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Datum Ereignis Eintrag

2. Hälfte des 16. Jh.

In einem Protokoll über die Visitation der Kirchen aus dem Stift St. Lubentius, veranlasst vom Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg, wird von einem Pastor Petrus Witgen in Oberbrechen berichtet, der als ziemlich ungebildet geschildert wird und auch sonst noch Mängel aufweist. Dem erzbischöflichen Abgesandten gelobt er jedoch allen Gehorsam und Besserung. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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;


Pfarrgemeinde (OB)

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

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Witgen, Petrus (Pfarrer OB)

;


Kirche

;


Pfarrer

;


Visitationsbericht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.1 Kirche - Geistliche und Personal

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NLZ, 16.08.1974: Streiflichter aus der Vergangenheit. Zur 1200-Jahr-Feier in Oberbrechen - Bürger brachten es zu hohen Ehren.

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08.02.1582

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg belehnt das Collegium der Jesuiten in Koblenz mit dem Zehnten des erzbischöflichen Besitzes in Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


Kurfürstentum Trier

;


Collegium der Jesuiten in Koblenz (Jesuiten-Collegium)

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Geschichte

;


Zehntwesen

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

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Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 053, 063; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 072; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 087; NLZ, xx.05.1965 (genaues Datum unbekannt): Der Zehnt im Goldenen Grund. Harter Streit um Kappes zwischen Brechen und den Jesuiten.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg belehnt das Collegium der Jesuiten in Koblenz mit dem Zehnten des erzbischöflichen Besitzes in Niederbrechen. Sie erhalten den Großen Zehnten von einem kurfürstlichen Gut, das eine Größe von fast tausend alten Morgen (rund 400 Hektar) hat. Nach einer alten Aufzeichnung beträgt der Zehnterlös jährlich etwa 360 Malter Korn, 120 Malter Weizen und 500 Malter Gerste, den Malter zu 2 Hektoliter gerechnet. Gewichtsmäßig waren das 192 Zentner Weizen, 540 Zentner Korn und 650 Zentner Gerste ohne Spelz und Hafer, und das von zwei Drittel der Fläche, da damals die Dreifelderwirtschaft herrscht. Mit diesem Zehnt gibt sich das Collegium aber nicht zufrieden und verlangt auch den Kleinen, den Kappeszehnt, von den Bauern (hierüber kommt es zu langwierigen Prozessen, da die Dezimatoren die alten Rechte der Bauern nicht anerkennen wollten).


1586

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg, gibt anlässlich eines Besuchs in Villmar eine Verordnung heraus, "wie die Verbrechen im Send (d. i. im Bereich der Kirche) zu strafen sind". >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Region

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;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Kirche

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Kirchenrecht

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.0 Kirche - Pfarrei allgemein

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Verordnung Kirchenstrafen von 1586

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Nassauer Bote, 19.10.1962: Neues aus der Vergangenheit Niederbrechens. "Morje froi im halwer fünf!" Die Kirche im Wandel der Zeiten. Vortrag von Rektor Müller.

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04.05.1586

Mechtel berichtet in seiner Limburger Chronik, dass am Sonntag Cantate die Gemeinden Villmar, Niederbrechen und Oberbrechen in einer Prozession unter Führung des in Villmar weilenden Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg die Berger Kirche besuchen; Johann VII. von Schönenberg verweilt anlässlich einer Visitationsreise in unsere Gegend längere Zeit in Villmar. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Bergen

;


Niederbrechen

;


Oberbrechen

;


Villmar

;


Berger Kirche

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Lindener, Wilhelm (Villmar)

;


Trevir, Philipp (Pfarrer in NB)

;


Kirche

;


Prozession

;


Visitation

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

Berger Kirche

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Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 064; Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 101, 160; Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 124; Aus der Geschichte von Werschau, Gensicke (1985), S. 15, 19

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg, der anlässlich einer Visitationsreise in der Limburger Gegend längere Zeit in Villmar verweilt, schließt sich einer Prozession zur Wallfahrtskirche Bergen an, worüber Mechtel (1592-1617 Kanonikus an der Limburger Stiftskirche) in seiner "Limburger Chronik" schreibt: "Anno domini 1586 uff sontag cantate haben beide gemeinde Vilmar und Brechen eine gemeine procession mit dem hochwürdigen heiligen sacrament gehabt und gehalten in die kirche zu bergen. Der hochwürdigste unser gnedigster churfurst und her Joan von Schonburg ware indeß zu Vilmar und ginge dem hochwürdigen h. sacrament zu fuß nach, daruff die hofjunkern und hofgesind gefolget, demnach die nachparn nacheinander in guter Ordnung, letzlich die weiber, alle mit andechtigem gebet und gesang. Dominus Wilhelmus Lindener das heilig amt zu Bergen gehalten und gesungen, dominus Philippus Trevir pastor Brechensis die predig getan. Es ist sunst auch eine große menig volks dahinkommen."


