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Epoche:
Die neue Gemeinde Brechen bis zur Jahrtausendwende (1972-1999)

Datum Ereignis

29.06.1973 - 02.07.1973

1200-Jahrfeier von Niederbrechen mit dreitägigem Programm aller kultur- und sporttreibenden Vereine. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Ortsjubiläum

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1200 Jahre Niederbrechen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.6 Gemeinde - Ortsjubiläen

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1973-06-29 Nbr 1200 Jahrfeier Niederbrechen

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Jubiläumsschrift und Festprogrammm 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen 1897-1997 (1997); Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 79; handschriftl. Chronik Rudi Becker, S. 20; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 23.12.1993

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14.09.1973

In einer kleinen Feierstunde wird das Hallenbad im Runkeler Weg in Niederbrechen seiner Bestimmung übergeben. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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SchulturnhaIle/Hallenschwimmbad

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Gemeinde Brechen

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Hallenschwimmbad

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DLRG Ortsgruppe Brechen-Runkel-Villmar e.V.

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Turnverein e.V. 1901 Niederbrechen - Blasorchester

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Gemeinde - Bauwerk/Gebäude

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Bauwerk/Gebäude - Inbetriebnahme

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.2 Bauwerke - Gemeinde

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Mitteilungsblatt der Gemeinde Brechen Nr. 1973/23 (11.09.1973); NLZ, 18.09.1973: Nach acht Jahren endlich der Wunsch erfüllt. Das Hallenschwimmbad in Niederbrechen ist eingeweiht - Es folgen noch Camberg und später Hadamar.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Es ist soweit! Das Hallenbad wird am Freitag, dem 14. September 1973 in einer kleinen Feierstunde seiner Bestimmung übergeben.

Ab Samstag, dem 15. September, 14.00 Uhr, steht es der Bevölkerung zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten sind:

Dienstags – samstags: von 14.00 bis 22.00 Uhr

Sonntags: von 8.00 bis 12.00 Uhr

Montags: geschlossen

Die Badedauer beträgt 1 Stunde zusätzlich ¼ Stunde für Aus- und Ankleiden.

Für die Benutzung des Bades werden folgende Gebühren erhoben:

Erwachsene: Einzeltageskarte 1,50 DM

Jugendliche von 15 - 18 Jahren: Einzeltageskarte 1,00 DM

Kinder bis 15 Jahre: Einzeltageskarte 0,50 DM

Alle anderen Gebühren sind aus den entsprechenden Aushängen zu ersehen.

Der funktionelle Ablauf des Badebetriebes: Beim Eintritt in den Vorraum wird die entsprechende Karte gelöst. Hierbei erhält jeder Badegast einen Schrankschlüssel mit einem farbigen Armband. Der Badegast geht in eine Kabine, entkleidet sich und bringt seine Kleidung in den Schrank dessen Nummer mit der auf seinem Schlüssel identisch ist.

Die gelöste Benutzungskarte muß unbedingt aufgehoben werden.

Vor Eintritt in das Hallenbad muß jeder die Brausen mit Seife zur Körperreinigung benutzen. Im Bad selbst hat der Badegast sich an die bestehende Satzung zu halten und den Anordnungen des Bademeisters zu folgen.

Nach Beendigung des Bades muß der Badegast den ihm ausgehändigten Schlüssel an der Kasse zurückgeben, wo auch anhand der vorgezeigten Eintrittskarte die Zeit überprüft wird.

Bei Überschreiten der festgesetzten Zeit wird eine Nachgebühr gefordert.

Das Badebecken selbst ist 25 m lang und 8 m breit.

Die Gemeindegremien haben das Schwimmbad unter großen finanziellen Opfern erstellt, hoffen nun, daß es der Bevölkerung gefällt und sich alle, die es besuchen, in ihm wohlfühlen.

(Quelle: Mitteilungsblatt der Gemeinde Brechen Nr. 1973/23 vom 11.09.1973)

 

Die Einrichtung in Trägerschaft des Landkreises wird, ebenso wie die bereits 1969 eingeweihte Turnhalle, von der benachbarten Grund- und Hauptschule Niederbrechen für den Sport- bzw. Schwimmunterricht genutzt. Die Gemeinde hat mit dem Kreis ein Betriebs- und Nutzungsrecht für 25 Jahre vereinbart. Das Schwimmbecken ist 25 Meter lang und 8 Meter breit und wird auch von Besuchern benachbarter Gemeinde gern genutzt. Ein eigens für die Errichtung des Schwimmbads gegründeter Verein hat mehr als 20.000 DM gesammelt.


06.02.1974

Der Hessische Landtag beschließt das "Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises" (veröffentlicht im Gesetz- und Verodnungsblatt für das Land Hessen, Teil I, Nr. 5 vom 13.02.1974); darin wird in § 7 der Zusammenschluss der Gemeinden Brechen und Oberbrechen zur Gemeinde Brechen verfügt (einige zu Brechen gehörende Flurstücke der Gemarkung Langhecke gehen an die Gemeinden Villmar und Weinbach(. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Werschau

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Weinbach

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Villmar

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Langhecke

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Gemeinde Brechen

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Hessischer Landtag

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Geschichte

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Gemeindezusammenschluss

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.5 neue Geschichte - 1972-1999 (Gemeinde Brechen bis zur Jahrtausendwende)

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Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 08.02.1974, S. 01: Werschau - Niederbrechen - Oberbrechen = Brechen.; Gesetz- und Verodnungsblatt für das Land Hessen, Teil I, Nr. 5 vom 13.02.1974

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises:

§ 7 Gemeinde Brechen

Die Gemeinden Brechen - mit Ausnahme der in § 12 Abs. 2 und § 13 genannten Flurstücke - und Oberbrechen werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Brechen" zusammengeschlossen.

§ 12 Gemeinde Weinbach

(1) Die Gemeinden Edelsberg und Elkerhausen werden in die Gemeinde Weinbach eingegliedert.

(2) In die Gemeinde Weinbach werden weiter eingegliedert aus der Gemeinde Brechen die Flurstücke:

Gemarkung Langhecke: Flur I Nr. 34/7, 35/7, 36/8, 37/8, 9, 18 und 19.

§ 13 Gemeinde Villmar

In die Gemeinde Villmar werden eingegliedert aus der Gemeinde Brechen die Flustücke:

Gemarkung Langhecke: Flur 11 Nr. 1, 2, 6/3, 7/3, 4 und 5.

(Quelle: Gesetz- und Verodnungsblatt für das Land Hessen, Teil I, Nr. 5 vom 13.02.1974]

 

Werschau - Niederbrechen - Oberbrechen = Brechen

Am 1. Juli 1974 ist es soweit.

Was bisher schon im Raume stand, ist nun durch den Landtag im Rahmen eines Gesetzes beschlossen worden. Werschau, Niederbrechen und Oberbrechen bilden die Gemeinde mit Namen "Brechen".

Ab dem genannten Termin wird die Großgemeinde von einem Staatsbeauftragten, der vom Regierungspräsident eingesetzt wird, geleitet und voraussichtlich erfolgt am 10.11.1974 die Wahl des neuen Bürgermeisters und der neuen Gemeindegremien.

Über das Für und Wider ist schon viel geredet worden; die Diskussionen werden wahrscheinlich noch nicht beendet sein.

Auf der anderen Seite sollte man sich nun mit der Situation abfinden und vertraut machen. An dem Zusammenschluß ist nichts mehr zu ändern. Daher sollten wir alle versuchen, das Beste zu machen.

Natürlich wird jedes Dorf seine Eigenständigkeit bewahren. Es wäre falsch, wollte man aus drei Ortschaften mit Gewalt eine Einheit schaffen.

