludwig von Trier den Streit des Pfarrhausbaues zu Nauheim zwischen dem Pfarrer von Bergen und den Dörfern Nauheim, Neesbach und Werse: "Die letzteren sollen gegen Nauheim of dem Widdumhof (Widum = fromme Stiftung an eine Kirche) ein Haus bauen. Die Güter des Widdumhofes sollen wieder zu ihm kommen. Der Pfarrer von Bergen und seine Nachkommen sollen einen Kaplan of solchem Widdumhof stellen und setzen, welcher die Messen zu Bergen, Neesbach, Nauheim und Wers nach altem Herkommen tun und das Volk mit Beichthören, Handreichung der Hl. Sakramente Taufen, auch Predigen nach aller Notdurft versorgen soll."

(Quelle: Pfarrchronik Werschau)


1517

Ein Holzweg aus dem Feld bei Bergen führt durch die Gemarkungen Nauheims und Neesbach zum Waldgebiet bei Panrod. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Panrod

;


Holzweg (W)

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Straßen

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1525

Die Pfarrangehörigen der Pfarrei Bergen (bestehend aus den Orten Werschau, Nauheim und Neesbach) beklagen sich gegenüber den Landesherren von Kirberg, den Grafen von Nassau-Dillenburg und Nassau-Weilburg, dass das Stift Limburg viele Einkünfte aus Bergen erzielt, während der das Seelsorgeamt ausübende Kaplan so wenig Einkünfte für seine Arbeit erhält. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Grafschaft Nassau-Dillenburg

;


Grafschaft Nassau-Weilburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Kaplan

;


Besoldung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 17

;


1566

Werschau und Neesbach besitzen Wälder im "Rodolffer Wald" bei Panrod; oberster Märker (Schutzherren), Erb- und Grundherr des Waldes ist jetzt der Graf von Nassau-Weilburg. Der Wald gewährleistet ähnlich wie ein Kirchhof, ein Asylrecht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Panrod

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


Grafschaft Nassau-Weilburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1570

Nachdem die Einwohner von Nauheim und Neesbach mit ihrem Landesherrn, dem Grafen von Diez protestantisch werden, wird auch der in Nauheim wohnende Pfarrer von Bergen protestantisch, soll aber weiterhin auf Bergen Gottesdienst gehalten haben. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Nauheim

;


Neesbach

;


;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Grafschaft Diez

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 160

;


1571

Die Kirche zu Bergen hört auf, Mutterkirche zu sein, nachdem der in Nauheim wohnende Pfarrer von Bergen mit den Einwohnern von Nauheim und Neesbach zum Protestantismus übergetreten ist; die Kirche dient als Friedhofskirche für Werschau und später als Wallfahrtskirche für die Umgebung. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Werschau

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Niederbrechen

;


Berger Kirche

;


Pfarrgemeinde Bergen

;


Pfarrgemeinde (W)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

Berger Kirche

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 027, 105; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 102; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 16; NLZ, 1967 (genaues Datum unbekannt): Die Geschichte der Berger Kirche. Rektor i. R. Karl Müller hat seine Nachforschungen abgeschlossen.

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Die Kirche zu Bergen hört auf, Mutterkirche zu sein, nachdem der in Nauheim wohnende Pfarrer von Bergen mit den Einwohnern von Nauheim und Neesbach zum Protestantismus übergetreten ist. Kurtrier setzt den Pfarrer, der weiterhin Gottesdienste in Bergen und Werschau gehalten und seine Einkünfte aus der früheren Tätigkeit als Pfarrer von Bergen bezogen hatte, ab und verschließt ihm die Tür zur Kirche in Bergen. Werschau wird in Niederbrechen eingepfarrt (bis 1711) und die Einkünfte der Pfarrei Bergen dem Pfarrer von Niederbrechen zugewiesen. Die Gemarkung des "ausgegangenen" Dorfes Bergen wird der Gemarkung Niederbrechen zugeschlagen, weil Werschau und Lindenholzhausen damals grundherrenmäßig nicht zu Kurtrier gehörten.


