Ausgewählte Themenbeiträge aus 50 Jahren Brechen

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Ausgewählte Ereignisse aus "50 Jahre Brechen“ im Januar

27.01.1983

Nachdem zehn Jahre zuvor der Abwasserverband Goldener Grund gegründet worden war, konnte die Kläranlage hinter der Brückenmühle in Betrieb gehen.
Bei einem „Tag der offenen Tür“ im April konnten sich Interessierte die moderne Anlage anschauen. An die Kläranlage sind neben der Gemeinde Brechen auch die Ortsteile der Gemeinde Hünfelden sowie die Laubustalorte Wolfenhausen, Weyer und Münster angeschlossen. Mit Einrichtung der Kläranlage konnten die meisten Hausklärgruben geschlossen werden. Stattdessen wurde ein Kläranlagenbeitrag erhoben.

31.01.1990

Nach fast 100 Jahren beendeten die Dernbacher Schwestern wegen Nachwuchsmangels ihre Tätigkeit in der Gemeinde Brechen. In aufopferungsvoller Weise hatten sich die Schwestern vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi um die Kinder sowie alte und kranke Menschen gekümmert und auch die Leitung der katholischen Kindergärten inne. Sowohl in Nieder- als auch in Oberbrechen gab es eine Niederlassung. 1978 waren die Schwestern in Niederbrechen in das Gebäude Marktstraße 3 umgezogen, wo sie bis zur Schließung der Niederlassung ihr segensreiches Wirken fortsetzten.

30.01.2004

Die Schulturnhalle in Niederbrechen wird wegen Bauschäden geschlossen; eine Sanierung durch den zuständigen Kreis Limburg-Weilburg wird aufgrund fehlender Mittel auf absehbare Zeit nicht erfolgen können. Die Gemeindevertretung Brechen beschließt in ihrer Sitzung am 13.03.2004 den Abbruch der maroden Schulturnhalle/ Hallenschwimmbad nach entsprechenden Vertragsabschlüssen mit dem Kreis.

04.01.2013

Die Sternsinger Anna-Lena Losert (11), Johanna Trabusch (12), Henrik Trost (12) und Jannis Trost (11) sowie Begleiterin Britta Schmidt aus Werschau fahren nach Berlin und vertreten das Bistum Limburg am 04.01.2013 beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur 55. Aktion Dreikönigssingen.
Quelle: Ralf Adloff / Kindermissionswerk

19.01.2022

„Vor 1250 Jahren - Ersterwähnung von Brachina“ als Auftaktveranstaltung „1250 Jahre Nieder- und Oberbrechen“ in der Kulturhalle in Niederbrechen mit einem Vortrag von Dr. Waldecker, Stadtarchivar von Limburg, zu den politischen, kirchenpolitischen, gesellschaftlichen, dynastischen und wirtschaftlichen Verhältnissen des frühen Mittelalters mit Schwerpunkt der Situation in unserer Region; coronabedingt wird der Vortrag gleichzeitig als Livestream ins Internet gestellt.

Ausgewählte Ereignisse aus "50 Jahre Brechen" im Februar

19.02.2014

Im Jahre 2013 wurde bekannt, dass das Kieswerk Werschau eine Erweiterung seiner Abbauflächen plant. Nach einer initialen Versammlung am 23.01.2014 im Gasthaus Zur Post in Werschau gründete sich am 19.02.2014 schließlich die "Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Kieswerks Werschau e.V." mit ca. 100 Mitgliedern aus Werschau und den angrenzenden Orten.

13.02.2020

41 Projekte aus dem ländlichen Raum waren im Rahmen des Landeswettbewerbs "Zusammen gebaut- Zukunft im ländlichen Raum" 2019 eingereicht worden, das Spektrum reichte von Neugestaltungen von Ortszentren, Bauten für Gastronomie und Tourismus bis hin zum Wohnungsbau. Die Gemeinde Brechen hat für die Revitalisierung des Ortskerns in Niederbrechen einen ersten Preis gewonnen. Architekt Stephan Dreier und Bürgermeister Frank Groos konnten am 13.02.2020 von Staatssekretär Dr. Martin Worms im Finanzministerium die Auszeichnung entgegennehmen. Die Revitalisierung des Ortskerns Niederbrechen überzeugte die Jury vor allem „durch eine von kommunalem und ehrenamtlichem Engagement getragene aktive Liegenschaftspolitik“.