Für Oberbrechen wird sicherlich eine Verwaltungsstelle erhalten bleiben, damit die Bürger nicht wegen jeder Bescheinigung etc. den Weg zum Rathaus nach Niederbrechen machen müssen.

Alle anstehenden Dinge müssen jedoch noch geregelt werden. Ein gemeinsames Gespräch mit den Gemeindevorständen beider Gemeinden hat bereits stattgefunden, weitere werden folgen.

Vielleicht bietet der Zusammenschluß aber auch eine Möglichkeit, daß sich die Bewohner beider Orte näher kommen. Aber haben wir auch alle die Bereitschaft dazu und sehen wir in den Mitbewohnern in den anderen Ortsteilen auch wirklich die Mitmenschen mit denen wir künftig zusammen leben und - auskommen wollen und müssen? Geographisch gesehen sind wir eine Großgemeinde, im Gegensatz zu anderen Großgemeinden, die räumlich weit voneinander entfernt liegen.

Bedauerlich ist nur, daß die beiden Gemeinden Münster und Weyer nicht zu unserer Gemeinde genommen wurden. Hier sind nicht nur wirtschaftliche und verkehrsmäßige Bindungen vorhanden, sondern die Menschen untereinander haben guten Kontakt. Vielleicht ist die jetzige Gebietsreform eines Tages erneut reformbedürftig. Dann sollte man auch solche Gründe beachten, die nur zu oft ignoriert werden bei solchen Entscheidungen.

Wir wollen uns zum Vorsatz machen, aufgrund der künftigen Lösung zum Wohle aller in der Großgemeinde lebender Mitmenschen das Beste daraus zu machen.

Kramm – Bürgermeister [von Oberbrechen]

(Quelle: Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 08.02.1974, S. 01)


01.07.1974

Zusammenschluss der Gemeinde Oberbrechen mit der Gemeinde Brechen, die bereits aus den ehemaligen Gemeinden Niederbrechen und Werschau besteht; der Oberbrechener Ortsbürgermeister Josef Kramm wird zum "Staatsbeauftragten zur Wahrnehmung der Aufgaben des Bürgermeisters" ernannt. Das Regierungspräsidium bestellt die Gemeindevertreter der bisherigen Gemeinden Brechen und Oberbrechen zunächst zu "Beauftragte für die Wahrnehmung der Aufgaben der Gemeindevertretung". Die alte Schule in Oberbrechen wird Verwaltungssitz des Ortsteils. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Niederbrechen

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Oberbrechen

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Werschau

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Alte Schule (OB)

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Gemeinde Brechen

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Gemeinde Oberbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Geschichte

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Ortszusammenlegung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.5 neue Geschichte - 1972-1999 (Gemeinde Brechen bis zur Jahrtausendwende)

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1974-07-01 Staatsbeauftragte Gemeinde Brechen

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Geschichte von Oberbrechen, Gensicke/Eichhorn (1975), S. 265, 112; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994); Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 80; Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 12.07.1974, S. 02: Gemeindezusammenschluß.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Gemeindezusammenschluß

Wenn Sie, lieber Leser die heutige Ausgabe vom "inform" in Händen halten, dann besteht die neue Großgemeinde bereits 10 Tage. Der Zusammenschluß wurde nicht mit lauten Feiern begangen, sondern ging in der Nacht vom 30.6.1974 zum 1.7.1974 naht- und lautlos über. Vielleicht wird man sich, wenn eine Änderung in absehbarer Zeit nicht mehr vorgenommen wird, später einmal fragen, warum denn alles so sang- und klanglos über die Bühne gegangen ist. vielleicht ist dieser Zusammenschluß ein geschichtliches Ereignis, was es in vielen Jahrhunderten oder niemals mehr gibt.

Ob es weitere regionale Vergrößerungen in unserem Raume geben wird, muß abgewartet werden; sicherlich hat solches auch mancher schon im Stillen erhofft. Aber, wenn man schon die Selbständigkeit vieler Gemeinden aufhebt, sollte man nicht Gemeinde und Städte schaffen, deren Gebiet kaum noch überschaubar und dadurch mit vielen Nachteilen für den darin lebenden Menschen behaftet sind.

Nun, es gibt ab dem 1.7.1974 nun eine neue Gemeinde Brechen, in der wir in den drei Ortsteilen unser Leben mit einigen Neuerungen, im großen und ganzen aber doch wie bis her weiterführen werden.

Die Eigenständigkeit soll erhalten bleiben, das Zusammengehörigkeitsgefühl jedoch auch gefördert werden. Wir in der neuen Großgemeinde wollen uns gegenseitig achten und näherkommen.

Für den Ortsteil Oberbrechen (postalisch Brechen 2) ist zunächst folgendes auf verwaltungstechnischem Gebiet zu beachten :

Die bisherige Verwaltung verbleibt zunächst bis zum 31.12.1974 in den Räumen des bisherigen Bürgermeisteramtes (alte Schule), die personelle Besetzung auch. Wie es danach aussehen wird, wird geklärt werden müssen.

Sprechstunden für die Bevölkerung sind wie bisher täglich von 8.00 – 12.00 Uhr und freitagsnachmittags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Sprechstunde des beauftragten Bürgermeisters in den Verwaltungsstellen sind wie folgt:

WERSCHAU: Dienstags von 9.00 - 12.00 Uhr

OBERBRECHEN: Mittwoch von 9.00 - 12.00 Uhr, Freitag von 14.00 - 16. 00 Uhr.

Der beauftragte Bürgermeister, kann ansonsten während der Sprechstunden im Rathaus zu Niederbrechen erreicht werden. Ebenfalls steht hierfür auch der büroleitende Beamte, Herr Amtmann Heinz Joachim Poppe, Ortsteil Niederbrechen, zur Verfügung.

Die Sitzungen des (ebenfalls beauftragten) Gemeindevorstandes finden jeweils dienstags nachmittags statt.

Zu Standesbeamten für die Interimszeit wurden vom Gemeindevorstand bestellt:

Josef Kramm und die Kassenverwalter Bernhard Königstein (Niederbrechen) und Karl Schönbach (Oberbrechen). Vorarbeiter ist Werner Hofmann (Oberbrechen), der außerdem noch die Stelle des Wassermeisters in der Gesamtgemeinde inne hat. Stellvertretender Wassermeister ist Herr Helmut Herbst (Niederbrechen).

In einer der nächsten Ausgaben von "inform" werden die Namen aller Bediensteten der Gemeinde, bekannt gegeben zur Erleichterung der Abwicklung von Dienstgeschäften.

Der Einsatz der Gemeindearbeiter bleibt vorerst wie bisher bestehen, so daß die Gemeindearbeiter in den bisherigen Ortsteilen ihren Dienst weiter versehen. Bei gemeinsamen Einsätzen wird dies vorher rechtzeitig angeordnet. Wegen der Erweiterung der erforderlichen Räumlichkeiten (Rathaus) werden zur Zeit Verhandlungen geführt, um durch einen evtl. Kauf oder eine Anmietung zunächst die bestehenden Raumschwierigkeiten zu beheben.

(Quelle: Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 12.07.1974, S. 02: Gemeindezusammenschluß.)