1574

Von einigen Werschauer Grundstücken steht der Kirche zu Neesbach der Zehnte zu. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Neesbach

;


;


Pfarrgemeinde Neesbach

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 07

;


1576

Der Kirche von Neesbach steht ein Wachszins aus Werschau zu. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Neesbach

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Besitzverhältnisse

;


Geldzinse

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 25

;


1578

Werschau und Neesbach besitzen Wälder im "Rudolffswald" bei Panrod; oberster Märker (Schutzherren), Erb- und Grundherr des Waldes ist der Graf von Nassau-Weilburg. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Neesbach

;


Panrod

;


Rudolfswald bei Panrod (auch: Rodolffer Wald, Rodelßwald oder Rodolffer Wald)

;


Grafschaft Nassau-Weilburg

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wald

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.4 Gemeinde - Einrichtungen

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 31

;


1601

In den Gültregister des Limburger Georgsstiftes sind 21 Zinsleute aus Werschau genannt, wovon einer in Niederbrechen und einer in Neesbach wohnt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Niederbrechen

;


Neesbach

;


Limburg

;


;


St. Georgsstift (Limburg)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Einwohner

;


Zinsleute

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 37

;


1750

Die Gemeinde Werschau verkauft für 800 Gulden das etwa 26 - 28 Morgen große "Werschauer Römbergwäldchen" in der Gemarkung Kirberg an die Gemeinde Neesbach, die jedoch den Wald Nassau-Oranien und Nassau-Usingen als den Landesherren von Kirberg überlassen müssen, als sie von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Kirberg

;


Neesbach

;


Werschauer Römbergwäldchen (Kirberg)

;


Fürstentum Nassau-Oranien

;


Fürstentum Nassau-Usingen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gemarkung

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.0 Gemeinde - allgemein

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 32

;


1761

Französische Truppen sind im Verlauf des Siebenjährigen Krieges in Werschau, in Neesbach und Nauheim stationiert. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Neesbach

;


Nauheim

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Krieg - Siebenjähriger Krieg

;


Einquartierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 12

;


1828

Während der nassauische Zentralstudienfonds noch im Besitz eines Zehnten vom Heu von 10 Morgen Wiesen ist, sind alle anderen Wiesen und etwa 36 Morgen Ackerland zehntfrei; auch in kleinen Distrikten stehen der Domäne sowie der Pfarrei Dauborn und der Kirche zu Neesbach (bereits seit 1574) der Zehnte zu. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Dauborn

;


Neesbach

;


;


Nassauischer Zentralstudienfonds

;


Pfarrgemeinde Dauborn

;


Pfarrgemeinde Neesbach

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.4 ältere Geschichte - 1801-1866 (Nassauische Zeit)

;

;

Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 06

;


28.10.1828

Der Pfarrei Werschau werden die katholischen Einwohner der Gemeinden Dauborn, Eufingen, Kirberg, Mensfelden, Nauheim, Neesbach, Ohren und Heringen zugewiesen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Dauborn

;


Eufingen

;


Kirberg

;


Mensfelden

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Ohren

;


Heringen

;


;


Pfarrgemeinde (W)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche

;


Pfarrstrukturierung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

;

;

Pfarrchronik Werschau; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 21

;


29.11.1923 - 15.11.1924

Mit der alliierten Rheinlandbesetzung werden die Nachbarorte von Niederbrechen, u.a. Oberbrechen, Werschau, Dauborn, Neesbach und Nauheim von französischen Truppen besetzt, während Niederbrechen in der "freien Zone" liegt und Zollgebiet wird, d.h. zwischen Niederbrechen und Runkel/Villmar verläuft eine Zollgrenze und an der Runkeler Straße und Villmarer Straße außerhalb des Ortes sind Zollstationen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Werschau

;


Dauborn

;


Neesbach

;


Nauheim

;


Runkeler Straße

;


Villmarer Straße

;


Regiebahn

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Geschichte

;


französische Besatzung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.1 neue Geschichte - 1919-1932 (Weimarer Republik)

;

;

Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 116, 123; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 67; handschriftl. Chronik Rudi Becker, S. 03

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Mit der alliierten Rheinlandbesetzung wird Niederbrechen Zollgebiet, d.h. zwischen Niederbrechen und Runkel/Villmar verläuft eine Zollgrenze und an der Runkeler Straße und Villmarer Straße außerhalb des Ortes sind Zollstationen. Das Quartier der Zollsoldaten ist in Oberbrechen. Da Teile der Niederbrechener Gemarkung jetzt jenseits der Zollgrenze liegt, brauchen selbst die Pferde einen Pass. Die Eisenbahn Limburg-Frankfurt wird im Rahmen der alliierte Rheinlandbesetzung von den Franzosen verwaltet und nennt sich "Regiebahn"; der Fahrpreis ist in französischer Währung zu zahlen, die deutschen Bahnbeamte stehen im Dienst der Regiebahn und erhalten ihr Gehalt in Franc ausgezahlt.