Ausgewählte Ereignisse aus "50 Jahre Brechen" im März

08.03.1996

Nach jahrelangen Diskussionen über den möglichen Standort eines Seniorenheims für die Gemeinde Brechen hatte man ein geeignetes Grundstück in der Langhecker Straße gefunden. Am 08.03.1996 erfolgte der erste Spatenstich und bereits zwei Jahre später öffnete das Mutter-Teresa-Haus seine Pforten. Das neu errichtete Gebäude verfügt über 36 Dauer-, 9 Kurzzeit- und 6 Tagespflegeplätze Die Gesamtkosten der Baumaßnahme beliefen sich auf ca. 10 Millionen Mark und wurden von Bund und Land erheblich bezuschusst. In Nachbarschaft des Seniorenheims errichtete die Gemeinde später noch 14 seniorengerechte Wohnungen.

01.03.1997

Änderungen der Richtlinien zur Größe von Kindergartengruppen erforderten bei der Gemeinde zunächst Überlegungen, wie dies in den bestehen-den Einrichtungen räumlich realisiert werden konnte. Schließlich wurde der Entschluss gefasst, ein neues Gebäude in Trägerschaft der Gemeinde zu errichten. Im März 1997 erfolgte der erste Spatenstich für das Kinderhaus in der Schlei. Der zweigruppige Kindergarten sollte auch Erweiterungsmöglichkeiten für eine Ganztagsbetreuung bieten. Die Baumaßnahme kostete ca. 2 Millionen Mark und wurde vom Land Hessen bezuschusst. Im Obergeschoss wurden Räume für die Diakoniestation eingerichtet.

19.03.2000

Die Kirche Heilige Sieben Brüder in Oberbrechen wurde am 19.03.2000 mit einem feierlichen, von Weihbischof Pieschl zelebrierten Gottesdienst wieder von der Pfarrgemeinde in Besitz genommen. Ein Jahr lang war das Gotteshaus renoviert worden. Leitungssysteme und Heizung mussten er-neuert werden. Dabei hatte man auch den Fußboden erneuert sowie neue Bänke und Stühle angeschafft. Der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre wurden renoviert sowie ein neuer Ambo und ein neuer Zelebrationsaltar aufgestellt. Die Gottesdienste fanden während des Umbaus in der Emstalhalle und im Feuerwehrgerätehaus statt.

16.03.2001

Das alte Rathaus in Niederbrechen wies erhebliche Bauschäden auf. Es war dringender Handlungsbedarf geboten. Das Gebäude musste dazu entkernt und ein Großteil der Fachwerkbalken ausgetauscht werden. Im Zuge der Bauarbeiten, die am 26.03.2001 begannen, sollte das Gebäude zumindest in Teilen wieder in den ursprünglichen Zustand des Erbauungsjahres 1700 zurückversetzt werden. Im ersten Stock wurde der große Saal wiederhergestellt und auch die wertvollen Schnitzereien der fränkischen Erker wurden rekonstruiert. Für die gelungene Gebäudesanierung erhielt die Gemeinde Brechen 2003 den Hessischen Denkmalschutzpreis, 2021 erfolgte eine weitere Sanierung.

19.03.2022

2022 feiern Niederbrechen und Oberbrechen „1250 Jahre“ mit einer „Baumpflanzaktion“ am 19.03.2022 im Wald von Oberbrechen, an der sich rund 500 Helfer beteiligen.

Ausgewählte Ereignisse aus „50 Jahre Brechen“ im April

07.04.1984

Nach einem ersten Erfolg im Vorjahr fand am 07.04. - 08.04.1984 eine Neuauflage der Emstalschau in der Emstalhalle in Oberbrechen statt. Rund 40 Gewerbetreibende aus den Bereichen Handel, Handwerk und Gewerbe präsentierten dabei die Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und Brechen als zentralen und attraktiven Einkaufsort im südlichen Kreisgebiet. Die Verbrauchermesse, die der Gewerbeverein Brechen organisiert hatte, stand unter dem Motto „Freizeit-Mode-Haushalt-Bau“, Sie wurden von einem bunten Rahmenprogramm begleitet und verzeichnete eine enorme Besucherresonanz. 2000 findet die 8. und letzte Emstalschau statt.