01.07.1974

Zusammenschluss der Landkreise Limburg und Oberlahnkreis zum Kreis Limburg-Weilburg, der eine Größe von 738 km² umfasst. Im Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises vom 06.02.1974 wird im ersten Abschnitt in §7 das Gebiet der neuen Gemeinde Brechen abgegrenzt: Es umfasst die ehemalige Gemeinden Brechen (mit Ausnahme in den zukünftigen Gemeinden Weinbach bzw. Villmar gelegenen Grundstücke im Bereich der Gemarkung Langhecke) und Oberbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Kreis Limburg-Weilburg

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Brechen

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Kreis Limburg

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Oberlahnkreis

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Kreis Limburg-Weilburg

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Geschichte

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Zusammenschluss

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Landeshoheit

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.5 neue Geschichte - 1972-1999 (Gemeinde Brechen bis zur Jahrtausendwende)

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Inform. Informationsblatt der Gemeinde Oberbrechen, 08.02.1974, S. 01

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16.08.1974 - 20.08.1974

1200-Jahrfeier von Oberbrechen zusammen mit der Kirmes; Schirmherr ist Rudolf Wolf. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Festplatz (OB)

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Wolf, Rudolf (OB)

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Ortsjubiläum

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1200 Jahre Oberbrechen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.6 Gemeinde - Ortsjubiläen

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1974-08-00 Obr 1200 Jahrfeier
Wolf, Rudolf

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 09.08.1974, S. 03: Festprogramm.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 16.08.1974, S. 03: 1200 Jahre Oberbrechen.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 23.08.1974, S. 01: 1200-Jahr-Feier-Kirmes "International".; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 80

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21.09.1974

Einweihung der neuen Pfarrkirche St. Georg Werschau (Erweiterungsbau) mit einer Feierstunde um 15:00 Uhr durch Bezirksdekan Staudt im Rahmen der Kirmes. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

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Kirche (W) - Einweihung

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Dorfgemeinschaftshaus

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Pfarrgemeinde (W)

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Brieftaubenverein Ohne Furcht Werschau

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Bauwerk/Gebäude - Einweihung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.09.1974, S. 06: Ortsteil Werschau.; Georgsbote Werschau, 1974; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Ortsteil Werschau

Erstmalig feiert der Ortsteil Werschau sein Kirchweihfest an diesem Wochenende; bisher wurde die Kirchweih immer noch als "Martini-Kirmes " im Monat November gefeiert.

Mit dem weltlichen Kirchweihfest ist die Einweihung des erweiterten Gotteshauses verbunden.

Um 15.00 Uhr wird Herr Bezirksdekan Staudt im Beisein der Kirchengemeinde des Ortsteiles Werschau und den Gästen diese Einweihungsfeierlichkeiten vornehmen. Anschließend findet ein Dankgottesdienst als Vorabendmesse statt.

Die Tanzveranstaltungen finden im Dorfgemeinschaftshaus am Samstag, dem 22. Sept., ab 20.00 Uhr, und am Sonntag, dem 23. Sept., ab 15.00 Uhr statt. Ausrichter ist der Brieftaubenverein "Ohne Furcht" Werschau.

Am Montag findet in den Gastwirtschaften der traditionelle Frühschoppen statt.

Alle Bewohner der Gemeinde Brechen sind zu den kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten recht herzlich eingeladen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.09.1974, S. 06)


08.11.1975

Einweihung der Emstalhalle in Oberbrechen. Unter dem Motto "SINGENDES - KLINGENDES - TANZENDES BRECHEN" beteiligen sich die musiktreibenden Vereine der Gemeinde und bieten ein "gutes und repräsentatives Bild aus dem kulturellen Leben in der Gemeinde". >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Niederbrechen

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Werschau

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Emstalhalle

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Turnverein e.V. 1901 Niederbrechen - Blasorchester

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Kirchenchor Cäcilia Oberbrechen

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Mandolinenclub Wanderlust e.V. Niederbrechen

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Volks- und Gebirgstrachtenverein Emsbachthaler Niederbrechen

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen - Blasorchester

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Männergesangverein Eintracht 1867 e.V. Oberbrechen

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Frohsinn 1912 e.V. Niederbrechen - Männerchor

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Concordia Niederbrechen 1902 e.V.

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Männergesangverein Frohsinn 1889 Werschau

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Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen - Musikzug

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Gemeinde - Bauwerk/Gebäude

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Verein - Musik

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Bauwerk/Gebäude - Einweihung

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Orchesterauftritt

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.4 Bauwerke - Vereine, Unternehmen

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 31.10.1975, S. 01: Eröffnung der Emstalhalle.; NLZ, 12.11.1975: Nochmals viele Höhepunkte. Die neue Emstalhalle hat ihre Bewährungsprobe glänzend bestanden.; Weilburger Tageblatt: 11.11.1975: Repräsentatives Bild aus dem kulturellen Gemeindeleben. "Singendes, klingendes, tanzendes Brechen" mit 1000 Gästen.; NLZ, 10.11.1975: Brechen will "Mekka der Sportler" werden. Gelungene Feier zur Einweihung der neuen Emstalhalle - Die Bewährungsprobe schon bestanden.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Programm

1. Freiwillige Feuerwehrkapelle Niederbrechen (Musikstück: "Der Kalif von Bagdae" von Overture Boildeu)

2. M.G.V. "Eintracht" Oberbrechen ("Gebet" von W. Heinrichs; "Slowenischer Weinstrauß" von W. Pappert)

3. Kirchenchor Oberbrechen "Cäcilia" ("Lobet den Herrn der Welt" von H. Purzel mit Klavier; "Cantate Domino" von H. Leo Hassler)

4. M.G.V. "Frohsinn" Niederbrechen ("Das macht der alte Schlendrian" von W. Giesen; "Mädchen aus Muntenia" von H. Ophoven; "Lorencita" von Quirin Rische)

5. Mandolinenclub "Wanderlust" Niederbrechen ("Wolgaklänge" von Th. Ritter; "ruß. Volks- und Tanzweisen"; "Durch Ungarns Landschaften" von F. Menichetti, Fantasie)

6. M.G.V. "Frohsinn" Werschau ("Oh du schöner Rosengarten" von K. Lissmann; "La Morentina" von B. Weber)

7. Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen ("Kleine Festmusik" von H. Hartwig; "Koburger Marsch" von Heisig; "Reiter von Sedan" von G. Lotterer; "Fahrende Musikanten" von Jack White)

8. M.G.V. "Concordia" Niederbrechen ("Ceklunia" von W. Henrichs; "Wahre Liebe" von L. Janacek; "Halleluja" von W. Trapp)

9. Volks- und Gebirgstrachtenverein "D’ Emsbachthaler" Niederbrechen "Bandeltanz" – Reigentanz; "Haus’ham Hoch" - Plattler; "Sterntanz" - Reigentanz)

10. Freiwillige Feuerwehrkapelle Niederbrechen ("Zum Städele hinaus" – "Meißner" Marsch)

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 31.10.1975, S. 01: Eröffnung der Emstalhalle.)


15.12.1975

Das von Dr. Hellmuth Gensicke und Dr. Egon Eichhorn im Auftrag der Gemeinde Brechen herausgegebene Heimatbuch "Geschichte von Oberbrechen" mit 542 Seiten und zahlreichen Fotos ist fertig und auf dem Rathaus in Niederbrechen und den Verwaltungsstellen Oberbrechen und Werschau zum Preise von 25,00 DM erhältlich. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gensicke, Hellmuth

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Eichhorn, Egon

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Geschichts- und Heimatforschung

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Publikation

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Buch - Geschichte von Oberbrechen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.0 Gemeinde - allgemein

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 12.12.1975, S. 03: Geschichte des OT Oberbrechen .; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Geschichte des OT Oberbrechen

Endlich ist es soweit ! Das Buch über die Geschichte des OT Oberbrechen ist ab 15. Dezember 1975 auf dem Rathaus in Niederbrechen und den Verwaltungsstellen Oberbrechen und Werschau zum Preise von 25,00 DM erhältlich.

Auf Grund, daß sich der Umfang und Inhalt des Buches von dem Zeitpunkt der Vorbestellung an wesentlich vergrößert und dadurch verteuert hat, müssen auch die Personen, die bereits eine Vorbestellung vorgenommen haben, den Preis von 25,00 DM entrichten.