24.05.1586

Anlässlich eines Aufenthalts des Trierer Erzbischofs Johann VII. von Schönenberg in Niederbrechen schenkt dieser das alte Burghaus der Gemeinde zur Errichtung einer Schule, behält aber den Platz um das Burghaus. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Burghaus

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Schule (NB)

;


Schule (NB)

;


Kurfürstentum Trier

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Schulwesen

;


Bauwerk/Gebäude - Umwidmung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.3 Bauwerke - Schule

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Schenkungs-Urkunde vom 24.05.1586

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 101, 113-114; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 014, 035, 064, 079-80; Nassauer Bote, 1960 (genaues Datum unbekannt): Niederbrechen erhält Stadtrechte. Ein kleines Geschehen am Rande der großen Politik.

;


1590 - 1596

Auseinandersetzung zwischen dem Kurfürstentum Trier als Grundherrn von Niederbrechen und Hessen als Pfandherrn auf der einen Seite und dem Grafen Wilhelm zu Wied-Runkel (geb. 1560, gest. 1612) auf der anderen Seite um Rechtsansprüche aus den Schiefergruben des zu Niederbrechen gehörenden Langhecker Walds. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Langhecke

;


Runkel

;


Langhecker Wald - Schiefergruben

;


Kurfürstentum Trier

;


Landgrafschaft Hessen

;


Grafschaft Wied-Runkel

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Ludwig IV., Landgraf von Hessen(-Marburg) (1567–1604)

;


Wilhelm IV., Graf von Wied und Runkel

;


Bergbau

;


Rechtsstreit

;


Schiefergrube

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

;

Unser Heimatbuch, Müller (1967), S. 122; Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 016, 055

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Hintergrund: Ein Runkeler Einwohner hatte die aus einer neuen Grube geförderten Schieferplatten zerschlagen und sollte Schadensersatz zahlen und bestraft werden; Graf Wilhelm zu Wied-Runkel behauptete darauf hin, dass die Schiefergruben auf seinem Territorium lägen und Niederbrechen lediglich die Waldnutzung zustehe, was Niederbrechen mit Hilfe einer "alten Weistums" wiederlegen konnte.


1590

Der Throner Hof in Niederbrechen wird vom Trierer Erzbischof und Kurfürst Johann VII. von Schönenberg in einem Vertrag mit Graf Johann von Nassau-Dillenburg (geb. 22.11.1536, gest. 18.10.1606) ertauscht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Throner Hof

;


Kurfürstentum Trier

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Johann VI., Graf von Nassau-Dillenburg, genannt der Ältere

;


Geschichte

;


;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

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Nassauische Annalen, 1969 Bd. 080, S. 314: Buchbesprechung zu "Karl Müller: Brachina, Brechen, Stadt Brechen, Niederbrechen. Unser Heimatbuch."

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19.01.1591

In einem umfangreichen Schreiben an den Grafen Wilhelm IV. von Wied-Runkel (geb. 1560, gest. 1612) sprechen sich der Trierer Erzbischof Johann VII. von Schönenberg und der Landgraf von Hessen verwundert darüber aus, das Wied-Runkel die Niederbrechener Eigentumsrechte an ihrem Wald in der Langhecke streitig macht und verweist auf eine alte Urkunde vom 15.04.1493. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Langhecke

;


Langhecker Wald

;


Kurfürstentum Trier

;


Landgrafschaft Hessen

;


Grafschaft Wied-Runkel

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Johann VII. von Schönenberg (Erzbischof und Kurfürst von Trier, 1581 bis 1599)

;


Ludwig IV., Landgraf von Hessen(-Marburg) (1567–1604)

;


Wilhelm IV., Graf von Wied und Runkel

;


Bergbau

;


Schiefergrube

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

01.3 ältere Geschichte - 1369-1800 (Kurtrierische Zeit)

;

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Heimatbuch von Niederbrechen (1925), S. 056

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