01.04.1992

Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms in Niederbrechen, gab es 1992 eine große Baumaßnahme im Bereich der Bergstraße. Die Bauarbeiten beginnen im April, im August wird die vorher winklig verlaufende Kirchentreppe abgerissen und komplett neu errichtet. Im Erdreich verlegte man neue Kanal- und Wasserleitungen. Unterhalb der Kirche wurden ein neuer Parkplatz für die Anwohner und eine Grünanlage angelegt. Der gesamte Bereich wurde neu gepflastert. Die Anregungen und Vorstellungen der Anwohner fanden im Rahmen der im Dez abgeschlossenen Baumaßnahme weitestgehend Berücksichtigung.

10.04.2022

2022 feiern Niederbrechen und Oberbrechen „1250 Jahre“ mit einem „Volksliedersingen“ am 10.04.2022 in der Kulturhalle Niederbrechen, musikalisch begleitet vom Mandolinenclub „Wanderlust“ Niederbrechen.

Ausgewählte Ereignisse aus 50 Jahre Brechen im Mai

22.05.1977

Am 22.05.1977 wurde nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit im Dietkircher Weg in Niederbrechen das Pfarrzentrum eingeweiht. Man hatte es direkt neben dem Kindergarten errichtet. Ursprünglich war geplant, ein reines Jugendzentrum zu bauen, aber aus finanziellen Gründen entschloss man sich, ein Gebäude für die gesamte Gemeinde zu bauen. Insbesondere aber für die Jugendarbeit bot das neue Gebäude mit zahlreichen Gruppenräumen und einem großen Kommunikationsraum nun angemessene Möglichkeiten. Zuvor fanden die Gruppenstunden teilweise im Kirchturm der Pfarrkirche St. Maximin statt

14.05.1980

Am 14.05.1980 brach in der Wellpappenfabrik Eichhorn in Niederbrechen ein verheerender Brand aus. Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten aus den Brechener Ortsteilen, aber auch aus benachbarten Gemeinden, kämpfte gegen die Flammen. Insgesamt waren 17 Wehren und über 300 Feuerwehrleute im Einsatz. Immer wieder gab es neue Brandnester und so waren die Feuerwehrleute die ganze Nacht hindurch vor Ort. Die Ermittlungen ergaben später, dass es sich um Brandstiftung handelte. Der Sachschaden belief sich auf rund 20 Millionen DM.

www.chronik-brechen.de/1980-05-14-nbr-brand-eichhorn

01.05.1994

In Werschau wurde im Mai 1994 mit den ersten Erdarbeiten für den Bau des Sportplatzes oberhalb der Autobahn begonnen. Seit der Gründung des Werschauer Sportvereins im Jahr 1975 mussten die Werschauer Kicker in Ermangelung eines geeigneten Sportplatzes in den Nachbargemeinden Fußball spielen. Der Versuch, Mitte der 1980er Jahre einen Sportplatz in Eigenregie zu bauen, misslang. Bei der Realisierung der neuen Sportanlage war auch ein großes Engagement der Vereinsmitglieder des Werschauer Sportvereins gefordert. Neben dem Sportplatz entstanden ein Kleinspielfeld sowie Parkplätze und auch ein Vereinsheim. Die Kosten der Baumaßnahme beliefen sich auf ca. 1 Million DM.

15.05.2015

Unter großer Beteiligung von Oberbrechener Bürgern wurden sieben sogenannte Stolpersteine durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Diese sollen an die Familie Stern erinnern, die bereits seit dem 18. Jahrhundert in Oberbrechen angesiedelt war. Insgesamt wurden sechs Mitglieder der jüdischen Familie Stern in Konzentrationslagern der Nazis ermordet.

www.chronik-brechen.de/2015-05-15-obr-verlegung-von-stolpersteinen-fuer-juedische-buerger

01.05.2022

2022 feiern Niederbrechen und Oberbrechen „1250 Jahre“ mit „Brechen geht rund“ am 01.05.2022 mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen auf verschiedenen Wanderstrecken in der Gemarkung.

28.05.2022

2022 feiern Niederbrechen und Oberbrechen „1250 Jahre“ mit einer „Langen Tafel“ am 28.05.2022 in den Wiesen zwischen Niederbrechen und Oberbrechen. Abschluss bildete ein großes Feuerwerk.