Das Buch hat einen Umfang von 540 Text-, 48 Bildseiten und 2 Falttafeln. Es dürfte nicht nur ein wissenschaftliches Werk, sondern auch eine Fundgrube sein, in der außer der Geschichte Oberbrechens auch von unserem engeren Raum (dabei auch von den 3 Ortsteilen) berichtet wird. Ein umfangreiches Bildteil vermittelt Geschehnisse aus früherer Zeit.

Bestes Kartenmaterial läßt ebenfalls einen umfassenden Blick in die Geschichte werfen.

Namhafte Autoren haben interessante Beiträge auf verschiednen Gebieten geleistet.

Das Buch dürfte auch bestens als Weihnachtsgeschenk geeignet sein.

Der Preis von 25,00 DM ist mehr als gerechtfertigt und soll daher von den Interessenten in keinem Fall als zu hoch empfunden werden.

Der Inhalt des Buches ist nicht nur für die jetzige, sondern auch für die nächstfolgende Generation ein umfassendes Werk. Das Buch sollte daher in jedem Haushalt zu finden sein.

(Quelle:


01.03.1976

Umbenennung von einigen Straßen in Niederbrechen, Oberbrechen und Werschau (wegen gleichnamigen Straßenbezeichnungen in den drei Ortsteilen). >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Oberbrechen

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Werschau

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;


Gemeinde Brechen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Straßen

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Straßennamen

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

20.2 Sonstiges - Straßen- und Gemarkungsnamen

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Aufstellung Straßennamen alt - neu

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 23.01.1976, S. 05: Folgende Straßennamen sind zu ändern; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994); Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 31

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22.05.1977

Einweihung des neuen Pfarrzentrums einschließlich des Kindergartens in der Dietkircher Straße in Niederbrechen unter Beteiligung der Ortsvereine. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Pfarrzentrum (NB)

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Kindergarten (NB) - St. Maximin

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Pfarrsaal (NB)

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Pfarrgemeinde (NB)

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Kindergarten (NB)

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Turnverein e.V. 1901 Niederbrechen - Schülerorchester

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Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen - Blasorchester

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Concordia Niederbrechen 1902 e.V.

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Frohsinn 1912 e.V. Niederbrechen - Männerchor

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Volks- und Gebirgstrachtenverein Emsbachthaler Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Kirche

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Kindergarten

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Bauwerk/Gebäude - Einweihung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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NLZ, 21.05.1977: Hyde-Park erhält Konkurrenz. Das neue Pfarrzentrum wird mit einer Festwoche eingeweiht.; NLZ, 24.05.1977: Pfarrzentrum mit Leben erfüllt. Jugend zog mit Fackelzug um und verbrannte die ausgedienten Möbelstücke.; Brachina Bote, 1977/Nr. 07, S. 4

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01.09.1978

Die Gemeindeverwaltung Brechen nimmt den Dienstbetrieb im neuen Rathaus auf, dem ehemaligen Schwesternhaus Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Niederbrechen

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Altes Rathaus (NB)

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Rathaus Brechen

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Schwesternhaus (NB)

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Gemeindeverwaltung

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Gemeinde - Bauwerk/Gebäude

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Bauwerk/Gebäude - Umwidmung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.2 Bauwerke - Gemeinde

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 07.09.1978, S. 03: Einzug ins neue Rathaus.; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994); Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 81

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07.10.1978 - 09.10.1978

Kirmes in Niederbrechen; 1.200 Personen sind zur Eröffnung der Niederbrechener Kirmes am Alten Rathaus versammelt; Bürgermeister Josef Kramm entzündet mit einer brennenden Pechfackel das Gas und startet damit die Gasversorgung der Gemeinde ("Gaskirmes"). Der Kirchenchor Niederbrechen unter Leitung von Georg Jung bringt im Kirmes-Hochamt die "Missa Brevis in B" von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör. Rockgruppe am Beat-Nachmittag an Kirmessonntag: Sinfonie. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Altes Rathaus (NB)

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Kirche (NB)

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Kirchenchor Cäcilia Niederbrechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

Kramm, Josef (OB)

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Jung, Georg (NB)

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Kirmes

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Verein - Musik

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Gasversorgung

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Gottesdienst - Kirmes

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Gaskirmes

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.3 Kirche - Veranstaltungen/Kirchliches Leben

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Kirmes in Niederbrechen
Erdgas in Brechen 1978

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 28.09.1978, S. 06: Kirmes in Niederbrechen.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 12.10.1978, S. 04: Erdgas in Brechen UND S. 07: Kirchweihfest in Niederbrechen.; NLZ, 06.10.1978: 180 Liter Bier zu gewinnen. Tänze der Kirmesburschen.; NLZ, 06.10.1978: Kirchenchor singt Messe von Mozart.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Kirmes in Niederbrechen

Der Ortsteil Niederbrechen begeht vom 7. bis 9.10.1978 sein diesjähriges Kirchweihfest.

Entnehmen Sie anhand des Programmes die gebotenen Veranstaltungstermine, für die sich die Kirmesburschen 1978 verantwortlich zeigen.

DONNERSTAG, den 5.10.1978 Hammel waschen

FREITAG, den 6.10.1978 Bäume holen und aufstellen

SAMSTAG, den 7.10.1978

morgens Aufstellen des großen Kirmesbaumes.

Um 19.30 Uhr Kirmeseröffnung am alten Rathaus durch den Bürgermeister und Pfarrer

Ab 20.00 Uhr Tanz in der Turnhalle

SONNTAG, den 8.10.1978

10.00 Uhr Festhochamt

14.30 Uhr Rocknachmittag mit der Gruppe "Sinfonie" aus Wiesbaden

20.00 Uhr Tanz in der Turnhalle

MONTAG, den 9.10.1978

ab 9.00 Uhr Frühschoppen in allen Gaststätten

20.00 Uhr Tanz in der Turnhalle mit anschließender Verlosung

24.00 Uhr Kirmesübergabe

An allen Kirmestagen spielt die Kapelle "Hans Steiner Sextett". Es laden ein die Kirmesburschen und der Turnverein.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 28.09.1978, S. 06: Kirmes in Niederbrechen.)

 

Kirchweihfest in Niederbrechen

Zum Zeitpunkt als diese Zeilen geschrieben werden, herrscht draußen herrlicher Sonnenschein, ein wunderschöner Herbsttag, der mit Nebel begann und der viele Bewohner unserer Gemeinde nach draußen lockt.

Es ist Sonntagnachmittag, gegen 15.00 Uhr.

In den Wahllokalen der Gemeinde herrscht emsiges Treiben aus Anlaß der Hessenwahl, deren Ausgang mit Spannung erwartet wird. Wahrscheinlich ist dies erstmalig der Fall gewesen, daß auf ein Kirchweihfest ein Wahlsonntag fällt.

Nun, es wurde das Beste daraus gemacht.

Wenn auch die freiwilligen Wahlhelfer und die hauptamtlichen Kräfte sich mehr der Wahl widmen wie der Kirmes, so prägt die Festtagsstimmung die ganze Atmosphäre.

Herzliche Begrüßungen, Gespräche vor und in den Wahllokalen, viele Fragen nach dem Wahlausgang, auch heftige Diskussionen in den Gastwirtschaften allerdings nicht nur hierüber.

Über das schreckliche Verbrechen, welches am Freitag, dem 6. 10.1978 auf der Bahnhofstraße (gegenüber Haus Völkel), bei dem der 27jährige Manfred Hannappel aus Niederzeuzheim von zwei Männern derart geschlagen und getreten wurde, daß er kurz darauf bei Einlieferung in das St. Vinzenz-Hospital Limburg starb, wurde ebenso heftig und mit Abscheu diskutiert.

Doch trotz diesem schlimmen Ereignisses verlief bis zum jetzigen Zeitpunkt das Kirchweihfest in Niederbrechen in froher Festtagsstimmung.