17.01.1956

Die Gemeindevertretung Werschau beschließt in ihrer Sitzung den Beitritt der Gemeinde zum Wasserverband "Mensfelder Kopf" (bestehend aus Mensfelden, Nauheim und Neesbach); zur Gründungsversammlung werden entsendet: Bürgermeister Arnold, Josef Reh, Bernhard Ricker, Ferdinand Uhe, Johann Jeck, Josef Trabusch und Albert Trost. Der Zweckverband soll den Bau eines Gemeinschaftswasserwerk und den Bau einer Wasserleitung ermöglichen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Mensfelden

;


Nauheim

;


Neesbach

;


Gemeinschaftswasserwerk (W)

;


Gemeinde Werschau - Gemeindevertretung

;


Wasserzweckverband Mensfelder Kopf

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Wasserversorgung

;


Bauwerk/Gebäude - Bau

;


Wasserleitung

;


Gemeindevertretungssitzung - Beschluss

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.3 Infrastruktur - Strom, Wasser, Gas, Abwasser, Müll

;

;

Beschlüsse Gemeindevertretung Werschau; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 14

;


1958

Die Gemeinde Niederbrechen hat an die Gemeinden Werschau, Neesbach, Weyer, Nauheim, Oberbrechen, Dauborn und Kirberg Gewerbeausgleichszahlungen wegen der Firma Zimmermann & Schmidt zu leisten. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Werschau

;


Weyer

;


Neesbach

;


Nauheim

;


Dauborn

;


Kirberg

;


;


Gemeinde Niederbrechen

;


Gemeinde Werschau

;


Zimmermann & Schmidt - Weberei und Färber

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gemeindesteuern

;


Handwerk und Gewerbe

;


Gewerbeausgleichszahlungen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.3 Gemeinde - Finanzen

;

;

Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 20

;


1959

Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen: Brandeinsatz - Löschhilfe bei einem Scheunenbrand in Neesbach. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Neesbach

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Feuerwehrwesen

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Einsatz - Brandeinsatz

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.1 Infrastruktur - Feuerwehr- und Rettungswesen (einschl. Verein)

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Jubiläumsschrift und Festprogrammm 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen 1897-1997 (1997)

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26.05.1974

Freiwillige Feuerwehr Werschau: Bei den Kreis-Leistungswettkämpfen in Neesbach erringt die Feuerwehr mit 1.093 Punkten den 5. Platz. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Neesbach

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Freiwillige Feuerwehr Werschau

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Feuerwehrwesen

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Leistungswettkämpfe

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.1 Infrastruktur - Feuerwehr- und Rettungswesen (einschl. Verein)

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Archivunterlagen Freiwillige Feuerwehr Werschau - Chronik

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21.07.1984

Männergesangverein Frohsinn Werschau: Mitwirken zusammen mit dem MGV Frohsinn Neesbach bei der Kirmeseröffnung in Neesbach. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Neesbach

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Männergesangverein Frohsinn 1889 Werschau

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verein - Musik

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Mitwirken

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

06.2 Gruppierungen - Musik-Vereine

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Chronik Männergesangverein Frohsinn Werschau

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07.06.2009

Mit einem besonderen Wege-Gottesdienst gedenkt die Evangelische Kirchengemeinde Neesbach gemeinsam mit ihrer Schwestergemeinde Nauheim des Baubeginns der Neesbacher Kirche am Sonntag nach Pfingsten: Der Gang durch die Geschichte beginnt um 10:00 Uhr in der Berger Kirche, der alten Mutterkirche des Kirchspiels, mit Gebeten, Texten und Liedern; anschließend geht es zur nächsten Station, der Nauheimer Kirche, wo schon vor 300 Jahren (genau wie heute), der für Neesbach zuständige Pfarrer wohnt. In der Nauheimer Kirche wird der Gottesdienst fortgesetzt. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

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Neesbach

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Nauheim

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Berger Kirche

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Evangelische Kirche Nauheim

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Evangelische Kirche Neesbach

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Evangelische Kirchengemeinde Neesbach

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Evangelische Kirchengemeinde Nauheim

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche - evangelische

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Gottesdienst

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.5 Kirche - Evangelische Kirche

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Info

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17.08.2010

Gegen 13:00 Uhr fällt in Neesbach und Werschau sowie in Teilen Dauborn, Diez, Kirberg und Niederbrechen der Strom aus. Wie die Süwag Netz GmbH in einer Presseinformation mitteilt, verursachte ein defektes 20 000-Volt-Stromkabel einen Kurzschluss. Durch Netzumschaltungen konnten die Mitarbeiter des Energieversorgers die Kunden nach spätestens 90 Minuten wieder mit Strom versorgen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Neesbach

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;


Süwag Netz GmbH

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Stromversorgung

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Stromausfall

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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NNP, 20.08.2010: Stromausfall wegen Kurzschluss.

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01.04.2013

Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden: Die Pfarrgemeinden des Pastoralen Raums führen am Ostermontag einen Emmausgang in die evangelische Kirche in Neesbach durch. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Neesbach

;


Kirche Neesbach

;


Pastoraler Raum Brechen-Hünfelden

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Emmausgang

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.3 Kirche - Veranstaltungen/Kirchliches Leben

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Info

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