Ausgewählte Ereignisse aus "50 Jahre Brechen“ im Juni

15.06.1974

Am 15.06.1974 erfolgte der erste Spatenstich für die Emstalhalle in Oberbrechen, vom 07.11. - 09.11.1975 feierte die Gemeinde deren Einweihung. Die Halle wurde in erster Linie für das Vereins- und Gemeindeleben errichtet, aber auch für Großsportveranstaltungen, Modenschauen, Tagungen und Ausstellungen genutzt. Sie war mit 2.580 qm Nutzfläche im Süden des Kreisgebiets zur damaligen Zeit die größte Halle. Neben der großen Sporthalle mit Umkleidekabinen verfügte sie auch über einen Fitnessraum sowie eine Gaststätte. Die Emstalhalle wurde in den Folgejahren rege genutzt, z.B. sendete der Hessische Rundfunk von dort eine Ausgabe des „Blauen Bocks“.

29.06.1973

Mit einem Kommers im Festzelt beginnt die Feier „1200-Jahre Niederbrechen“, ein dreitägiges Programm aller kultur- und sporttreibenden Vereine folgt.

26.06.1976

Gemeinsam mit Bürgermeister Kramm besuchten 14 Bewohner aus Werschau vom 26.06. - 27.06.1976 die französische Gemeinde Courcy in der Nähe von Reims. Nachdem bereits 1973 die Feuerwehr Oberbrechen freundschaftliche Kontakte mit der benachbarten französischen Gemeinde Brimont geknüpft hatte, wollten auch die Werschauer ein Zeichen für Aussöhnung und Völkerverständigung setzen. Die Besucher waren bei französischen Gastfamilien untergebracht und bereits im August des gleichen Jahres erfolgte der Gegenbesuch. Es war der Beginn einer Freundschaft, die noch heute durch regelmäßige jährliche Treffen gepflegt wird, das 45. Treffen ist für 2024 geplant. Auch eine Grünanlage am Ortseingang in Werschau wurde nach der französischen Partnergemeinde benannt.

21.06.1985

Werschau feiert „750 Jahre Werschau“. Dabei richtet eine Vereinsgemeinschaft aus Männergesangverein Frohsinn Werschau, Kirchenchor St. Georg Werschau, Tischtennisclub 1968 Werschau, Verschönerungsverein und Freiwillige Feuerwehr Werschau erstmals gemeinsam ein Fest aus. Eine von Dr. phil. Hellmuth Gensicke aus Wiesbaden verfasste "Werschauer Geschichte" wird anlässlich des Festes veröffentlicht.
Erster Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten ist die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette, die Regierungspräsident Knut Müller.

27.06.2004

Werner Schlenz aus Werschau wurde am 27.06.2004 zum neuen Bürgermeister und damit Nachfolger von Bernhard Königstein gewählt, der sich nach 24 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedete und zum zweiten Ehrenbürger der Gemeinde ernannt wurde. Schlenz, der als unabhängiger Kandidat antrat, konnte sich bereits im ersten Wahlgang mit 68 % der ab-gegebenen Stimmen gegen seine beiden Mitbewerber durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,8 %. Werner Schlenz, der zuvor bei der Kreisverwaltung in Limburg beschäftigt war, trat sein Amt am 01.12.2004 an. Er wurde mit großer Mehrheit von 94,3 Prozent am 06.06.2010 für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.

05.06.2009

Am 05.06.2009 konnte der neue gemeindliche Bauhof in der Flachsau seiner Bestimmung übergeben werden. Zuvor war der Bauhof im ehemaligen Gemeindemannviehstall in der Turmstraße in Niederbrechen unter-gebracht, doch die Verhältnisse dort hatten bereits seit Jahren nicht mehr den Mindestanforderungen entsprochen. In zehn Monaten Bauzeit konnte nun ein angemessenes und modernes Gebäude mit einer Grundfläche von 540 qm und mit großzügigen Garagen für die Fahrzeuge errichtet werden. Gekostet hatte die dringend erforderliche Maßnahme 780.000 Euro.

Viele weitere Ereignisse zur Gemeinde Brechen in den letzten 50 Jahre (und natürlich auch davor) können Sie in unserer Ereignisdatenbank (Chronik-Suche) recherchieren.

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