Die Eröffnung der Kirmes nahm wie immer der Pfarrer (Drechsler) und der Bürgermeister (Kramm) vor dem alten Rathaus vor. Man wird wahrscheinlich auch vorerst bei diesem Platz bleiben, der doch eine historische Stätte darstellt.

Hinzu kam, daß über die Kirmes durch die MKW der Gefangenenturm und das alte Rathaus angestrahlt wurde.

Besonders jedoch war das Zünden der ersten Gasflamme ebenfalls vor dem Rathaus eine besondere Attraktion und ergab ein herrliches Bild.

Mit Musik und Kirmeshammel zogen die Kirmesburschen und -mädchen zum Rathaus, um die Eröffnung mit vorzunehmen. Nach dem Zünden der Flamme durch Bürgermeister Kramm schenkte die MKW aus diesem Anlaß Wein aus und verschenkte Probiergläschen mit dem Wappen der Gemeinde und dem Datum 7.10.1978, und der Beschriftung Erdgas in Brechen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Aufführung der Schubertmesse im sonntäglichen Festgottesdienst um 10.00 Uhr.

Hier zeigten der Kirchenchor Niederbrechen und der Musikverein Oberbrechen ihr derzeitiges Können und ihre Leistungskraft.

Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön für dieses eindrucksvolle Erlebnis, bei der Dekan Breidling, der am 11.10.1978 75 Jahre alt wird, zelebrierte.

Auch die Kirmesburschen waren mit ihren bunten Kirmeshüten und ihrer Fahne zum Gottesdienst gekommen.

Im Anschluß daran versammelten sie sich im Hofe des Pfarrhauses und brachten Pfarrer Drechsler und Bürgermeister Kramm ein Ständchen. Letztgenannter absolvierte mit einem Kirmesmädchen und seine Ehegattin mit einem Kirmesburschen ein Kirmestänzchen.

Pfarrer Drechsler und Frau Heuser schenkten zwischendurch den Kirmesburschen und der Musik ein Schnäpschen aus. Die üblichen Präsentkörbe gingen wieder in den Besitz von Pfarrer und Bürgermeister sowie ein Kirmeskrug über.

Herzlichen Dank hierfür.

Eine herzliche Atmosphäre, die ein harmonischer Verlauf der Kirmes kennzeichnete.

Der Festplatz, der reichlich bestückt war, wurde von vielen Besuchern aus nah und fern und besonders aus Niederbrechen zahlreich bevölkert.

Zum Frühschoppen traf man sich in den Gaststätten und manche Familien ließen ihre Küchen kalt, und gingen gemeinsam zum Essen in die Gaststätten.

Das Fußballspiel der Alemannen gegen SV Elz ging am Samstagnachmittag 1:0 gewonnen, so daß auch bei den Sportlern und ihren Angehörigen über die Kirmes die Welt in Ordnung war.

Fahnenschmuck an den Häusern trug noch das übrige zum Fest bei, so daß die Kirmestage alles in allem inhalts- und erlebnisreiche Tage ''geworden sind.

Der Frühschoppen morgen früh, bei dem Reporter Manfred Horz von der NLZ (in Niederbrechen, Kaiserstraße wohnhaft) ein Fäßchen Bier und Bürgermeister Kramm Brezel den Kirmesburschen, Mitgliedern der Gemeindevertretung und des Vorstandes und den Bewohnern - so lange vorhanden - verabreicht, leitet den Frühschoppen auch in den Gaststätten ein, der zünftig gefeiert wird und oft bis zum Abend andauert.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 12.10.1978, S. 07: Kirchweihfest in Niederbrechen.


08.12.1979 - 09.12.1979

1. Hobbyausstellung in der Emstalhalle Oberbrechen; der Gemeindeausschuss für Jugend, Sport und Soziales hat gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule eine entsprechende Initiative gestartet. Die Ausstellung soll Hobbykünstlern aus der Gemeinde und darüber hinaus ein Podium bieten. Das Spektrum ist sehr weit gefächert und reicht von Holzschnitzereien, Bastelarbeiten, Sammlungen bis hin zu Gemälden und Modellbauten. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Oberbrechen

;


Emstalhalle

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verein

;


Hobbyausstellung

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

06.0 Gruppierungen - allgemein

;

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 29.11.1979, S. 05: Hobby- und Freizeitausstellug vom 8. bis 10. Dezember 1979

;


1980

Die Schuhfabrik Hassia baut im Industriegebiet "Großer Werschberg" in Niederbrechen eine Produktionshalle. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Schuhfabrik Hassia

;


Schuhfabrik Hassia

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Handwerk und Gewerbe

;


Schuhfabrik

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.1 Handwerk + Gewerbe - Unternehmen

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;

Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 82; handschriftl. Chronik Rudi Becker, S. 22

;


14.05.1980

Brand in der Wellpappenfabrik Eichhorn in Niederbrechen; ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten aus den Brechener Ortsteilen, aber auch aus benachbarten Gemeinden kämpft gegen die Flammen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Papierfabrik Carl Eichhorn

;


Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen

;


Freiwillige Feuerwehr Werschau

;


Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen

;


Carl Eichhorn KG Wellpappenwerke

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Feuerwehrwesen

;


Einsatz - Brandeinsatz

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.1 Infrastruktur - Feuerwehr- und Rettungswesen (einschl. Verein)

;

Grossbrand Firma Eichhorn

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Jubiläumsschrift und Festprogrammm 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen 1897-1997 (1997); Festbuch 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Oberbrechen 1895-1995 (1995); Archivunterlagen Freiwillige Feuerwehr Werschau - Chronik

;


10.10.1981 - 12.10.1981

1. Zeltkirmes in Niederbrechen: Erstmals findet die Niederbrechener Kirmes in einem beheizten Kirmeszelt auf dem Festplatz in der Jahnstraße statt; damit soll mehr Platz für die immer zahlreicher werdenden Kirmesbesucher*innen geschaffen werden (da sich die TV-Turnhalle als bisheriger Haupt-Kirmesort als zu klein erwiesen hat) und vor allem, damit Jung und Alt gemeinsam Kirmes feiern können. Ausrichter sind: Kirmesburschenjahrgang, Frohsinn Niederbrechen und die Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen; danach übernehmen die Ortsvereine die Organisation und Bewirtung der Zeltkirmes im Wechsel. Rockgruppe am Beat-Nachmittag an Kirmessonntag: Octopus. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Festplatz (NB)

;


Frohsinn 1912 e.V. Niederbrechen

;


Freiwillige Feuerwehr Niederbrechen

;


Kirmesburschen 1981

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirmes

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Verein - Musik

;


Feuerwehrwesen

;


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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

05.3 Kirche - Veranstaltungen/Kirchliches Leben

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Kirmes in Niederbrechen
1. Zeltkirmes in Niederbrechen

;

Frohsinn Niederbrechen - Homepage, Vereinschronik, 01.07.2019; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 83; www.niederbrechen.de/kirmesburschen/kirmesburschen.html

;


25.04.1982

Unter dem Titel "Brechen singt und musiziert" wird in der Emstalhalle Oberbrechen eine Schallplattenaufnahme von morgens 10:00 Uhr bis nachmittags 17:30 Uhr von allen musizierenden Vereinen der Gemeinde Brechen aufgenommen. Die Schallplatte kann etwa vier Wochen später zum Preis von 23,90 DM erworben werden. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verein - Musik

;


Schallplattenaufnahme

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

06.2 Gruppierungen - Musik-Vereine

;

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Chronik Männergesangverein Frohsinn Werschau; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 83; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 37

;


27.01.1983

Die Käranlage des Abwasserverbands "Goldener Grund" bei Niederbrechen wird in Betrieb genommen; dem Abwasserverband gehören die Gemeinden Hünfelden und Brechen, sowie die Weyer (Gemeinde Villmar), Münster (Gemeinde Selters) und Wolfenhausen (Gemeinde Weilmünster) an. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Niederbrechen

;


Kläranlage

;


Abwasserverband Goldener Grund

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Abwasserentsorgung

;


Bauwerk/Gebäude - Inbetriebnahme

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

;

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.01.1983, S. 01: Die Kläranlage des Abwasserverbandes "Goldener Grund" geht in Betrieb.; Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 03.02.1983, S. 03: Die Kläranlage ist in Betrieb. Ein historisches Datum.; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Die Kläranlage des Abwasserverbandes "Goldener Grund" geht in Betrieb

Nach 2-jähriger Bauzeit wird - ein halbes Jahr später als vorgesehen - die Kläranlage des Abwasserverbandes in dieser Woche, voraussichtlich Mittwoch oder Donnerstag, in Betrieb genommen (26./27.1.1983).

Nach Inbetriebnahme werden wir über diese Anlage eingehend berichten.

Auch ein Tag der offenen Tür ist für die Bevölkerung vorgesehen, damit sie eingehend darüber unterrichtet wird, was eine Kläranlage alles schafft und wofür die Bürger tief in die Tasche greifen müssen.

Die Anlage in Niederbrechen, zwischen Berger Kirche und Gänsau, paßt sich gut in das Gelände ein.

Wenn die Bewachsung im Endstadium vorhanden ist, wird man die Anlage in keinem Fall als stören in der Landschaft empfinden.

Die Maschinen wurden erprobt, einige Nacharbeiten sind noch notwendig geworden, so daß für die Inbetriebnahme der Kläranlage nichts mehr im Wege steht.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 27.01.1983, S. 01: Die Kläranlage des Abwasserverbandes "Goldener Grund" geht in Betrieb.)

 

Die Kläranlage ist in Betrieb - Ein historisches Datum

Am Donnerstag, dem 27.1.1983, wurde um 10.00 Uhr die "Schleusen" für die Inbetriebnahme der Kläranlage bei Niederbrechen geöffnet.

Ab diesem Zeitpunkt wird sich in dieser Hinsicht, der Abwasserbeseitigung, manches – hoffentlich zum Guten – ändern.

Verbandsingenieur Robert Sturm (Würges), Verbandsangestellter Josef Langer (Niederbrechen), Klärwärter Herr Datum (Münster) sowie Arbeiter der Fa. Spahn und Esmihl waren jene Personen, die in der Stunde "Null" dabei waren.

Wie in vielen Fällen, gab es auch "Startschwierigkeiten", die allerdings schnell behoben werden konnten.

Im Kanal, der das Wasser zur Kläranlage bringt bzw. zuführt, befanden sich nicht nur mehrere Zentner Äpfel, sondern auch soviel Abfall, der vom Rechen gar nicht auf einmal so schnell aufgenommen werden bzw. sondiert werden konnte.

Der Sandfang konnte dadurch ebenfalls nicht alles fassen, so daß dieser später erst gereinigt werden mußte.

In die Kläranlage floß eine so trübe "Wassermasse", die aber bald ansehnlicher aussehen wird.

Bis zum Samstag (31.1.) war das Belebungsbecken gefüllt und konnte über den "Überlauf" zum Nachklärbecken das Wasser führen.

Der Verbandsingenieur Robert Sturm zeigte sich aber ansonsten befriedigt über die Anlage, die in Zukunft für die Gewässerreinigung doch eine wichtige Rolle spielt.

Nochmals wünschen wir viel Erfolg bei dieser Arbeit und dem Klärwärter Datum ein gutes Gelingen.

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 03.02.1983, S. 03: Die Kläranlage ist in Betrieb. Ein historisches Datum.)


19.03.1983 - 20.03.1983

Gewerbeverein Brechen: 1. Emstalschau für Handwerk, Handel und Gewerbe in der Emstalhalle in Oberbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

;


Oberbrechen

;


Emstalhalle

;


Gewerbeverein Brechen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Handwerk und Gewerbe

;


Emstalschau

;


Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.0 Handwerk + Gewerbe - allgemein

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 17.03.1983, S. 01: Willkommen zur Emstal-Schau!; NLZ, 23.03.1983: Aussteller und Besucher zufrieden. Mehrere tausend Menschen aus nah und fern bei der ersten Emstal-Schau.; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Willkommen zur Emstal-Schau!

"FREIZEIT - MODE - HAUSHALT - BAU", unter diesem Motto steht eine Leistungsschau der heimischen Gewerbetreibenden am 19. und 20. März 1983 in der Emstalhalle Brechen-Oberbrechen.

Initiator der Emstal-Schau, die erstmals stattfindet, ist der Gewerbeverein Brechen.

Mehr als 30 heimische Unternehmer: Handwerk, Handel und Gewerbe aus allen Bereichen stellen dabei ihre Betriebe und Produkte vor.

Diese Leistungsschau ist in besonderem Maße geeignet, den Besuchern die Leistungsfähigkeit der Aussteller zu demonstrieren und sie mit dem vielfältigen Angebot der Firmen vertraut zu machen.

Darüber hinaus soll die Emstal-Schau auch die Bedeutung der Gemeinde Brechen als zentraler Einkaufsort im Goldenen Grund unterstreichen.

Die Organisatoren der Schau haben neben der Präsentation an den Ständen auch ein Rahmenprogramm vorbereitet.

Vorgesehen sind u.a. eine Modenschau, Tanzdarbietungen, der Auftritt eines Zauberkünstlers sowie Frühschoppen und Unterhaltungsmusik.

Eine Cafeteria ist eingerichtet und vor der Emstalhalle wird ein Kinderkarussell aufgebaut.

Ich lade Sie alle ein, die Emstal-Schau zu besuchen, nutzen Sie die Gelegenheit, sich über die Vielfalt der heimischen Wirtschaft zu informieren und von deren Leistungsfähigkeit zu überzeugen.

BERNHARD KÖNIGSTEIN, Bürgermeister

 

Programm zur Emstalschau 1983

SAMSTAG, 19.3.1983

14.00 Uhr Eröffnung durch den Schirmherrn

15.00 Uhr Alleinunterhalter

16.00 Uhr Zauberkünstler

17.00 Uhr Trachtengruppe mit Volkstänzen

SONNTAG, 20.3.1983

11.00 Uhr musikalischer Frühschoppen

14.00 Uhr Trachtengruppe mit Volkstänzen

15.00 Uhr Modenschau

16.00 Uhr Jazztanzgruppe

17.00 Uhr Tombola

 

Ausstellerverzeichnis EMTALSCHAU 1983 19. u. 20.3.

Uhren Müller, Brechen- Niederbrechen

Rudloff & Sohn - Fenster - Innenausbau - Brechen-Oberbrechen

Fa. Schossig - Reifenhandel - Brechen-Oberbrechen Vogelzuchtverein, Brechen

Fa. Königstein - Getränke - Brechen-Niederbrechen

Fa. Schlaghecken & Müller - Büromaschinen - Reparaturen

Fa. Preußer - Wärmetechnik - Installation - Brechen-Oberbrechen

Fa. Elektro-Weyer, Brechen-Niederbrechen

Fa. Lahnbau - Innen- und Außenputz - Brechen-Oberbrechen

Fa. Egenolf - Küchen und Elektrogeräte - Brechen-Oberbrechen

Fa. Zoo-Haupt

Fa. Braun (Blumen 2000)

Fa. Bernardakis - Handarbeiten - Strickwaren - Brechen-Oberbr.

Fa. Tröster - Landmaschinen

Fa. Gläser - Fahrradhandel - Brechen-Niederbrechen

Deutsche Bundespost

"Portas-Türenservice"

"l-Pünktchen"-Geschenkartikel-Boutique, Brechen-Oberbrechen

Emstalhalle -Partyservice

Zimmermann & Schmidt - Gardinen - Raumausstattung, Br.-N'br.

Emsbachthaler-Volkstanzgruppe

Fa. Mantel - Fleisch- u. Wurstwaren - Brechen-Niederbrechen

Kreissparkasse Limburg

Medenbach-Reisen

Lengwenus-Angelshop

Fa. Rompel - Gärtnerei

Fa. Bochmann - Alu-Leitern

Fa. Teppich-Trost

Glasbläser Schlitt

Autohaus Eppstein

(Quelle: Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 17.03.1983, S. 01: Willkommen zur Emstal-Schau!)


21.06.1985 - 24.06.1985

Werschau feiert das 750-jährige Bestehen. Dabei richtet eine Vereinsgemeinschaft aus Männergesangverein Frohsinn Werschau, Kirchenchor St. Georg Werschau, Tischtennisclub 1968 Werschau, Verschönerungsverein und Freiwillige Feuerwehr Werschau erstmals gemeinsam ein Fest aus. Eine von Dr. phil. Hellmuth Gensicke aus Wiesbaden verfasste "Werschauer Geschichte" wird anlässlich des Festes veröffentlicht. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Werschau

;


Festplatz (W)

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Gemeinde Brechen

;


Freiwillige Feuerwehr Werschau

;


Männergesangverein Frohsinn 1889 Werschau

;


Obst-, Gartenbau- und Verschönerungsverein Werschau

;


Tischtennisclub 1968 Werschau

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

Gensicke, Hellmuth

;


Ortsjubiläum

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750 Jahre Werschau

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.6 Gemeinde - Ortsjubiläen

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Werschau feiert 750 Jahre

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Chronik Männergesangverein Frohsinn Werschau; Archivunterlagen Freiwillige Feuerwehr Werschau - Chronik; Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 85; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

;

> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Im Jahresbericht des 1. Vorsitzenden des Männergesangvereins für 1985 wird das Fest so wiedergegeben: "Es ist ein Fest, getragen von gutem Gemeinschaftsgeist, ein Fest, an dem fast alle Bürger von Werschau aktiv teilgenommen haben, ein Fest, das für viele mit sehr viel Arbeit verbunden war, ein Fest, das allen große Freude bereitete. Es sei auch bei der Gelegenheit dem Bürgermeister, Bernhard Königstein, und der gesamten Gemeindeverwaltung ein Dank für die gute Zusammenarbeit ausgesprochen. Der gelungene Altentag am Festmontag für die Großgemeinde soll am Festmontag anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Männergesangvereins wiederholt werden. Die Festaktionen sind alle auf Tonband aufgezeichnet. Es ist ein Geburtstag, auf den die Bevölkerung des kleinen Dorfes Werschau stolz sein kann."


20.09.1986

Erste Fahrt eines Zugs mit Elektrolokomotive auf der Bahnstrecke Limburg-Niedernhausen, der um 10:54 Uhr im Bahnhof Niederbrechen mit Musik begrüßt wird. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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;


Deutsche Bahn

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Verkehrswesen

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Bahn - Elektrifizierung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

04.4 Infrastruktur - Bahn-, Post-, Kommunikationswesen

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inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 02.10.1986, S. 02: Elektrisch durch den Taunus.; 20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994); Festschrift "75 Jahre MGV Frohsinn Niederbrechen" (1987), S. S. 85; Das Dorf, die Menschen und die Zeit, Rudi Becker (1985, unveröffentl. Manuskript), S. 40

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Elektrisch durch den Taunus

Unter diesem Motto stand die Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes auf der Strecke Niedernhausen – Limburg am vergangenen Samstag.

Am Bahnhof Niederbrechen hatten sich zahlreiche Bürger eingefunden, als der erste elektrisch betriebene Zug einfuhr.

Zur Begrüßung spielte die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Horst Smolinski. Der Wirt der Bahnhofsgaststätte Herbert Völkel reichte den Gästen zum Willkommen Bier in eigens zur Eröffnungsfahrt herausgegebenen Krügen.

Durch die nun mehr vollständige Elektrifizierung der wichtigen Verkehrsverbindung Limburg – Frankfurt (Main) erhofften sich die Gemeinden des Goldenen Grundes eine Erleichterung für ihre Bürger, führte Bürgermeister Bernhard Königstein aus. Die vorerst nur geringe Fahrzeitverkürzung sehe er als ersten Schritt an, um die Bahn nach und nach wieder attraktiver zu machen. Die Gemeinden an der Strecke trügen ebenfalls dazu bei, so z. B. durch den Bau der Park-and-Ride-Anlagen.

Die Bahn wolle, so der Präsident der Bundesbahndirektion Frankfurt, Bannas, das ihre dazu beitragen, die Bahn kundenfreundlicher zu machen; dazu gehöre auch, die Bahnhöfe und das Umfeld sozusagen als Visitenkarte herzurichten.

(Quelle: inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 02.10.1986, S. 02: Elektrisch durch den Taunus.)


22.06.1990 - 24.06.1990

1. Niederbrechener Dorffest. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


;


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Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Gemeinde - Veranstaltung

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Dorffest

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

03.5 Gemeinde - Einwohner

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20 Jahre Gemeinde Brechen 1974-1994 (1994)

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31.03.1994

Schließung des Kinos "Mondpalast" in Niederbrechen (erbaut 1959). >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Kino Mondpalast

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Kino Mondpalast

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Handwerk und Gewerbe

;


Kino

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

07.0 Handwerk + Gewerbe - allgemein

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NNP, 16.03.1994: Förderverein kam über Gründung nicht hinaus. Aus für den Mondpalast.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

Mit der Gründung eines Vereins begann 1993 in Niederbrechen der Kampf für den Erhalt des "Mondpalastes". Das einzige Programmkino in der Region, das sich über Jahrzehnte weit über die Gemeinde hinaus großer Beliebtheit erfreute, geriet u.a. wegen rückläufiger Besucherzahlen in finanzielle Schwierigkeiten. Der "Mondpalast" hat Kultcharakter, denn hier wurden Filme gezeigt, die in anderen Kinos nicht zu sehen waren. Außerdem gibt es Live-Veranstaltungen sowie Auftritte von Theater- und Musikgruppen. Das Kino ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Leider nutzten alle Initiativen nichts, am 31.03.1994 wird das Kino (Mondpalast) in Niederbrechen geschlossen (gebaut 1959).


01.06.1996

Das Hallenbad in Niederbrechen wird endgültig geschlossen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Hallenschwimmbad

;


Hallenschwimmbad

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Gemeinde - Bauwerk/Gebäude

;


Bauwerk/Gebäude - Schließung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.2 Bauwerke - Gemeinde

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unbekannt

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1998

Im Rahmen des Baus der ICE Strecke Frankfurt-Köln beginnt auf dem Gebiet der Gemeinde Brechen die Errichtung der großen Wörsbachtalbrücke, die mit einer Gesamtlänge von 800 Metern die zweitlängste von 16 Talbrücken auf der Gesamtstrecke ist; in Betrieb genommen wird die ICE-Strecke mit der Eröffnungsfahrt am 25.07.2002. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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ICE-Strecke

;


;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Verkehrswesen

;


Bahn - ICE

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.5 Bauwerke - Verkehr/Versorgung/Entsorgung

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Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main

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NNP, 15.08.1998: Schnellbahnbrücke wird auf zehn hohen Pfeilern errichtet.

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01.09.1998

Eröffnung des neuen gemeindeeigenen Kinderhause In der Schlei in Niederbrechen. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

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Kindergarten (NB) - In der Schlei

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Kindergarten (NB)

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Gemeinde Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kindergarten

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Bauwerk/Gebäude - Eröffnung

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.2 Bauwerke - Gemeinde

;

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Brechen aktuell, 1998-05

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15.09.1998

Einweihung der neuen Diakoniestation in Niederbrechen (In der Schlei 45). >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Niederbrechen

;


Diakoniestation Brechen

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Evangelisches Dekanat Runkel - Diakoniestation Brechen

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Person

Deskriptor

Schlagwörter

;


Kirche - evangelische

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Gesundheitswesen

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Bauwerk/Gebäude - Einweihung

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Krankenpflege

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

11.1 Bauwerke - Kirche

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NNP, 16.09.1998: Diakonie-Station richtet sich in ihren neuen Räumen ein.

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13.11.1999

Die Gemeinde Brechen feiert "25 Jahre Großgemeinde Brechen" in der Emstalhalle. >Details

Ort

Örtlichkeit

Institution

Brechen

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Emstalhalle

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Gemeinde Brechen

;


Person

Deskriptor

Schlagwörter

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Gemeinde - Veranstaltung

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Jubiläum

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Themenfelder

weiterführende Links

Quelle

02.5 neue Geschichte - 1972-1999 (Gemeinde Brechen bis zur Jahrtausendwende)

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Inform. Informationsblatt für die Gemeinde Brechen, 25.11.1999, S. 06: 25 Jahre Gemeinde Brechen 1974 – 1999. Jubelvereine gestalten die Feier zum Jubiläum der Gemeinde mit.; NNP, 09.11.1999: 25 Jahre Brechen: Geburtstagsparty in der Emstalhalle.; NNP, 15.11.1999: Brechen: Zwangsehe wurde gute Verbindung.

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> ausführlichere Ereignisbeschreibung

25 Jahre Gemeinde Brechen 1974 – 1999. Jubelvereine gestalten die Feier zum Jubiläum der Gemeinde mit

Mit einer festlichen Veranstaltung in der Emstalhalle in Oberbrechen am 13. November beging die Gemeinde zusammen mit den drei Vereinen, die in diesem Jahr ebenfalls ein echtes Jubiläum feierten, ihr 25jähriges Bestehen.

Das Blasorchester des Turnvereins Niederbrechen, das auf 50 Jahre zurückblicken konnte, und die Gymnastikabteilung der Turn- und Sportgemeinde Oberbrechen, die eine 100jährige Vereinsgeschichte aufweisen kann, waren eingeladen, zusammen mit Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschule Niederbrechen das Programm der Jubiläumsfeier in der Emstalhalle in Oberbrechen zu gestalten. Der dritte Jubelverein, die DLRG – Ortsgruppe Niederbrechen / Runkel / Villmar, war mit dem Sanitätsdienst betraut worden.

Eine Liebesheirat sei es nicht gewesen, als zum 1. Juli 1974 Oberbrechen per Gesetz mit Niederbrechen und Werschau, die sich schon zwei Jahre zuvor freiwillig zusammengeschlossen hatten, zur Gemeinde Brechen vereinigt wurden. Trotz aller Vorbehalte, die es damals gegen den Gemeindezusammenschluß gab, wurde es eine gelungen Verbindung, so das Fazit von Bürgermeister Bernhard Königstein. Die Gemeinde ist von überschaubarer Größe, die Ortsteile liegen dicht zusammen, sie sind gleich strukturiert. Unter der Bevölkerung gibt es ein vielfältiges Beziehungsgeflecht verwandtschaftlicher oder freundschaftlicher Art. Alles Vorteile, die anderen Gemeinden nicht gegeben sind und die der Entwicklung der Gemeinde zugute kommen.

Die Bestrebungen, die Lebensverhältnisse in Stadt und Land anzugleichen, seien Anlaß für die Gebietsreform gewesen, erinnerte Bürgermeister Königstein an die Anfänge und die heftigen Diskussionen, die weniger um die Notwendigkeit der Reform geführt worden seien, als vielmehr darum, wer mit wem zusammengeschlossen werde.

Nach einem schweren Start und mit fast 13 Millionen Mark Schulden als Altlast und kaum finanziellem Handlungsspielraum sei es mir der neuen Gemeinde langsam aufwärts gegangen. Das Erscheinungsbild der Gemeinde sei einem ständigen Wechsel unterworfen.

In den 25 Jahren seien 441 Wohngebäude errichtet worden, die Einwohnerzahl aber nur geringfügig um 349 auf 6.855 gestiegen. Zahlreiche Häuser in den Ortskernen stünden dagegen leer. Die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe sei geschrumpft, in Werschau etwa würden überhaupt keine Kühe mehr gehalten. Bahnhöfe, Poststellen und viele kleine Geschäfte seien geschlossen worden.

Bürgermeister Königstein plädierte für die Stärkung der gemeindlichen Selbstverwaltung. Sorge bereiten die wachsende Unzufriedenheit in vielen Bereichen der Gesellschaft und die wachsende Ansprüche an Staat und Gemeinde. Gemeinde heiße aber auch, Verantwortung zu tragen und sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Die Aufgaben der Zukunft könnten nur gemeistert werden, wenn alle, Gemeindeorgane, Verwaltung und Bürger, zusammenarbeiteten.

Mit Stolz und Dankbarkeit könnte auf das Erreichte zurückgeblickt werden, stellte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Karlheinz Ebel, fest. Unter den Gästen konnte er auch den Ehrenbürger und langjährigen Pfarrer von Oberbrechen, Herrn Alfons Schmitt, sowie den ersten Bürgermeister von Brechen (Niederbrechen und Werschau), Heinrich Runte, begrüßen. Der erste Bürgermeister aller drei Ortsteile konnte krankheitsbedingt an der Feier nicht teilnehmen.

Karlheinz Ebel verwies auf die gute Zusammenarbeit in den Gemeindegremien. Die politische Auseinandersetzung werde nicht im persönlichen Streit ausgetragen. Im Mittelpunkt stehe der Wille aller Fraktionen, politisch akzeptable und tragbare Entscheidungen in der Sache herbeizuführen.

Die festliche Veranstaltung war zugleich ein Dank der Gemeinde an alle, die sich in den vergangenen 25 Jahren für ihr Gedeihen engagierten, frühere und heutige Mandatsträger und Mitarbeiter, Vertreter der Vereine, Schulen und kirchliche Gruppen und Gremien.

Die Darbietungen der drei Jubelvereine und den Auftakt des kurzweiligen Programms gestaltete die Instrumentalgruppe der Niederbrechener Schule mit flotten Melodien, ehe die Spielschar, bestehend aus Mädchen und Jungen der vierten Klassen, die Zuschauer auf einen persischen Markt entführten, wo eine Karawane aufmarschierte, Gaukler und Schlangenbeschwörer ihre Künste zeigten, die Prinzessin und ihre Hofdamen tanzten und der Sultan mit seiner Wache vorbeiritt. Die Leitung hatten Nicole Koch und Thomas Roth.

Die ganze Bandbreite seines musikalischen Könnens entfaltete das Blasorchester des Turnvereins Niederbrechen, diesmal unter der Leitung von Dr. Ulrike Wingenbach. Der Bogen der viel beklatschten Darbietungen der Musikerinnen und Musiker spannte sich von Johann Sebastian Bach "Du bist bei mir", über Julius Fuciks "Regimentskinder" bis zu Friedrich Loewes "My fair Lady" und Abba-Melodien. Den glanzvollen Schlußpunkt setzten die Gymnastikfrauen der TSG Oberbrechen. Sie präsentierten unter der Regie von Doris Hecker Ausschnitte aus dem Musical "Les Miserables" nach dem Roman "Die Elenden" von Victor Hugo. Mit diesen Musical-Szenen hatten die Frauen im Frühjahr den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen zum 100jährigen Bestehen der TSG eröffnet.

Das Publikum feierte sie mit stehenden Ovationen.

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